Wer kürzlich im Supermarkt unterwegs war, dem kann es kaum entgangen sein: In zwei Tagen ist Halloween. Für alle die dann von einer hungrigen Meute von Freunden überfallen werden oder selbst auf einer Party eingeladen sind und sich bisher noch keine Gedanken über Mitbringsel gemacht haben, habe ich hier eine tolle Idee. Diese kleinenWürstchen im Mumiengewand aus Teig sind eine leckere kleine Schweinerei, zu der garantiert kein Nicht-Vegetarier nein sagen wird.
Ich habe als Mantel Blätterteig verwendet. Ihr könnt aber auch ganz normalen Brot- oder Pizzateig nehmen, dann werden sie nicht ganz so gehaltvoll.
Für 14 Portionen braucht ihr:
7 Wiener-Würstchen
3 Rechtecke Blätterteig, aufgetaut
etwas Senf
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Wiener halbieren und den Blätterteig in dünne, lange Streifen schneiden (dafür eignet sich so ein Pizzaschneider besonders gut).
Nun die halbierten Wiener mit den Teigstreifen umwickeln, dabei etwas Platz lassen (großzügiger, denn der Teig geht im Ofen noch auf), weil dort später das Gesicht entsteht. Die Würstchen-Mumien auf ein mit Backpapier belegtes Gitter legen und im vorgeheizten Ofen für etwa 20 Minuten backen.
Die fertigen Würstchen heraus nehmen, ein klein wenig abkühlen lassen und in der Zwischenzeit einen Klecks Senf in einen Gefrierbeutel füllen. Eine sehr kleine Öffnung in den Beutel schneiden und damit Augen auf die Mumiengesichter spritzen.
Die Würstchen anschließend sofort servieren.
Nach: allrecipes.de
Leider, leider ist der Sommer 2011 inzwischen Geschichte und mit ihm die köstliche Beerensaison. Dieses kleine Schätzchen hier, habe ich soeben in den Tiefen meiner noch nicht gebloggten Fotos entdeckt und möchte es euch nicht vorenthalten. Es ist nämlich im Nu zubereitet und verhindert, dass der morgendliche Frühstückstisch ebenso trist wie der Blick nach draußen ist.
Die frischen Himbeeren kann man auch wunderbar durch tiefgekühlte ersetzen. Dafür diese am Vorabend portionsweise in den Kühlschrank geben und so auftauen lassen. Am nächsten Morgen nur noch abwechselnd Dinkel-Crunchy Schoko, Joghurt (je nach Geschmack mit etwas Honig süßen) und die Himbeeren in Dessergläser schichten und servieren.
Nun ist es soweit: Nadine hat alle Teilnehmer des Liebelei-Blog-Events mit dem Thema herbstliche Cupcakes vorgestellt und das Voting ist in vollem Gange. Ich muss gestehen, dass es die Konkurrenz wirklich in sich hat. Das eine oder andere der eingereichten Törtchen werde ich auf jeden Fall nachbacken.
Allerdings würde ich mich riesig freuen, wenn ihr für mich abstimmt. Hier geht's zum Voting: Klick! (Ich bin die Nummer 13.)
Da habe ich mal wieder eine Punktlandung hinbekommen: Dreierlei Liebelei hat zum Blog-Event mit dem schönen Thema herbstliche Cupcakes aufgerufen und heute ist Einsendeschluss.
Darum habe ich mich in den letzten zwei einhalb Stunden in meiner Küche ausgetobt. Nun wollt ihr sicherlich wissen, was dabei herausgekommen ist. Schaut selbst:
Ihr seht saftige Schokoladencupcakes mit einem Kürbis-Frischkäse-Frosting und kleinen Kürbis-Shortbread-Cookies im Gespenstgewand, die bestimmt auf jeder Halloween-Party gut ankommen.
Ganz besonders angetan war ich vom Teig der Kürbis-Shortbread-Gespenster. Er ist so fluffig und lecker, dass es wirklich schwierig ist, nicht zu viel vor dem Backen zu naschen.
Wenn euch meine herbstlichen Cupcakes
gefallen, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr für mich votet. Den Link
ergänze ich morgen an dieser Stelle.
Für etwa 13 Chocolate Cupcakes:
113 g weiche Butter
65 g weißen Zucker
65 g braunen Zucker
2 TL Vanillezucker
2 Eier
90 g Bitterschokolade
110 g Mehl
25 g Kakao
1/2 TL Natron, unter das Mehl gemischt
75 ml Buttermilch
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierbackförmchen füllen.
Die Butter zusammen mit den drei Zuckersorten in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer sehr schaumig schlagen. Die beiden Eier nacheinander hinzugeben und weiter schlagen. Nun die flüssige, etwas abgekühlte Schokolade unterrühren.
Nun jeweils abwechselnd etwas von der Buttermilch und etwas von der Mehl-Natron-Mischung dazu geben und unterrühren.
Den Teig mit Hilfe von zwei Teelöffeln in die Papierförmchen geben. Dabei darauf achten, dass diese nur zu etwa 2/3 gefüllt werden. Im vorgeheizten Backofen für etwa 20 bis 25 Minuten (Stäbchenprobe!) backen.
Nach: usa-kulinarisch.de
Für das Kürbis-Frischkäse-Frosting:
170 g Frischkäse
50 g Butter, weich
83 g Kürbispürree
90 g Puderzucker (im Original 213 g)
Den Frischkäse und die Butter mit dem Handmixer cremig rühren. Das Kürbispürree dazu geben und ebenfalls gut unterrühren. Den Puderzucker dazu geben und cremig schlagen.
Wie ihr in der Zutatenliste seht habe ich die Zuckermenge drastisch reduziert. Das hatte zur Folge, dass mein Frosting recht weich war. Je nach Geschmack, kann man noch etwas mehr Puderzucker hinzu geben, dann bekommt es eine festere Konsistenz. Die originalen 213 g wären für meinen Geschmack jedoch etwas *hust* viel.
Nach: cupcakeproject.com
Für 12 Kürbis-Shortbread-Gespenster:
112 g Butter, weich
4 bis 5 EL Zucker
4 EL Kürbispüree
120 g + 6 EL Mehl
Muskatnuss, frisch gerieben
Zimt
Die Butter mit dem Kürbispüree, dem Zucker und den Gewürzen in eine Schüssel geben und mit einem Löffel verrühren. Nun die Hälfte des Mehls dazu geben und unterrühren. Das restliche Mehl hinzugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten.
Im Originalrezept ist nun eine Ruhezeit von mindestens 6 Stunden vorgesehen. Dazu wird der Teig auf einen Bogen Backpapier gelegt und zu einer Rolle geformt, anschließend darin eingeschlagen und in einer Plastiktüte beiseite gelegt. Ich habe diesen Schritt heute übersprungen. Allerdings habe ich auch einen zweiten Teig zusammengerührt, der gerade in der Küche ruht. Den werde ich morgen backen und kritisch prüfen, ob man einen Unterschied schmeckt bzw. anderweitig bemerkt.
Für die gruselige Form habe ich ein Gespenst auf ein Stück Pappe gemalt und ausgeschnitten. Wenn man diese Schablone auf den ausgerollten Teig legt, kann man ganz leicht mit einem Messer an den Konturen entlang schneiden.
Die fertigen Gespenster werden dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt und im auf 175°C vorgeheizten Ofen für etwa 15 bis 17 Minuten gebacken.
Die Kekse anschließend gut auskühlen lassen. Dann vorsichtig einen Zahnstocher seitlich in den Gespensterbauch stechen und die Vorderseite mit Zuckerguss und ein paar Tupfen dunkler Schokolade verzieren. Gut trocknen lassen.
Nach dessertfortwo.com
Mjam! Als ich die Pumpkin Cream Oreo Tarts bei Lauren entdeckt hatte, war es sofort um mich geschehen. Dass man mit Kürbismus köstliche Dinge backen kann hatte ich ja bereits im letzten Herbst herausgefunden und von Oreo Keksen muss mich schon lange niemand mehr überzeugen. Wenn ich nicht schon zu diesem Zeitpunkt willig gewesen wäre, diese kleinen Kalorienbömbchen nachzubasteln, das aktuelle Fremdkoch-Event mit dem Thema "Tartes" hätt mich sicherlich endgültig überzeugt.
Lauren schreibt in ihrem Rezept, dass sie die Törtchen innerhalb von etwa 20 Minuten zubereitet hat. Ähm... das habe ich leider nicht ganz geschafft. Zuallererst ist es leider so, dass man - klärt mich auf, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt - in deutschen Supermärkten vergeblich nach Kürbismus in Dosen suchen kann. Glücklicherweise lässt sich selbiges leicht selbst herstellen, es braucht nur ein kleines bisschen Zeit, einen Backofen, ein scharfes Messer und etwas Muskelkraft. Wenn das jedoch geschafft ist, hat man jede Menge Kürbismus und eine Basis für viele köstliche Rezepte.
Schließlich musste ich außerdem feststellen, dass mein Mixer es nicht mit Oreos aufnehmen kann. Auch dass ich vorausschauender Weise schon die geschmolzene Butter zu den Keksstückchen gegeben hatte konnte ihn nicht überzeugen feine Oreokrümel zu produzieren. So griff ich schließlich auf die Nudelholzmethode zurück, die sich schon beim Oreo Cheesecake bewährt hatte.
Als aber schließlich der magische Moment kam, in dem ich den ersten Bissen probiert habe, war all dieser Aufwand vergessen. Denn sie schmecken einfach umwerfend!
Für das Kürbismus:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Einen Kürbis waschen und trocken tupfen. Mit einem sehr scharfen Messer halbieren und die Hälften in Spalten schneiden. Nun noch die Kerne herausschneiden und die Spalten, die jetzt nur noch aus Schale und Fruchtfleisch bestehen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Im vorgeheizten Ofen für etwa 30 Minuten backen. Das Blech herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend das Fruchtfleisch von der Schale lösen (beim Hokkaido kann diese auch drangelassen werden) und in eine Schüssel geben. Nun alles unter Zugabe von so wenig Wasser wie möglich mit dem Stabmixer pürieren.
Nach: Kuriositätenladen.com
Zutaten für 5 bis 6 Tartelettes:
Für den Boden:
16 Oreo Cookies
4 EL Butter, geschmolzen
Für die Füllung:
170 g Kürbismus
60 g Frischkäse
60 g Quark
115 g Zucker
davon einen Teil durch Vanillezucker ersetzen
Muskatnuss, gerieben
Zimt
Für das Topping:
100 g Schlagsahne
Zucker und Vanillezucker nach Belieben
4 EL Walnusskerne, gehackt
Die Oreo-Kekse grob zerbröseln und in einen Gefrierbeutel geben. Diesen mit einem Clip verschließen und anschließend mit dem Nudelholz bearbeiten, sodass feine Kekskrümel entstehen. Die geschmolzene Butter dazugeben und alles gut vermischen.
Sechs kleine Tartlette-Förmchen oder ein Muffinbackblech bereitstellen und den Keksteig an den Boden und die Wände der Förmchen drücken. In den Kühlschrank stellen.
Für die Füllung das Kürbismus zusammen mit dem Frischkäse, dem Quark, dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem H Mandmixer verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Zimt und geriebener Muskatnuss abschmecken.
Die Füllung in die vorbereiteten Törtchen mit dem Oreoboden füllen. Die Sahne halbsteif schlagen und mit einem Löffel klecksförmig auf die Törtchen setzen. Mit Walnüssen bestreuen.
Die fertigen Törtchen für einige Minuten in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren die Törtchen vorsichtig mit einem Messer (bei beschichteten Formen ein Holzstäbchen verwenden) vom Rand lösen und servieren.
Nach: laurenslatest.com
Mit diesem Beitrag würde ich gern am aktuellen Fremdkochen der Hüttenhilfe teilnehmen. Bis zum 31. Oktober können dort noch fremdgekochte, also aus anderen Blogs stibitzte Rezepte zum Thema Tartes eingereicht werden.
Außerdem möchte ich mich auch heute wieder an der Initiative Sonntagssüß beteiligen, nachdem meine Premiere in der vergangenen Woche so nett war.
Wenn es um Essen geht ist mein Freund kein typischer Mann, denn er liebt Salat. Ginge es nach ihm würden wir wahrscheinlich nichts anderes essen - mit Ausnahme vielleicht für Coq au vin, auf das er nichts kommen lässt. Bei mir dagegen löst das Wort Salat dagegen keine Freudensprünge aus. Dafür ist schon ein wenig Überzeugungsarbeit nötig.
Dieses Rezept hat es mir allerdings sofort angetan. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Die verschiedenen Aromen harmonieren so wunderbar miteinander, dass ich ganz hin und weg war.
Zutaten für 2 Portionen:
100 g Feldsalat
100 g Champignons
200 g Geflügelleber
1 Apfel
2 Schalotten
2 EL Pinienkerne
2 TL Erdbeermarmelade
2 TL Honig
2 TL Rapsöl
2 TL Walnussöl
2 TL Balsamico
Paprika, edelsüß
Pfeffer
Salz
Den Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern. Den Apfel waschen und halbieren, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Spalten schneiden. Die Schalotten schälen und fein hacken. Die Pilze putzen und halbieren, größere Exemplare in dicke Scheiben schneiden.
Die Pinienkerne ohne Öl in einer beschichteten Pfanne rösten. Anschließend heraus nehmen und beiseite stellen. In der Zwischenzeit die Leber putzen, abspülen und trocken tupfen. Das Rapsöl in die Pfanne geben und heiß werden lassen. Die Leber dazu geben und von jeder Seite etwa 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen und warm stellen.
Die Champignons in die Pfanne geben und anbraten. Ebenfalls herausnehmen und zu der Leber geben. Das übrige Bratfett mit Essig und Honig ablöschen. Nun die Marmelade und das Walnussöl unterühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Feldsalat auf Tellern anrichten und die Apfelspalten, die Leber und die Pilze darauf verteilen. Mit PInienkernen bestreuen und mit dem warmen Dressing aus der Pfanne beträufeln. Sofort servieren.
Nach: Schlank werden - Schlank bleiben! Die Erfolgs-Diät von FIT FOR FUN
Wenn man sich das Wetter draußen so anschaut, scheint es als hätte uns der Sommer endgültig den Rücken gekehrt. Das jedoch kein Grund wehmütig zu werden. Immerhin lässt sich der Sommer zumindest im Handumdrehen auf den Teller zaubern - mit Spaghetti Caprese und den letzten sonnengereiften Tomaten vom Balkon oder aus dem heimischen Garten, cremigem Mozzarella und frischem Basilikum. Dazu ein Glas Wein und italienische Musik aus dem Radio und der Sommer dauert ein paar Minuten länger.
Zutaten für zwei Portionen:
250 g (Vollkorn-)Spaghetti
200 g Cherrytomaten
100 g passierte Tomaten
1 Mozzarella
Parmesan, gerieben
Basilikum, frisch
Pfeffer
Salz
Die Spaghetti in sprudelnd kochendes Wasser geben und kochen bis sie fast al dente, also noch einen Tick zu hart, sind.
In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und halbieren. Den Mozzarella in Würfel schneiden. Etwas Parmesan reiben und beiseite stellen. Die Basilikumblättchen in Streifen schneiden oder grob hacken.
Die Spaghetti abgießen, dabei etwas Wasser auffangen. Den Topf zurück auf den Herd stellen, die passierten Tomaten hineingießen und auf mittlere Hitze stellen. Die Nudeln und etwas Nudelwasser dazugeben und für etwa 3 Minuten köcheln lassen. Hin und wieder umrühren.
Die halbierten Tomaten und die Mozzarellawürfel dazugeben und für weitere 2 Minuten köcheln lassen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf Teller geben und mit geriebenem Parmesan und dem Basilikum bestreuen.
Nach: clookbook.com