Ich sitze gerade in der Kochfieber-Küche, wo ich bis eben einiges für mein morgiges Weihnachtsmenü vorbereitet habe. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, wird das eine recht leckere Angelegenheit. Die Fotos und die dazugehörigen Rezepte poste ich euch dann nach den ganzen Feierlichkeiten. Dazwischen möchte ich gern ein wenig abschalten und die Zeit im Kreis meiner Lieben genießen. Abgesehen davon haben die Geschäfte in dieser Zeit ja geschlossen, was spontanes Nachkochen ausschließt. ;-)
Jetzt bleibt mir noch euch allen und euren Familien ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einfach eine schöne Zeit zu wünschen. Ich hoffe wir lesen uns nach den Feiertagen wieder. Bis dahin alles Liebe!
Freitag, 23. Dezember 2011
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Plätzchenparade 2011: Weihnachtliche Cookies mit weißer Schokolade, Pistazien und Cranberries
Auf Foodgawker, Tastespotting etc. haben es mir im Moment besonders die Gerichte angetan, die in den weihnachtlichen Farben rot und grün (am besten in Kombination) erstrahlen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis ich etwas davon ausprobierte.
Ganz oben auf meiner langen Liste standen bis eben diese Cookies mit Cranberries und Pistazien. Die Zutaten waren schnell umgerechnet und hier und da ein bisschen ersetzt und nun liegen hier zwei Bleche frisch gebackener, noch warmer Cookies vor mir.

Zutaten für 32 Cookies:
102 g Mehl
1 Prise Natron
1 Prise Salz
84 g weiche Butter
40 g brauner Zucker
20 g weißer Zucker
4 TL Vanillezucker
2 EL Milch
60 g weiße Schokolade
70 g Pistazienkerne, ohne Schale
70 g getrocknete Cranberries
Die weiße Schokolade in kleine Würfel schneiden. Die Pistazien und die Cranberries (am besten in dieser Reihenfolge, weil die Beeren ziemlich kleben) mit einem scharfen Messer grob hacken.
Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer so lange schlagen, bis sie heller und fluffig wird. Nun die Milch, den braunen und den weißen Zucker sowie den Vanillezucker dazugeben und weiterrühren. Jetzt das Mehl, das Natron und das Salz hinzufügen und auf niedrigster Stufe rühren, bis alles vermengt ist.
Die Schokoladenwürfel und die gehackten Cranberries und Pistazien zum Teig geben und mit einem Löffel oder Spatel unterrühren.
Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Mit einem Teelöffel etwas Teig abstechen und daraus kleine Kugeln formen. Diesen Schritt mit dem restlichen Teig wiederholen. Die Kugeln zwischen den Handflächen flach drücken und auf das Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 10 bis maximal 12 Minuten backen. Die Cookies dürfen nach der Backzeit noch unfertig aussehen, sie bekommen erst nach dem Auskühlen ihre richtige Konsistenz.
Nach: Jasmine Tea

Anmerkungen: Im Originalrezept werden die Cookies bei 190°C etwa 8 Minuten lang gebacken. Daran habe ich mich bei der ersten Fuhre gehalten - bei diesen Cookies ist der Boden jedoch recht knusprig geworden.
Den Zucker habe ich deutlich reduziert und an den deutschen Gaumen angepasst. ;-) Wer es gern süß mag, kann hier noch etwas nachsüßen. Im Original werden 58 g brauner Zucker und 28 g weißer Zucker und außerdem noch 1 1/2 TL Corn Syrup verbacken. Statt Vanillezucker wird dort jedoch Vanilleextrakt verwendet. Außerdem habe ich die Bitterschokolade durch weiße ersetzt.
Ganz oben auf meiner langen Liste standen bis eben diese Cookies mit Cranberries und Pistazien. Die Zutaten waren schnell umgerechnet und hier und da ein bisschen ersetzt und nun liegen hier zwei Bleche frisch gebackener, noch warmer Cookies vor mir.

Zutaten für 32 Cookies:
102 g Mehl
1 Prise Natron
1 Prise Salz
84 g weiche Butter
40 g brauner Zucker
20 g weißer Zucker
4 TL Vanillezucker
2 EL Milch
60 g weiße Schokolade
70 g Pistazienkerne, ohne Schale
70 g getrocknete Cranberries
Die weiße Schokolade in kleine Würfel schneiden. Die Pistazien und die Cranberries (am besten in dieser Reihenfolge, weil die Beeren ziemlich kleben) mit einem scharfen Messer grob hacken.
Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer so lange schlagen, bis sie heller und fluffig wird. Nun die Milch, den braunen und den weißen Zucker sowie den Vanillezucker dazugeben und weiterrühren. Jetzt das Mehl, das Natron und das Salz hinzufügen und auf niedrigster Stufe rühren, bis alles vermengt ist.
Die Schokoladenwürfel und die gehackten Cranberries und Pistazien zum Teig geben und mit einem Löffel oder Spatel unterrühren.
Den Backofen auf 175°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Mit einem Teelöffel etwas Teig abstechen und daraus kleine Kugeln formen. Diesen Schritt mit dem restlichen Teig wiederholen. Die Kugeln zwischen den Handflächen flach drücken und auf das Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 10 bis maximal 12 Minuten backen. Die Cookies dürfen nach der Backzeit noch unfertig aussehen, sie bekommen erst nach dem Auskühlen ihre richtige Konsistenz.
Nach: Jasmine Tea

Anmerkungen: Im Originalrezept werden die Cookies bei 190°C etwa 8 Minuten lang gebacken. Daran habe ich mich bei der ersten Fuhre gehalten - bei diesen Cookies ist der Boden jedoch recht knusprig geworden.
Den Zucker habe ich deutlich reduziert und an den deutschen Gaumen angepasst. ;-) Wer es gern süß mag, kann hier noch etwas nachsüßen. Im Original werden 58 g brauner Zucker und 28 g weißer Zucker und außerdem noch 1 1/2 TL Corn Syrup verbacken. Statt Vanillezucker wird dort jedoch Vanilleextrakt verwendet. Außerdem habe ich die Bitterschokolade durch weiße ersetzt.
Montag, 19. Dezember 2011
Plätzchenparade 2011: Schneeflöckchen - am Himmel und in der Keksdose
Es schneit, es schneit! Ich hatte vor Weihnachten ja gar nicht mehr damit gerechnet, aber draußen schneit es tatsächlich. Wie passend, denn ich wollte euch heute meinen ganz besonderen Plätzchen-Liebling das Schneeflöckchen vorstellen.
Zu Petras Blog-Event "Backe, backe Plätzchen" hatte ich ja bereits die Chocolate Turtle Cookies als meine diesjährigen Lieblinge vorgestellt. Diese Schneeflöckchen hier sind jedoch meine Alltime-Favourites. Sie schmecken lecker vanillig und sind so luftig, dass sie förmlich auf der Zunge zerschmelzen - wie Schneeflöckchen das eben tun. Dabei sind sie jedoch keineswegs schwierig oder aufwendig, sondern kinderleicht zu backen.

Zutaten für etwa 60 Stück:
250 g weiche Butter
100 g Puderzucker
2 Vanilleschoten
120 g Mehl
250 g Speisestärke
optional:
100 g Puderzucker zum Bestäuben
Zuerst die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker in eine Schüssel geben. Beides mit dem Handmixer schaumig schlagen. Die Vanilleschoten mit einem Messer längs aufschlitzen und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Zur Buttercreme geben und unterrühren.
Das Mehl und die Speisestärke zur Buttercreme geben und mit den Knethaken des Handmixers schnell zu einem glatten Teig verrühren. Diesen ganz kurz mit den Händen durchkneten und zu 3 Rollen formen. Diese in etwas Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank für etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen aus dem Kühlschrank holen, aus der Klarsichtfolie befreien und jede Rolle in etwa 20 möglichst gleich große Scheiben schneiden. Die Scheiben zu Kugeln formen und diese mit einer Gabel etwas flach drücken. Die Schneeflöckchen auf die Backbleche setzen und im vorgeheizten Ofen für etwa 12 bis 15 Minuten backen.
Anschließend auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Anmerkung: Den extra Puderzucker zum Bestreuen spare ich mir immer, weil ich sie schon ohne sehr lecker finde und ein Talent dafür habe, losen Puderzucker überall auf meiner Kleidung zu verteilen.
Nach: kuechengoetter.de
Zu Petras Blog-Event "Backe, backe Plätzchen" hatte ich ja bereits die Chocolate Turtle Cookies als meine diesjährigen Lieblinge vorgestellt. Diese Schneeflöckchen hier sind jedoch meine Alltime-Favourites. Sie schmecken lecker vanillig und sind so luftig, dass sie förmlich auf der Zunge zerschmelzen - wie Schneeflöckchen das eben tun. Dabei sind sie jedoch keineswegs schwierig oder aufwendig, sondern kinderleicht zu backen.

Zutaten für etwa 60 Stück:
250 g weiche Butter
100 g Puderzucker
2 Vanilleschoten
120 g Mehl
250 g Speisestärke
optional:
100 g Puderzucker zum Bestäuben
Zuerst die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker in eine Schüssel geben. Beides mit dem Handmixer schaumig schlagen. Die Vanilleschoten mit einem Messer längs aufschlitzen und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Zur Buttercreme geben und unterrühren.
Das Mehl und die Speisestärke zur Buttercreme geben und mit den Knethaken des Handmixers schnell zu einem glatten Teig verrühren. Diesen ganz kurz mit den Händen durchkneten und zu 3 Rollen formen. Diese in etwas Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank für etwa 30 Minuten ruhen lassen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Teigrollen aus dem Kühlschrank holen, aus der Klarsichtfolie befreien und jede Rolle in etwa 20 möglichst gleich große Scheiben schneiden. Die Scheiben zu Kugeln formen und diese mit einer Gabel etwas flach drücken. Die Schneeflöckchen auf die Backbleche setzen und im vorgeheizten Ofen für etwa 12 bis 15 Minuten backen.
Anschließend auskühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Anmerkung: Den extra Puderzucker zum Bestreuen spare ich mir immer, weil ich sie schon ohne sehr lecker finde und ein Talent dafür habe, losen Puderzucker überall auf meiner Kleidung zu verteilen.
Nach: kuechengoetter.de
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Buffet-Ideen: Beerige Shots
Weihnachtszeit - Plätzchenzeit. Ich liebe das Backen genauso wie das Verzieren und Vernaschen. Aber erstens schadet ein bisschen Abwechslung nicht und zweitens gibt es auch ein Leben nach Weihnachten - die Silvester-Party will schließlich auch geplant werden.
Dafür sind diese beerigen Shots mit Waldbeerlikör und Gin Sour (Gibt es dafür eigentlich einen deutschen Namen?) genau das richtige. Durch die zwei verschiedenfarbigen Schichten sind sie auf einem Buffet ein echter Hingucker.
Noch ein paar Anmerkungen zum Rezept: Ich habe aufgrund der knappen Zeit vor der Geburtstagsparty statt der Bio-Zitronen fertigen Saft aus der Flasche genommen und mir dadurch die zweistündige Ruhezeit gespart. Unten im Rezept habe ich es aber wie im Original aufgeschrieben.

Für die Beerenlikör-Schicht:
200 ml Brombeer- oder Waldbeerlikör
300 ml Traubensaft
23 g Gelatine
etwas Sonnenblumenöl
Den Traubensaft erwärmen (nicht kochen) und die Gelatine einrühren bis sie sich vollständig aufgelöst hat, etwa 5 bis 7 Minuten. Das ganze für etwa 5 Minuten ruhen lassen und anschließend den Likör einrühren. Eine ausreichend große Back- oder Auflaufform mit etwas Öl einpinseln. Die Brombeerlikörmasse einfüllen und mindestens zwei Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dabei darauf achten, dass die Form gut mit Frischhaltefolie abgedeckt wird, um zu verhindern, dass die Masse austrocknet.
Für die Gin-Sour-Schicht:
240 ml Gin
360 ml Zitronensaft von Bio-Zitronen
115 g Zucker
28 g Gelatine
240 ml heißes Wasser
Die Zitronen heiß abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. So viele Zitronen auspressen bis ausreichend Zitronensaft zusammengekommen ist. Die ausgepressten Hüllen in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Gin in eine Schüssel geben. Diese gut verschließen und für etwa 2 Stunden bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.
Wenn die Beerenlikör-Schicht vollständig fest ist, können wir uns der zweiten widmen. Dafür die Gelatine in das heiße Wasser einrühren bis sie vollständig aufgelöst ist. Anschließend den Zucker unterrühren, bis auch er sich vollständig aufgelöst hat. Den Gin durch ein Sieb gießen um die Zitronenstückchen herauszufischen und gut unter die Gelatine rühren.
Die zweite Schicht vorsichtig über einen Löffel in die Form gießen, um keine Macken entstehen zu lassen. Zurück in den Kühlschrank stellen und über Nacht ruhen lassen, dabei wieder gut abdecken. Am nächsten Tag in Würfel schneiden und vorsichtig mit einem Tortenheber aus der Form nehmen. Mit Brombeeren und Minzblättern garnieren.
Nach: Jello Shot Test Kitchen
Dafür sind diese beerigen Shots mit Waldbeerlikör und Gin Sour (Gibt es dafür eigentlich einen deutschen Namen?) genau das richtige. Durch die zwei verschiedenfarbigen Schichten sind sie auf einem Buffet ein echter Hingucker.
Noch ein paar Anmerkungen zum Rezept: Ich habe aufgrund der knappen Zeit vor der Geburtstagsparty statt der Bio-Zitronen fertigen Saft aus der Flasche genommen und mir dadurch die zweistündige Ruhezeit gespart. Unten im Rezept habe ich es aber wie im Original aufgeschrieben.

Für die Beerenlikör-Schicht:
200 ml Brombeer- oder Waldbeerlikör
300 ml Traubensaft
23 g Gelatine
etwas Sonnenblumenöl
Den Traubensaft erwärmen (nicht kochen) und die Gelatine einrühren bis sie sich vollständig aufgelöst hat, etwa 5 bis 7 Minuten. Das ganze für etwa 5 Minuten ruhen lassen und anschließend den Likör einrühren. Eine ausreichend große Back- oder Auflaufform mit etwas Öl einpinseln. Die Brombeerlikörmasse einfüllen und mindestens zwei Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Dabei darauf achten, dass die Form gut mit Frischhaltefolie abgedeckt wird, um zu verhindern, dass die Masse austrocknet.
Für die Gin-Sour-Schicht:
240 ml Gin
360 ml Zitronensaft von Bio-Zitronen
115 g Zucker
28 g Gelatine
240 ml heißes Wasser
Die Zitronen heiß abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. So viele Zitronen auspressen bis ausreichend Zitronensaft zusammengekommen ist. Die ausgepressten Hüllen in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Gin in eine Schüssel geben. Diese gut verschließen und für etwa 2 Stunden bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.
Wenn die Beerenlikör-Schicht vollständig fest ist, können wir uns der zweiten widmen. Dafür die Gelatine in das heiße Wasser einrühren bis sie vollständig aufgelöst ist. Anschließend den Zucker unterrühren, bis auch er sich vollständig aufgelöst hat. Den Gin durch ein Sieb gießen um die Zitronenstückchen herauszufischen und gut unter die Gelatine rühren.
Die zweite Schicht vorsichtig über einen Löffel in die Form gießen, um keine Macken entstehen zu lassen. Zurück in den Kühlschrank stellen und über Nacht ruhen lassen, dabei wieder gut abdecken. Am nächsten Tag in Würfel schneiden und vorsichtig mit einem Tortenheber aus der Form nehmen. Mit Brombeeren und Minzblättern garnieren.
Nach: Jello Shot Test Kitchen
Samstag, 10. Dezember 2011
Plätzchenparade 2011: Snickerdoodles (oder auch: Zimtkrüstchen)
Als ich von diesen Plätzchen zum ersten Mal gelesen habe, ist es mir so gegangen, wie es wohl den meisten Menschen im deutschsprachigen Raum geht: Beim Namen Snickerdoodles drängt sich der bekannte Schokoriegel mit Erdnuss-Karamell-Füllung ja förmlich auf. Betrachtet man dann die Plätzchen wird jedoch schnell klar, dass sie mit diesen wenig gemeinsam haben. Nach The Joy of Baking ist der Name eine Abwandlung des deutschen Wortes Schneckennudeln (snail noodles), daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Theorien, sodass wir wohl nie erfahren werden, wie er tatsächlich entstanden ist.
Fest steht aber, dass diese Plätzchen definitiv nachbackenswert sind. Warum? Sie sind kinderleicht und schmecken - trotz ihres schlichten Aussehens - weihnachtlich lecker. Nach dem Auskühlen bildet sich außen eine zimtige Kruste, das Innere der Snickerdoodles bleibt jedoch weich. Daher würde ich sie am liebsten in "Zimtkrüstchen" umtaufen.

Beim Rezept habe ich mich genau an die Anweisungen von Anna gehalten, nur für die Zimtkruste brauchte ich deutlich weniger Zucker. Im Nachhinein würde ich in den Teig aber einen Tick weniger Zucker geben, da sie sonst ziemlich süß werden.
Zutaten für etwa 2 bis 3 Bleche:
Für den Teig:
330 g Mehl
180 g Zucker, lieber etwas weniger
je nach Geschmack
160 g weiche Butter
2 Eier
2 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
1 großzügige Prise Salz
Für die Zimtkruste:
etwa 60 g Zucker
1 bis 2 EL Zimt
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein (besser zwei) Backblech(e) mit Backpapier auslegen. Die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer cremig schlagen. Die Eier nacheinander dazugeben und so lange schlagen, bis die Masse etwas schaumig wird.
Nun das Mehl, das Salz und das Backpulver zur Butter-Ei-Creme geben und nur so lange unterrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Dieser kann ein wenig klebrig sein, sollte sich aber zu Kugeln formen lassen. Andernfalls nochmal kurz in den Kühlschrank stellen.
Den Zimt mit dem Zucker auf einen Teller geben und gut vermischen. Nun kommt der spaßige Teil: Vom Plätzchenteig etwa 1/2 EL abnehmen und diese erst zu Kugeln formen, dann im Zimt-Zucker wälzen und schließlich auf das Backblech legen und etwas flach drücken.
Die Bleche einzeln in den vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 7 bis 8 Minuten und wirklich nicht länger bei 180 Grad backen.
Anmerkung: Bei diesen Keksen verhält es sich wie bei Cookies - wenn sie frisch aus dem Ofen können, wirken sie noch unfertig. Erst komplett ausgekühlt sind sie so wie sie sein sollen. Die Snickerdoodles bilden dann eine knusprige Zucker-Zimt-Kruste, behalten dabei aber einen weichen Kern.
Nach: Küchenzeilen
Fest steht aber, dass diese Plätzchen definitiv nachbackenswert sind. Warum? Sie sind kinderleicht und schmecken - trotz ihres schlichten Aussehens - weihnachtlich lecker. Nach dem Auskühlen bildet sich außen eine zimtige Kruste, das Innere der Snickerdoodles bleibt jedoch weich. Daher würde ich sie am liebsten in "Zimtkrüstchen" umtaufen.

Beim Rezept habe ich mich genau an die Anweisungen von Anna gehalten, nur für die Zimtkruste brauchte ich deutlich weniger Zucker. Im Nachhinein würde ich in den Teig aber einen Tick weniger Zucker geben, da sie sonst ziemlich süß werden.
Zutaten für etwa 2 bis 3 Bleche:
Für den Teig:
330 g Mehl
180 g Zucker, lieber etwas weniger
je nach Geschmack
160 g weiche Butter
2 Eier
2 TL Backpulver
2 TL Vanillezucker
1 großzügige Prise Salz
Für die Zimtkruste:
etwa 60 g Zucker
1 bis 2 EL Zimt
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein (besser zwei) Backblech(e) mit Backpapier auslegen. Die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer cremig schlagen. Die Eier nacheinander dazugeben und so lange schlagen, bis die Masse etwas schaumig wird.
Nun das Mehl, das Salz und das Backpulver zur Butter-Ei-Creme geben und nur so lange unterrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Dieser kann ein wenig klebrig sein, sollte sich aber zu Kugeln formen lassen. Andernfalls nochmal kurz in den Kühlschrank stellen.
Den Zimt mit dem Zucker auf einen Teller geben und gut vermischen. Nun kommt der spaßige Teil: Vom Plätzchenteig etwa 1/2 EL abnehmen und diese erst zu Kugeln formen, dann im Zimt-Zucker wälzen und schließlich auf das Backblech legen und etwas flach drücken.
Die Bleche einzeln in den vorgeheizten Ofen schieben und für etwa 7 bis 8 Minuten und wirklich nicht länger bei 180 Grad backen.
Anmerkung: Bei diesen Keksen verhält es sich wie bei Cookies - wenn sie frisch aus dem Ofen können, wirken sie noch unfertig. Erst komplett ausgekühlt sind sie so wie sie sein sollen. Die Snickerdoodles bilden dann eine knusprige Zucker-Zimt-Kruste, behalten dabei aber einen weichen Kern.
Nach: Küchenzeilen
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Plätzchenparade 2011: Chocolate Turtle Cookies (Schokoplätzchen mit Toffeefüllung)
Der dritte Advent eilt mit großen Schritten näher und man könnte meinen ich wäre was Plätzchen angeht spät dran. Der Eindruck täuscht jedoch. In der Kochfieber-Küche stapeln sich bereits drei wohlgefüllte Keksdosen und zwei weitere Rezepte warten noch darauf, gebacken zu werden.
Den Anfang machen diese köstlichen Teilchen hier. Die Chocolate Turtle Cookies bestehen aus einem schokoladigen, leicht salzigen Keks, der zuerst in gehackten Walnüssen gewälzt und anschließend mit einer weichen Toffeefüllung verfeinert wird. Muss ich noch mehr sagen?

Diese kleinen Abwandlungen vom Originalrezept habe ich vorgenommen: Die Pecannüsse habe ich durch Walnüsse ersetzt. Außerdem habe ich festgestellt, dass diese auch ohne das Eiweiß an den Plätzchen halten. Statt des Vanilleextraktes habe ich einfach etwas Vanilleszucker verwendet und außerdem die Gesamtzuckermenge reduziert (bei amerikanischen Rezepten bin ich immer etwas vorsichtig).
Zutaten für 24 Plätzchen:
120 g Mehl
38 g Kakao
125 g weiche Butter
2 EL Milch
1 Eigelb
65 g Zucker
5 g Vanillezucker
1/4 TL Salz
70 g Wal- oder Pecannusskerne
16 Karamell-Toffees
Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Handmixer cremig schlagen. Das Eigelb und die Milch dazu geben und verrühren. Das Mehl mit dem Kakao und dem Salz vermischen und mit den Knethakenaufsätzen des Mixers nur so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen in Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
Die Nüsse mit einem scharfen Messer fein hacken und auf einen tiefen Teller schütten. Den Ofen auf 175°C vorheizen und zwei Backbleche mit jeweils einem Bogen Backpapier belegen.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Einen gehäuften Teelöffel davon abstechen und zu einer Kugel formen. Diese in den gehackten Walnüssen wenden und mit etwa 5 cm Abstand auf das Backblech legen. Mit den Fingern in die Mitte jeder Kugel eine Vertiefung drücken und im vorgeheizten Ofen für etwa 10 bis 12 Minuten backen. Bei Bedarf nochmals für ein paar Minuten backen (ich habe noch etwa weitere 2 Minuten angehängt, sie dürfen aber noch weich sein).
In der Zwischenzeit die Karamell-Toffees in eine Schüssel geben und für wenige Minuten in der Mikrowelle schmelzen. Dabei immer wieder umrühren.
Die fertig gebackenen Kekse aus dem Ofen nehmen und ganz vorsichtig die vorhandenen Mulden nachformen. Jede der Mulden mit den geschmolzenen Toffees füllen. Dazu die Masse mithilfe von zwei Teelöffeln in die Mulden füllen und hoffen, dass nichts überläuft. Anschließend die Plätzchen komplett auskühlen lassen.
Nach: sweetpeaskitchen.com

Dieses Rezept nimmt am aktuellen Blog-Event "Plätzchenfavorit 2011" von Brot und Rosen teil:
Den Anfang machen diese köstlichen Teilchen hier. Die Chocolate Turtle Cookies bestehen aus einem schokoladigen, leicht salzigen Keks, der zuerst in gehackten Walnüssen gewälzt und anschließend mit einer weichen Toffeefüllung verfeinert wird. Muss ich noch mehr sagen?

Diese kleinen Abwandlungen vom Originalrezept habe ich vorgenommen: Die Pecannüsse habe ich durch Walnüsse ersetzt. Außerdem habe ich festgestellt, dass diese auch ohne das Eiweiß an den Plätzchen halten. Statt des Vanilleextraktes habe ich einfach etwas Vanilleszucker verwendet und außerdem die Gesamtzuckermenge reduziert (bei amerikanischen Rezepten bin ich immer etwas vorsichtig).
Zutaten für 24 Plätzchen:
120 g Mehl
38 g Kakao
125 g weiche Butter
2 EL Milch
1 Eigelb
65 g Zucker
5 g Vanillezucker
1/4 TL Salz
70 g Wal- oder Pecannusskerne
16 Karamell-Toffees
Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Handmixer cremig schlagen. Das Eigelb und die Milch dazu geben und verrühren. Das Mehl mit dem Kakao und dem Salz vermischen und mit den Knethakenaufsätzen des Mixers nur so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen in Frischhaltefolie einwickeln und für etwa 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
Die Nüsse mit einem scharfen Messer fein hacken und auf einen tiefen Teller schütten. Den Ofen auf 175°C vorheizen und zwei Backbleche mit jeweils einem Bogen Backpapier belegen.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Einen gehäuften Teelöffel davon abstechen und zu einer Kugel formen. Diese in den gehackten Walnüssen wenden und mit etwa 5 cm Abstand auf das Backblech legen. Mit den Fingern in die Mitte jeder Kugel eine Vertiefung drücken und im vorgeheizten Ofen für etwa 10 bis 12 Minuten backen. Bei Bedarf nochmals für ein paar Minuten backen (ich habe noch etwa weitere 2 Minuten angehängt, sie dürfen aber noch weich sein).
In der Zwischenzeit die Karamell-Toffees in eine Schüssel geben und für wenige Minuten in der Mikrowelle schmelzen. Dabei immer wieder umrühren.
Die fertig gebackenen Kekse aus dem Ofen nehmen und ganz vorsichtig die vorhandenen Mulden nachformen. Jede der Mulden mit den geschmolzenen Toffees füllen. Dazu die Masse mithilfe von zwei Teelöffeln in die Mulden füllen und hoffen, dass nichts überläuft. Anschließend die Plätzchen komplett auskühlen lassen.
Nach: sweetpeaskitchen.com

Dieses Rezept nimmt am aktuellen Blog-Event "Plätzchenfavorit 2011" von Brot und Rosen teil:
Samstag, 3. Dezember 2011
Buffet-Ideen: Chili con carne
Bevor das Weihnachtsfieber auch hier im Blog endgültig die Oberhand gewinnt (morgen ist in der Kochfieber-Küche offizielles Plätzchenteiganrollen) möchte ich euch schnell noch die letzten Buffet-Ideen vorstellen. Vielleicht findet der ein oder andere von euch schon etwas für die bevorstehende Silvesterparty - allzu lang ist es schließlich auch nicht mehr hin.
Männer sind manchmal wirklich einfach zu begeistern. Zum Beispiel mit einem (möglichst großem) Topf Chili con Carne. Wenn darin auch noch, wie in diesem Rezept, eine ganze Flasche Bier versenkt wurde - umso besser!

Zutaten für einen großen Topf:
Reicht für etwa 10 bis 12 Personen
1000 g Rinderhack
8 Zwiebeln
6 Knoblauchzehen
4 EL Erdnussöl
800 g geschälte Tomaten
12 EL Tomatenmark
600 ml helles Bier (oder Gemüsebrühe)
4 frische rote Chilischoten
2 EL Chiligewürz
Pfeffer und Salz
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Kreuzkümmel
2 EL Rotweinessig
1600 g rote Kidney-Bohnen
800 g Mais
ein paar Spritzer Tabascosauce
Die Chilischoten waschen, putzen, entkernen (Handschuhe!) und fein würfeln. Die Zwiebeln und Knoblauch schälen und beides fein hacken. In einem großen Topf etwas Erdnussöl erhitzen und das Hackfleisch hinein geben. Bei starker Hitze etwa 5 Minuten anbraten, dabei immer wieder umrühren. Nun die kleingehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen hinzugeben und bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten lang braten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz anrösten.
Jetzt die geschälten Tomaten unterrühren und mit einem Kochlöffel etwas zerdrücken. Das Bier angießen und die gehackten Chilischoten dazugeben. Alles mit Chiligewürz, Pfeffer, Oregano, Kreuzkümmel und Essig abschmecken und zugedeckt bei schwacher Hitze für etwa 30 Minuten schmoren lassen.
Die Kidneybohnen und den Mais in ein Sieb gießen, unter klarem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zum Chili gießen, gut unterrühren und weitere 10 Minuten ziehen lassen. Nocheinmal mit Salz, Pfeffer und Tabasco abschmecken und heiß servieren.
Nach: kuechengoetter.de
Männer sind manchmal wirklich einfach zu begeistern. Zum Beispiel mit einem (möglichst großem) Topf Chili con Carne. Wenn darin auch noch, wie in diesem Rezept, eine ganze Flasche Bier versenkt wurde - umso besser!
Zutaten für einen großen Topf:
Reicht für etwa 10 bis 12 Personen
1000 g Rinderhack
8 Zwiebeln
6 Knoblauchzehen
4 EL Erdnussöl
800 g geschälte Tomaten
12 EL Tomatenmark
600 ml helles Bier (oder Gemüsebrühe)
4 frische rote Chilischoten
2 EL Chiligewürz
Pfeffer und Salz
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Kreuzkümmel
2 EL Rotweinessig
1600 g rote Kidney-Bohnen
800 g Mais
ein paar Spritzer Tabascosauce
Die Chilischoten waschen, putzen, entkernen (Handschuhe!) und fein würfeln. Die Zwiebeln und Knoblauch schälen und beides fein hacken. In einem großen Topf etwas Erdnussöl erhitzen und das Hackfleisch hinein geben. Bei starker Hitze etwa 5 Minuten anbraten, dabei immer wieder umrühren. Nun die kleingehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen hinzugeben und bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten lang braten. Das Tomatenmark dazugeben und kurz anrösten.
Jetzt die geschälten Tomaten unterrühren und mit einem Kochlöffel etwas zerdrücken. Das Bier angießen und die gehackten Chilischoten dazugeben. Alles mit Chiligewürz, Pfeffer, Oregano, Kreuzkümmel und Essig abschmecken und zugedeckt bei schwacher Hitze für etwa 30 Minuten schmoren lassen.
Die Kidneybohnen und den Mais in ein Sieb gießen, unter klarem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Dann zum Chili gießen, gut unterrühren und weitere 10 Minuten ziehen lassen. Nocheinmal mit Salz, Pfeffer und Tabasco abschmecken und heiß servieren.
Nach: kuechengoetter.de
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