Vor einiger Zeit landete in meinem Postfach eine freundliche Nachricht, in der mir der Betreiber des Spirituosenhandels rhum.de eine Flasche meiner Wahl zum Probieren anbot. Zunächst zögerte ich, hatte ich doch zuvor schon andere Angebote abgelehnt. Doch dieses hier war irgendwie verlockender und so beschloss ich schließlich, es anzunehmen.
Bevor ich jedoch zusagte, weihte ich meinen Freund ein, denn was Herd und Ofen für mich sind ist ihm seine Hausbar. Bei der anschließenden Inventur offenbarte sich uns ein schier unerschöpflicher Vorrat an Rum verschieden Alters und diverser Farben. In der Wodka-Abteilung sah es hingegen ziemlich dürftig aus. Und da fiel es mir wieder ein: Bei Steph war ich über einen Vanilleextrakt gestolpert, den ich unbedingt mal zusammenbrauen wollte. Brauchte man dafür nicht 70%igen Wodka?

Volltreffer! Steph empfielt diesen hochprozentigen Wodka nicht nur für ihren Sirup, eine 75%ige Variante ist auch im Shop erhältlich. Nur wenige Tage nach meiner Antwort hielt ich die Flasche in den Händen und konnte mich damit in die Küche verkrümeln. Ihr möchtet wissen, was dabei herausgekommen ist? Bitte schön!

Vor allem US-amerikanische Rezepte verlangen regelmäßig nach Vanilleextrakt. Inzwischen haben wir ihn schon einige Male verwendet und sind ganz begeistert vom vanilligen Aroma. Mein Freund ist zum regelrechten Vanille-Junkie geworden, sodass ich eben ein zweites Fläschchen angesetzt habe. Beim Rezept habe ich mich genau an das von Steph gehalten und lediglich die Wassermenge aufgrund des anderen Alkoholgehaltes etwas erhöht.
An dieser Stelle viele Grüße und nochmals ein herzliches Danke schön an Herrn K. vom Shop! :-)

Zutaten:
25 g Vanilleschoten
125 ml Wodka, 75%ig
135 ml Wasser
Die Vanilleschoten mit einem scharfen Messer aufschlitzen und das Mark mit dem Messer-Rücken herauskratzen. Die ausgekratzten Schoten grob in Stücke schneiden und in einem Mixer mit scharfer Klinge zerhäckseln.
Nun die zerhäckselten Vanilleschoten zusammen mit dem ausgekratzten Mark in ein zuvor sterilisiertes, verschließbares Gefäß (z. B. ein Einmachglas) geben und mit dem Wodka auffüllen. Anschließend den Deckel fest verschließen und für etwa zwei Wochen ziehen lassen. Dabei täglich zwei Mal schütteln. :-)
Nach zwei Wochen einen Kaffeefilter mit Wasser tränken (so saugt er wenig vom Vanillearoma auf) und in einen Trichter legen. Nun kann der Vanillewodka in eine hübsche, zuvor ebenfalls sterilisierte Flasche gefiltert werden. Den verbliebenen Vanillesatz mit 135 ml kochendem Wasser aufgießen und vollständig abkühlen lassen. Anschließend das abgekühlte Wasser ebenfalls durch einen mit Wasser getränkten Filter in die Flasche gießen.
Nach: Kuriositätenladen.com
Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zum letzten Mal Eier gefärbt habe. Es muss Ewigkeiten her sein. Im letzten Jahr sind mir jedoch in einigen Blogs Ostereier mit tollen Blattmustern aufgefallen und es stand fest, dass ich diese Färbetechnik im nächsten Jahr ausprobieren möchte. Das Ergebnis meiner diesjährigen Färbeaktion seht ihr hier:

Zum Färben habe ich den Saft von roter Bete verwendet. Eigentlich sollten damit zartrosa Eier entstehen. Doch meine blassbraunen Exemplare gefallen mir inzwischen auch ganz gut. :-)

Die Technik ist denkbar einfach: Am Anfang steht ein Spaziergang in der freien Natur. Dabei werden frische Blätter mit schönen Umrissen gesammelt.
In der Küche werden die rohen gesäuberten und gepieksten Eier dann etwas befeuchtet (für bessere Haftung) und mit den Blättern belegt. Fixiert werden die Blätter mit Stücken einer alten Feinstrumpfhose. Dafür den Stoff vorsichtig über das Blatt spannen, auf dem Rücken des Eis zusammenziehen und mit einem Stück Küchengarn zusammenbinden. In einen großen Topf einen Liter Rote-Bete-Saft gießen, die Eier vorsichtig hineinlegen und für etwa 10 Minuten kochen. Anschließend noch kurz ziehen lassen. Danach die Eier herausnehmen, aus dem Stoff wickeln und die Blätter entfernen. Nach dem Trocknen kann man die Eier mit etwas Speiseöl und Küchenrolle zum Glänzen bringen.
Ich wünsche euch allen schöne restliche Osterfeiertage und eine schöne Zeit mit euren Lieben.
Dieser köstliche Eierlikörkuchen ziert unseren heutigen Kaffeetisch. Dazu scheint die Sonne verlockend durchs Fenster. Zu schade, dass es wieder so frisch geworden ist.
Das Rezept habe ich in der Hüttenhilfe gefunden. Danke Steph!

Zutaten für einen Kuchen:
250 g Puderzucker
5 Eier
1 EL Vanilleextrakt
125 g Mehl
125 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
250 ml Eierlikör
250 ml Rapsöl
Den Backofen auf 150°C vorheizen. Den Puderzucker und die Eier in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handmixer schaumig schlagen. Den Vanilleextrakt, den Eierlikör und das Öl hinzufügen und verrühren.
Nun in einer weiteren kleinen Schüssel das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver mischen und vorsichtig unter die Eiermasse rühren.
Eine Guglhupfform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig hineingießen und durch leichtes Schütteln gleichmäßig verteilen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen für ca. 60-70 Minuten backen und dabei immer mal wieder eine Stäbchenprobe machen. Anschließend abkühlen lassen, auf eine Tortenplatte stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
huettenhilfe.de