Auf einem Party-Buffet darf natürlich auch etwas Süßes nicht fehlen. Cupcakes eignen sich perfekt dafür, weil sie handlich und lecker sind und noch dazu hübsch aussehen.
Für die Tiramisu-Cupcakes habe ich mich recht schnell entschieden. Ich liebe das italienische Creme-Dessert und kenne niemanden, dem es nicht genauso geht. Die Cupcakes selbst sind aus einem luftigen Biskuit-Teig und werden mit Espresso getränkt. Das Frosting besteht aus Sahne, Puderzucker und natürlich jeder Menge Mascarpone. Letzteres hätte ich gern mit etwas Amaretto verfeinert, doch es ist etwas weich geraten und so habe ich lieber darauf verzichtet. Man kann aber auch dem Espresso ein wenig des Mandellikörs beimischen. Zum tränken der Cupcakes habe ich übrigens einen Strohhalm verwendet: Den Strohhalm in die Espressotasse eintauchen, die obere Öffnung mit einem Finger verschließen, den Halm herausziehen und über einen Cupcake halten. Den Finger lösen und der Espresso fließt heraus.

Als ich mich an die Arbeit machte, kam mir die Idee vom Biskuitteig die doppelte Menge anzurühren und diesen anschließend zu teilen. Aus der ersten Hälfte habe ich die obigen Tiramisu-Cupcakes gebacken, die andere mit etwas abgeriebener Schale einer kleinen Bio-Zitrone verfeinert und fertig waren die Zitronen-Cupcakes. Das zitronige Frischkäse-Frosting war übrigens mein persönlicher Favorit des Abends. Mjam!

Tipp: Während die Cupcakes im Ofen backen, die beiden Frostings anrühren, in Spritzbeutel füllen und kalt stellen. Nachdem die Cupcakes vollständig abgekühlt sind in Blechdosen verpacken und erst kurz bevor die Gäste kommen mit dem Frosting verzieren.
Den Estnischen Matjessalat mit roter Bete und leichter Wodka-Note kennt ihr sicherlich noch aus der kulinarischen Weltreise. Damals waren wir beide ziemlich begeistert und zur Geburtstagsparty etwas überrascht, dass sie nicht so viele Abnehmer wie erhofft gefunden haben. Ich vermute mal es Fisch in der Form ist nicht jedermanns Geschmack.
Den Matjessalat nach diesem Rezept zubereiten und im Kühlschrank gut durchziehen lassen.
Die Gurkenschälchen so kurz wie möglich vor dem Servieren "basteln", weil die Schnittflächen sonst schnell antrocknen. Dafür zwei große Salatgurke waschen, mit Küchenpapier abtrocknen und in möglichst gleich große Stücke schneiden. Dann mit einem kurzen scharfen Messer ganz vorsichtig das helle Fruchtfleisch so herausschneiden, dass unten ein Boden stehen bleibt. Anschließend mit dem Salat füllen.
Alice hat zum Blog-Event "Rettet meine Geburtstagsparty" aufgerufen. Zuerst einmal möchte ich dir liebe Alice nachträglich gratulieren - ich hatte irrtümlich angenommen, dein Geburtstag wäre heute. Darum an dieser Stelle alles Liebe, viel Glück und natürlich eine tolle Party mit all deinen Freunden.
Beim Entdecken des Aufrufs zum Event, ist mir eingefallen, dass ich euch bisher das Geburtstagsparty-Buffet für meinen Freund vorenthalten habe. Eigentlich wollte ich euch dieses Buffet im Laufe dieser Woche bloggen. Dann hatte ich jeodch so viel um die Ohren, dass ich schlicht keine Zeit gefunden habe. Darum beginne ich heute und stelle euch in den nächsten Tagen den Rest vor.

Auch wenn Alice jetzt gerade vermutlich andere Dinge zu tun hat - diese Spießerplatte lässt sich quasi in letzter Minute zubereiten. Ich habe die Spieße tatsächlich noch zusammengesteckt, als die ersten Gäste schon nach dem Klingelknopf suchten. Das funktioniert allerdings nur, wenn man die Zutaten alle fertig kauft.
Ihr braucht dafür:
zwei Hände voll Weintrauben
zwei Hände voll Kirschtomaten
ein Stück Gouda
eine Packung Kabanossi
eine Packung Mini-Frikadellen
kleine Holzspieße
Die Weintrauben von den Stielen zupfen und zusammen mit den Tomaten unter fließendem Wasser abwaschen. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Den Käse in Würfel schneiden.
Jeweils eine Weintraube zusammen mit einem Käsewürfel und eine Kabanossi mit einer Tomate (diese habe ich zuvor halbiert, damit sie besser stehen) aufspießen. Alles zusammen mit den Mini-Frikadellen auf einer Platte anrichten und servieren.
Tipp: Stehen die Gäste schon auf der Türschwelle? Kein Problem, dann gibt es Selfmade-Spieße. Einfach alle Zutaten auf eine Platte werfen und die Holzspieße in einem kleinen (leeren) Schnapsglas daneben stellen.
Auch wenn die Tage zurzeit noch so schön sonnig sind, merkt man doch, dass der Winter mit großen Schritten näher kommt. Nicht mehr nur durch die Schaufenster und Süßigkeitenregale der Geschäfte, sondern auch daran, dass es ziemlich kalt wird, sobald die Sonne verschwunden ist.
Umso mehr laden die herbstlichen Nachmittage zu schönen Spaziergängen nach draußen ein. Vor allem wenn man sich nach der Rückkehr ins heimelige Wohnzimmer mit dieser Leckerei verwöhnt.

Zutaten für zwei Portionen:
Für den Teig:
200 ml Milch
50 ml Mineralwasser mit Sprudel
2 Eier
125 g Mehl
1 Prise Salz
etwas Butter zum Ausbacken
Für die Füllung:
1 Birne
1 Handvoll Walnusskerne
etwas Birnen- oder Apfelsaft
40 g dunkle Schokolade
2 EL Butter
2 EL Zucker
Zimt
Die Milch, das Mineralwasser mit dem Ei, dem Mehl und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren.
Die Butter in eine beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Dann den Eierkuchenteig mit Hilfe einer Schöpfkelle in die heiße Pfanne geben und diese dabei etwas hin- und herschwenken, sodass sich der Teig gleichmäßig darin verteilt. Den Pfannkuchen so lange backen, bis er einen trockenen Rand bekommt und sich leicht aus der Pfanne lösen lässt. Dann mit einem Pfannenwender umdrehen und von der anderen Seite goldbraun fertig backen. Diesen Vorgang für den verbliebenen Teig wiederholen. Die fertig gebackenen Pfannkuchen warm stellen.
Anschließend die Schokolade hacken und in ein heißes (nicht kochendes) Wasserbad stellen. Hin und wieder umrühren. Die Birne waschen, vierteln und das Kerngehäuse sowie den Stiel entfernen. Die Walnusskerne grob hacken.
In der beschichteten Pfanne einen Esslöffel Butter zerlassen und den Zucker darüber streuen. Beides mit einem Silikonspatel verrühren und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen, dabei immer wieder umrühren. Die Birnenstückchen und die Walnusskerne in die Pfanne geben und kurz andünsten. Dann mit etwas Birnensaft ablöschen. Mit dem Zimt würzen und alles einköcheln lassen.
Die Pfannkuchen mit dem Birnenkompott füllen und etwas Schokolade darüber sprenkeln. Anschließend die Pfannkuchen zusammenklappen und mit der restlichen Schokolade verzieren. Sofort servieren.