Dienstag, 31. Mai 2011

Liveticker: Die letzten drei Gerichte

Ich wusste ja, dass dieser Tag irgendwann kommen wird. Vielmehr hatte ich ihn mir in den letzten Wochen herbeigesehnt. Doch heute - jetzt wo es soweit ist - fühlt es sich seltsam an. Ein bisschen schwer ist mir zumute und ich muss mir immer wieder vor Augen führen, dass ich nicht zum letzten Mal koche. Es ist nur das Ende dieses Projektes - ein Projekt das uns mit fantastischen Gerichten verführt hat, aber auch an den Rand der Verzweiflung (und darüber hinaus) gebracht hat.

Gerade bereite ich die letzten drei Gerichte zu. Und ihr könnt live dabei sein.


19:57 Den übriggebliebene Kürbishälfte habe ich gerade erfolgreich in Kürbiswürfel geschnitten und diese dürfen jetzt für 15 Minuten in kochendem Salzwasser garen. Aus ihnen werden später süße Kürbisplätzchen mit braunem Rum.

Mein liebenswerter Freund hat sich heute bereits um den Ananas-Becher für die U. S. Virgin Islands gekümmert. Dieses Dessert aus frischer Ananas, dem Saft und der Schale einer Limette, weißem Rum und Rohrzucker muss für 4 Stunden kalt gestellt werden.

20:13 Die Kürbiswürfel habe ich gerade abgegossen und mit der Kartoffelpresse kräftig durchgestampft (genau das richtige nach einem langen Arbeitstag, noch besser eignet sich Hefeteig). Übrig bleibt eine orangefarbene, appetitlich aussehnde Pampe. Jetzt widme ich mich den Nierchen, die mein Freund ebenfalls schon für mich vorbereitet hat.

20:26 Mein Freund kommt in die Küche und steht im Weg, während ich kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauch und Chili in Olivenöl anbrate. Aber ich kann ihm natürlich nicht böse sein, weil er so ein Schatz ist. Zum Abschied gibts sogar noch neue Mülltüten für den Eimer.

20:43 Die Nierchen haben bis eben in Milch gelegen und schmoren nun im Topf für etwa 10 Minuten vor sich hin. Der typische Geruch hat sich schon in der Küche verteilt, aber ich habe das Gefühl er ist nicht so stark wie beim letzten Mal. Die Milch scheint ihren Dienst getan zu haben.

20:49 Zu früh gefreut. Brrr... riecht das widerlich.

20:55 Inzwischen haben sich Champignons, Kartoffeln, Tomaten und Fleischbrühe zu den Nierchen gesellt und langsam riecht es nach etwas essbarem. Sie müssen nun für etwa 25 Minuten schmoren. Der Teig für die Kürbisplätzchen ist schon fertig und wartet darauf in Öl baden zu können. Ich hoffe heute habe ich mehr Glück als gestern mit den Garnelenbällchen. Drückt mir die Daumen.

21:10 Yeah! Die Kürbisplätzchen machen sich super. Sie schwimmen sogar oben und kleben nicht wie gewohnt am Boden fest. Ich war noch nie so entspannt beim Kochen. Vielleicht ist das das Geheimnis. Darauf erstmal ein Glas Limoncello auf Eis.

21:25 Schatz, kommst du essen?



Ich hoffe ihr verzeiht mir, dass ich die Fotos morgen erst hochlade. Wenn ihr von einem der Weltreisegerichte das Rezept vermisst, hinterlasst mir an dieser Stelle einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail. Ich tippe euch das Rezept dann bald ab.

Martinique: Kürbiscurry mit Kokosmilch

Der Frühsommer ist nicht unbedingt die perfekte Jahreszeit um Kürbisse zu kaufen. Aber Vegetarier und Kürbisfans sollten sich dieses Kürbiscurry mit Kokosmilch und vielen Gewürzen schon mal vormerken - der nächste Herbst kommt bestimmt.



Zimt, Piment, Nelkenpulver, Koriander und Ingwer bringen hier frischen Wind in die Herbstküche und frische Chili sorgt für angenehme Schärfe.


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Guadeloupe: Pikantes Hähnchen-Curry mit Gemüse

Am liebsten hätte ich für euch bei diesem Gericht neben meinem Ergebnis auch das Bild im Buch fotografiert. Der Unterschied ist gravierend: Statt einem gräulichen Einheitsbrei leuchtet dieses nämlich in Gelb- und Rottönen. Fairer Weise muss ich aber dazu sagen, dass ich eine ganze Aubergine hineingeschnitten habe, was der doppelten Menge des Rezeptes entspricht. Für das Verlagsfotoshooting wurde jedoch scheinbar gänzlich auf die violette Frucht verzichtet. So kommt man natürlich auch zu einem tollen Foto, zieht sich aber auch den Unmut des ein oder anderen Lesers zu.



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Kuba: Scharfe Garnelen-Bananen-Bällchen mit Knoblauch

Man könnte meinen, es handelt sich bei diesen Bällchen um eine recht gewagte Geschmackskombination. Wenn ich Garnelen, Kochbananen, Knoblauch und Rum lese, bilde ich unterbewusst auch sofort Pärchen aus Zutaten, die besonders gut harmonieren.



Schließlich erinnern Kochbananen geschmacklich doch irgendwie mehr an Kartoffeln als an ihre krummen Verwandten, besonders, wenn sie noch nicht ganz reif sind. Beim Rum musste ich die Menge stark reduzieren, weil der Teig sonst einfach zu flüssig geworden wäre. Statt Bällchen sind es aber dennoch Plätzchen geworden - die lassen sich etwas leichter im Kokosfett ausbacken.


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Montag, 30. Mai 2011

Argentinien: Chilischarfe Chimichurri-Sauce in der Flasche gereift

Für diese argentinische Chilisauce wird eine Paste aus getrockneten Chilischoten, reichlich Knoblauch, etwas Meersalz und Petersilie hergestellt und anschließend zusammen mit Weinessig, Wasser und Öl in eine Flasche gegeben.



Dort reift sie an einem kühlen, dunklen Ort für etwa eine Woche und kann dann als Scharfmacher an jedes beliebige Essen gegeben werden. Daher müsst ihr euch für einen Geschmacksbericht auch noch etwas gedulden. Ich vermute ja, dass sie ein wenig wie Mojosauce schmeckt.


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Sonntag, 29. Mai 2011

Trinidad und Tobago: Makrelenfilets in Thymian-Kokosmilch mit Chili gedämpft

Klingt das nicht lecker? Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich ein Gericht mit einem so klangvollen Namen im Restaurant bestellen würde. Beides super Voraussetzungen für ein tolles Geschmackserlebnis.

An diesem Tag hatte ich allerdings wenig Appetit auf Fisch, noch weniger Zeit und nach Kochen war mir so gar nicht. Zu allem Überfluss hatte ich zu Hause zwei ganze Makrelen liegen und noch nie zuvor einen Fisch filetiert. Letzteres hatte ich mehr schlecht als recht hinbekommen, aber das Endergebnis sah dennoch vielversprechend aus und war dann doch recht lecker.



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Freitag, 27. Mai 2011

Jamaika: Gebratene Forellen auf süß-saurem Ofengemüse

Mit dem Originalrezept hat mein Ergebnis fast nichts mehr gemeinsam. Eigentlich wird hierfür nämlich ein Red Snapper verwendet. Da dieser Fisch laut dem WWF Fischführer lieber nicht verzehrt werden sollte, wollte ich ihn eigentlich durch Doraden ersetzen, bin dann aber doch bei Forellen gelandet.



Dann ging es ans Zubereiten. Laut Rezept werden die Fische zuerst in verquirltem Ei und dann in einer Salz-Pfeffer-Mehl-Mischung gewendet und anschließend in der heißen Pfanne von beiden Seiten jeweils 3 Minuten angebraten. In der Zwischenzeit wird das Gemüse - Paprikaschote, Chayote (kann durch Kohlrabi ersetzt werden), Möhre, Chilischote und Zwiebeln - in einem Essigsud gekocht. In diesem wird der Fisch schließlich für eine Stunde eingelegt und durchziehen gelassen.

Nun habe ich schon davon gehört, dass Essig im Fisch besondere Vorgänge auslöst, die in gar werden lassen. Da ich jedoch nicht vergessen habe, dass mich dieses Buch schon an mancher Stelle im Stich gelassen hat, war mir das zu heikel. So habe ich das Gemüse in der Pfanne mit etwas Essig und Zucker durchgeschwenkt in eine Auflaufform geschichtet, den angebratenen Fisch darauf gelegt und alles im Ofen fertig gebacken. Das Ergebnis war sehr gut und - gar auf den Punkt.


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Wenn ihr mutiger seid und Rezepte mit Fisch und Essig ausprobieren möchtet, werft doch mal einen Blick auf die Broschüre Gib mir Saures! vom Fischinformationszentrum. Darin befinden sich viele Rezeptideen und weitere Informationen.

Donnerstag, 26. Mai 2011

St. Maarten: Kalte Avocado-Creme-Suppe mit Sahne und Tabasco

Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, weil sich die kulinarische Weltreise schließlich bereits auf den Landeanflug vorbereitet. Doch diese Avocado-Creme-Suppe war tatsächlich das erste Gericht, welches uns beiden so gar nicht geschmeckt hat.



Avocados sind ja schon ziemlich gehaltvoll, doch bei diesem Rezept kommt auf eine grüne Frucht eine ganze Packung (200 g !) Schlagsahne. Außerdem ein Esslöffel Limettensaft, eine Knoblauchzehe, etwas Petersilie, 250 ml kalte Hühnerbrühe und natürlich ein paar Spritzer Tabascosauce. Geschmacklich war es eigentlich nicht soo schlecht und als Dip konnten wir es uns sogar ganz gut vorstellen. Aber mehr als ein paar Löffel konnten wir wirklich nicht essen.


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Grenada: Sahneeis mit Muskatnuss und Vanille auf Mangosalat

Dieses Eis ist für einen so heißen Tag wie heute genau das richtige. Der fruchtige Mangosalat mit einem Hauch braunem Rum rundet den vollen Sahnegeschmack etwas ab und macht es ein wenig frischer. Und schließlich peppt die Muskatnuss alles noch etwas auf.



Auf dem Foto ist die Konsistenz noch nicht ganz perfekt, so sah es nach etwa zwei Stunden im Gefrierfach aus. Nach etwa 20 Stunden war es jedoch ziemlich fest. Daher denke ich nach drei bis vier Stunden sollte es optimal cremig sein.


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Mittwoch, 25. Mai 2011

Dominikanische Republik: Auberginenkaviar mit Koriander und schwarzen Oliven

Bei dieser Speise handelt es sich natürlich nicht um die kleinen Fischeier, die man eigentlich hinter dem Wort Kaviar vermutet. Dieser Auberginenkaviar besteht nämlich neben Auberginen aus sehr kleinen Tomaten-, Paprika-, Zwiebel- und Knoblauchwürfeln und wird mit Olivenöl, Rotweinessig, Koriander und Pfeffer sowie Salz abgeschmeckt und mit schwarzen Oliven serviert. Letztere sucht ihr auf dem Bild vergeblich, ich habe sie extra gekauft, dann aber wieder mal vergessen. Er ist also auch für Vegetarier interessant und kann als Brotaufstrich oder als Beilage zur Grillparty serviert werden.



Leider stehen im Rezept keine Angaben darüber, wie lange die Auberginen im Ofen garen müssen "im heißen Ofen garen, bis sie weich sind"). Da mein Auberginenkaviar etwas matschig aussieht, vermute ich, sie sind zu etwas weich geworden.


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Montag, 23. Mai 2011

Bermuda: Roastbeef-Salat mit Mango und Paprika und Joghurtdressing

Diesen Salat haben wir, weil es so gut gepasst hat, zusammen mit dem Roastbeef-Burger aus Uruguay gegessen. Beides hat uns sehr gut geschmeckt.



Besonders das Dressing fand ich sehr interessant: Es besteht aus 50 g saurer Sahne, 100 g Joghurt, 2 EL Mango-Chutney, 1 EL Apfelessig und 1 TL Limettensaft. Und wird mit Salz, Pfeffer und Piment abgeschmeckt.


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Sonntag, 22. Mai 2011

Barbados: Knuspriges Bajan-Hähnchen mit Gewürzen frittiert

Diese frittierten Hähnchenteile sind diesen aus Thailand im Geschmack ganz ähnlich. Der Unterschied besteht darin, dass die thailändischen zuvor mariniert werden. In diesen hier werden Frühlingszwiebeln, Zwiebel, Knoblauch, Koriander, Petersilie, Majoran und Thymian zusammen mit etwas Ingwer, Piment und Limette zu einer Paste zermahlen und in die Hähnchen gefüllt. Dazu wird eine Tasche in das Fleisch geschnitten. Nach einem Bad im Mehl werden sie frittiert und so knusprig braun.



Bitte entschuldigt die schlechte Fotos - wir hatten einfach Hunger. ;-)



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Aruba: Schnelle scharfe Erdnusssuppe mit Frühlingszwiebeln

Diese Erdnusssuppe hält was ihr Name verspricht: Sie ist nämlich wirklich im Nu zubereitet, zumindest wenn die Erdnüsse vorher schon geknackt sind. Und einfach ist das Rezept außerdem, sodass sich sogar mein Freund an den Herd getraut hat. Die Schärfe kann natürlich jeder nach seinem Geschmack beeinflussen, indem man Menge oder Sorte der Chilischote variiert.



Für 4 Portionen braucht man eine Zwiebel, eine kleine rote Chilischote und 125 g Erdnussbutter. Alles wird kleingeschnitten in einem Topf angeröstet und mit 500 ml Hühnerbrühe (vegetarische Variante: Gemüsebrühe) abgelöscht, 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Anschließend kommen 250 ml Milch dazu und muss weitere 10 Minuten köcheln. Die Suppe wird mit 50 g gehackten und gerösteten Erdnüssen und Frühlingszwiebelringen bestreut.


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Freitag, 20. Mai 2011

Bahamas: Rosinen-Napfkuchen mit Vanille und braunem Rum getränkt

Nachdem ich kürzlich freudestrahlend eine Napfkuchenform angeschleppt hatte, musste diese natürlich auch zeitnah eingeweiht werden. Umso besser, wenn es sich mit der kulinarischen Weltreise verbinden lässt dachte ich mir und rührte den Teig für diesen wunderbaren Napfkuchen mit gehackten Mandeln, Rosinen und Vanillemark an.



Der Teig wird anschließend für etwa 60 Minuten gebacken und während er auskühlt, wird die Glasur aus Wasser, Zucker, Rum, Vanillemark und den ausgekratzten Schoten geköchelt. Die Mengen dafür habe ich schon deutlich reduziert und es war immer noch sehr reichlich. Ich habe davon etwa ein Drittel verwendet und den Rest in einem kleinen Gläschen seperat dazu gereicht. Im Originalrezept kommen auf einen Kuchen 150 ml (!) brauner Rum.


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Donnerstag, 19. Mai 2011

Venezuela: Kartoffelkuchen mit Rindfleisch gefüllt

Weiter geht es mit kuriosen Geschmackskombinationen: Dieser venezolanische Kartoffelkuchen ist mit einer Masse aus Rindfleisch, hart gekochten Eiern, Kapern, Oliven und Sultaninen gefüllt. Es schmeckt nicht so schlimm wie es sich zuerst anhört (okay, man muss die einzelnen Zutaten schon mögen), wird aber auch nicht eines meiner Lieblingsgerichte werden.



Leider war die Kartoffelmasse im Rezept viel zu knapp bemessen. Man könnte locker doppelt so viel davon verarbeiten.


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Uruguay: Roastbeef-Burger Chivito mit Spiegelei und Käse

Muss ich wirklich noch mehr sagen? Der Name verrät eigentlich schon alles. Der Geschmack eines super köstlichen Burgers entfaltet sich für den, der etwas mutig ist. Das ungewöhnliche hieran ist nämlich das Milchbrötchen. Ich war sehr skeptisch und beim ersten Biss schmeckt es ein wenig süß, insgesamt passt aber irgendwie doch alles zusammen.



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Mittwoch, 18. Mai 2011

Peru: Gefüllte Paprikaschoten mit Hackfleisch und Käse

Gefüllte Paprikaschoten sind ein beliebtes Hauptgericht in der Kochfieber-Küche. Also nutzte ich die Gelegenheit den Klassiker mal in einer etwas abgewandelten Variante auszuprobieren. Diese peruanischen werden neben den üblichen Zutaten auch mit gehackten Erdnüssen sowie einer Creme aus hart gekochtem Ei, weißem Käse und Kondensmilch gefüllt. Kurz gesagt: Eine nette Abwechslung zu meinem Standardrezept.



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Paraguay: Papaya-Mango-Dessert mit Limetten und Sahne

Dieses Dessert klingt nicht nur traumhauft, sondern schmeckt auch so. Die Konsistenz gleicht der einer Mousse, dabei schmeckt sie aber fruchtig und leicht. Einen Haken hat das leider: Dafür wird Eischnee benötigt. Mir ist immer etwas mulmig, wenn ich Gästen rohes Ei serviere, auch wenn ich dafür nur ganz frische Exemplare verwende.



Papaya wird wahrscheinlich nie meine Lieblingsfrucht, aber hier passt sie perfekt hinein. Nur mit Mango wäre es sicher zu süß geworden.

Zutaten für 3 bis 4 Portionen:
1 reife Papaya
1 reife Mango
100 g Schlagsahne
1 EL Limettensaft
2 bis 3 EL Rohrzucker
1 Eiweiß
Salz

Die Papaya und die Mango schälen, halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch würfeln. Zusammen mit dem Limettensaft und der Hälfte des Zuckers im Mixer pürieren.

Das Eiweß mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. In einer seperaten Schüssel die Sahne steif schlagen. Beides vorsichtig unter das Fruchtpüree heben und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. In Dessertgläser schichten und servieren.

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Dienstag, 17. Mai 2011

Kolumbien: Feine Maiscremesuppe mit Milch und Weißbrotwürfeln

Dieses nieselige Wetter zur Zeit ist genau die richtige Zeit für eine Suppe finde ich. Weil sich die milden Temperaturen trotzdem schon wie Sommer anfühlen, darf es dann gerne ein Gemüse aus der sonnigen Jahreszeit sein, z. B. Tomaten oder Mais.



Diese Maiscremesuppe ist ganz schnell gemacht, zumindest wenn man die gelben Körnchen aus der Dose verwendet. Der Maisgeschmack könnte meiner Meinung nach noch ein wenig intensiver sein, daher finde ich das Rezept noch nicht ganz perfekt.

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Sonntag, 15. Mai 2011

3. Geburtstag

Oh mein Gott! Vor lauter Reisefieber* habe ich doch glatt vergessen welcher Tag heute ist: Kochfieber hat heute Geburtstag. Genau heute vor drei Jahren habe ich hier den ersten Beitrag verfasst, dieser ist inzwischen der 301 und bereits 367 Leser verfolgen regelmäßig, was es hier Neues gibt.

Ich möchte mich an dieser Stelle für das Lob, die hilfreichen Anmerkungen und einfach für eure Anteilnahme bedanken. Ich hoffe, dass mir das Bloggen noch lange viel Spaß bereiten wird und ich dabei jede Menge neue Lieblingsrezepte kennenlerne. Ihr seid herzlich eingeladen daran teilzuhaben.

*Seit heute ist die kulinarische Weltreise offiziell verlängert und dieses Mal schaffe ich es. Tschakka!

Chile: Frittierte Teigtaschen mit Käsefüllung und Ecuador: Ausgebackene Kartoffelplätzchen mit weißem Käse oder: Zweimal Murks

Ach, eigentlich hätte ich es wissen müssen: Ich und Puffer aller Art - das geht einfach immer schief. Diese sind nämlich nach Mürbeteig meine größten Feinde in der Küche. Warum ich mir dann immer wieder solche Rezepte aussuche? Keine Ahnung, vielleicht weil ich beides recht gern esse.

Überrascht war ich also im Prinzip nicht, enttäuscht dagegen schon ein wenig. Die chilenischen Teigtaschen werden in mit einer Käse-Zwiebel-Mischung gefüllt und anschließend in heißem Öl frittiert. Der erste Schritt hat noch ganz gut funktioniert, auch wenn sich ein paar kleine Risse im Teig gebildet hatten. Nach nur wenigen Minuten hatten sich die Taschen jedoch aufgelöst und im Topf eine trübe Brühe gebildet.

Die restlichen Taschen habe ich dann einfach im Ofen gebacken. So gut war die Idee allerdings nicht, denn der Mürbeteig schmeckte ziemlich sandig.



Die Kandidaten No. 2, die Kartoffelplätzchen mit weißem Käse waren schon roh äußerst lecker. Leider ist mir der Teig ein wenig zu weich geworden. Man soll laut Rezept gekochte Kartoffel stampfen und etwas Kochwasser hinzugeben, bis ein glatter Teig entsteht. Wahrscheinlich habe ich einfach einen Schwapp zu viel erwischt.

Nachdem ich etwas Mehl hinzugegeben hatte, liesen sie sich in der Pfanne anbraten und - wenn man sie wie rohe Eier behandelte - auch wenden.



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Samstag, 14. Mai 2011

Panama: Maisauflauf mit Putenbrust

In der Theorie hatte ich mir diesen Maisauflauf unheimlich lecker vorgestellt. In Echt war es das eigentlich auch, nur das gewisse Etwas hat irgendwie gefehlt. Da muss irgendwie noch eine cremige Komponente her, die alles zu einem fabelhaften Ganzen verbindet. Ideen?



Hier mal die Zutatenliste: 300 g Putenbrust, 350 g Mais, ½ rote und ½ grüne Paprikaschote, 1 Stück Ingwer, 1 Knoblauchzehe, 1 bis 2 Eier, 100 g süße Sahne und 100 g geriebenen Cheddar. Das Fleisch wird mit dem Gemüse, der Sahne, dem Eigelb und der Hälfte des Käses vermischt und in eine Auflaufform gegeben. Das Eiweiß wird steif geschlagen. Zwei Drittel davon kommen zur Gemüse-Fleisch-Masse, der Rest wird mit dem restlichen Käse vermengt und über das Fleisch gegeben.

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Donnerstag, 12. Mai 2011

Costa Rica: Gebratene rote Bohnen mit Reis und Rührei und ein unschönes Erlebnis

Nach so viel Experimentiermut in letzter Zeit und dem heutigen Tag (aber dazu später mehr) habe ich mir was bodenständiges verdient, finde ich. Diese gebratenen roten Bohnen mit Reis und Paprika sind genau so ein Gericht. Abgeschmeckt wird es mit Worcestersauce und Koriander und dazu wird ein sperates Schüsselchen mit Rührei gereicht. Dass dieses Gericht bei den Costaricanern bereits auf dem Frühstückstisch steht, finde ich wiederum sehr... ähm... mutig.

An dieser Stelle steht heute leider kein Foto und das hat eine Geschichte: Ich fotografiere immer mit der Kamera meines Freundes und manchmal kommt es auch vor, dass er sie benutzen möchte. Also habe ich schnell ein Foto mit meinem Handy gemacht.

Später habe ich mein Handy allerdings in einer Umkleidekabine einer großen deutschen Modekette liegen lassen. Als ich es bemerkt hatte, bin ich natürlich zurück geeilt. Allerdings hatte sich da schon ein neuer Besitzer für mein Handy gefunden. :-(

Das ist echt ein doofes Gefühl. Mit so einem Handy geht nicht nur ein Wertgegenstand verloren, sondern auch ein Stück weit Privatsphäre (Fotos, Kontakte etc.). Und ich bin enttäuscht, weil ich bis zuletzt gehofft hatte auf einen ehrlichen Finder zu treffen. Nach diesem Schock brauche ich erstmal etwas Soulfood: Tiefkühlpizza und nacher vielleicht noch Mikrowellenpopcorn. Ohne meinen Handytimer.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Belize: Pinto-Bohnen und Reis in Kokosmilch mit Speck

Hier kommt ein weiteres Gericht der Kategorie: Hätte ich nie im Leben freiwillig gekocht. Bohnen mit Speck in Kokosmilch? Meine Antwort wäre wohl gewesen: Nein danke, ich mache mir lieber ein Käsebrot.



Manchmal ist es im Leben gar nicht so schlecht zu etwas gezwungen zu werden. Mal macht es uns stärker, mal wachsen wir über uns selbst hinaus und manchmal erweitert es einfach unseren Horizont. So ging es mir hiermit: Bohnen, Speck und Kokosmilch sind nämlich eine verdammt leckere Kombination.



Zutaten für 3 Portionen:
250 g Pinto-Bohnen (Wachtelbohnen)
100 g Reis
150 g geräucherter Bauchspeck
100 ml Kokosmilch
1 EL Schmalz
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Zweig Thymian
Pfeffer
Salz

Die Wachtelbohnen für 12 Stunden, am besten über Nacht, in ausreichend Wasser quellen lassen. Am nächsten Tag abgießen, unter kaltem Wasser abbrausen und in einem Topf mit 500 ml Wasser bei mittlerer Hitze für etwa 20 bis 25 Minuten kochen lassen.

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen. Beides zusammen mit dem Speck in kleine Würfel schneiden. Alles in einer Pfanne mit dem Schmalz andünsten und zu den Bohnen geben, den Reis hinzufügen und weitere 20 Minuten köcheln lassen.

Die Kokosmilch und etwa 60 ml Wasser angießen, zum Kochen bringen und den Thymian zugeben. Ein paar weitere Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


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Dienstag, 10. Mai 2011

Cookinseln: Gebackener Tapiokapudding mit Karamellsauce

Theoretisch dürfte ich meine Exemplare nur gebackene Vanillepuddings nennen, denn Tapiokamehl haben sie, ebenso wie ich, nie zu Gesicht bekommen. Ich habe es daher mit Speisestärke ersetzt, allerdings braucht man von dieser sehr viel weniger, maximal ein Drittel.



Für den Pudding wird etwas Milch mit einer ausgekratzten Vanilleschote und deren Mark in einem Topf erhitzt und schließlich das Tapiokamehl hinzugegeben. Nach ein paar köchelnden Minuten wird der Topf vom Herd gezogen und Butter, Eigelb, Salz und Limettenschale untergerührt. Der luftig geschlagene Eischnee wird anschlißend zur Hälfte untergehoben, dann soll man "den restlichen Eischnee luftig untermischen" - was für mich das gleiche bedeutet.

Mittlerweile vermute ich allerdings, man soll die erste Hälfte gründlich einrühren und nur den zweiten Teil vorsichtig unterheben. Andernfalls sind das Ergebnis nämlich 10 luftige Mogelpackungen für 2 Personen.



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Neues vom Balkongemüsegarten

Diese kleinen Früchtchen wollte ich euch eigentlich schon am Sonntag zusammen mit der Erdbeer-Kiwi-Meringue zeigen, doch dann ist es mir wieder entfallen.



Nachdem ich vor drei Jahren (Vergeht die Zeit nicht wahnsinnig schnell?) nicht so viel Glück mit meinen selbst ausgesäten Erdbeeren hatte, wage ich in diesem Jahr einen neuen Anlauf. Nun jedoch mit gekauften Erdbeeren aus dem Gartencenter. Sie haben bereits als ich sie gekauft habe geblüht und so ist es eigentlich auch kein Wunder, dass bereits jetzt die ersten Früchtchen zu sehen sind. Ich freue mir trotzdem ein Loch in den Bauch - und zwar jedes Mal, wenn ich sie sehe. :-)

Montag, 9. Mai 2011

Mexiko: Scharfe Avocadocreme mit Petersilie und Tomate

Bei dieser Avocadocreme muss ich euch gestehen, dass ich schlicht vergessen habe ein Foto zu machen. Wir haben sie auf eine Grillparty mitgenommen und waren, wie immer, etwas in Hektik verfallen.

Als Entschädigung gibt es ein etwas älteres Foto von einem anderen Guacamole-Rezept mit Crème fraîche und Basilikum. Das Rezept dazu findet ihr hier (die mit Ziegenfrischkäse gefüllten Zucchini-Päckchen sind übrigens ein Traum).



Zutaten für 4 Portionen:
2 reife Avocados
2 Tomaten
2 Limetten
2 frische rote Chilischoten
1 weiße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
1 Prise Zucker
Pfeffer
Salz

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Die Chilischoten der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen. Die Petersilie waschen und trocken schütteln, grobe Stiele entfernen. Alles fein hacken.

Die Tomaten waschen und häuten, anschließend entkernen und das Fruchtfleisch klein würfeln. Die Avocados vorsichtig mit einem Messer rund um den Kern einschneiden. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus den Schalen kratzen, in eine Schüssel geben und sofort mit dem Saft der Limetten übergießen (mir persönlich sind zwei Limetten etwas zuviel, aber das ist Geschmackssache). Das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken und die übrigen Zutaten dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und gut verrühren. In die ausgekratzten Avocadohälften füllen und sofort servieren.


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Sonntag, 8. Mai 2011

Neuseeland: Meringue mit Kiwi und Erdbeeren gefüllt

Irgendwie scheint es eine Regel zu geben, dass auf eine Hand voll gelungener Rezepte mal Murks folgen muss. Enttäuscht war ich dennoch ein wenig, als mir diese neuseeländische Meringue nicht so richtig gelingen wollte.



Nach der im Rezept verlangten Stunde im Backofen bei 120 °C hatte sie toll ihre Form gehalten. Durch den kleinen Schlitz der Ofentür sah ich jedoch, dass sich am Boden der Form etwas flüssiges Eiweiß abgesetzt hatte. Nachdem ein paar weitere Minuten im Ofen nicht den gewünschten Erfolg brachten, schaltete ich die Temperatur etwas hoch. Das Ergebnis seht ihr hier:



Geschmacklich war es eigentlich nicht schlecht, nur der Wow-Effekt hat gefehlt. Ihr könnt es euch wie einen etwas festen Baiserboden mit frischen Früchten vorstellen.

Ziemlich irritiert war ich jedoch, als ich bei Paule diese Pavlova mit Erdbeeren, Himbeeren und Maracuja entdeckte. Das Rezept war fast identisch mit diesem nur war das Ergebnis ein ganz anderes. Steckt das Geheimnis etwa wirklich im Auskühlen lassen? Mal sehen, vielleicht wage ich in ferner Zukunft doch noch einen Versuch.

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Donnerstag, 5. Mai 2011

Kanada: Feine Sandwiches mit Lachscreme in Butter gebacken und Brasilien: Ananassalat von der Copa Cabana mit Cashewkernen

Ein paar Tage ist es schon her, dass wir die köstlichen Sandwiches mit dem Ananassalat gegessen haben, aber ich kann mich noch genau an den Geschmack erinnern, es war nämlich wirklich lecker. Und da die beiden Sachen so gut zusammen gepasst haben, stelle ich sie euch auch in einem Post vor.

Zuerst die gebackenen Sandwiches mit Lachscreme:



Die cremige Füllung besteht aus gekochtem Lachs, Mayonnaise, Frühlingszwiebeln und Petersilie, welche mit Zitronensaft, Tabascosauce, Pfeffer und Salz abgeschmeckt wird. Diese Masse wird zwischen zwei Toastbrotscheiben gegeben. Die kompletten Sandwiches werden dann in eine Eiermilch getunkt und in der Pfanne mit Butter ausgebacken. Das hat erstaunlich gut funktioniert, ohne das etwas daneben gegangen ist.



Und hier ist das Rezept für Vestia:

Zutaten für 2 Sandwiches:
4 Scheiben Toastbrot
125 g gekochter Lachs
1 Ei
50 ml Milch
30 g Mayonnaise
Butter
1 TL Zitronensaft
Tabasco
1 kleine Frühlingszwiebel
frische Petersilie
Pfeffer
Salz

Das gekochte Lachsfilet klein schneiden oder mit einer Gabel zerpflücken. Die Frühlingszwiebel putzen und fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Majo mit dem Zitronensaft und dem Tabasco verrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die gehackte Frühlingszwiebel und Petersilie unterrühren und den Lachs dazugeben.

Die Brotscheiben mit etwas Butter bestreichen, die Lachsmasse auf zwei der Scheiben geben und die restlichen Brotscheiben darauf legen, leicht zusammen drücken.

Etwas Butter in eine beschichtete Pfanne geben und bei mittlerer Hitze zerlassen. Das Ei in einen tiefen Teller schlagen, die Milch dazu geben und gut verquirlen. Die Sandwiches von beiden Seiten in die Eiermilch tunken und in der Pfanne von beiden Seiten goldbraun backen.




Der brasilianische Ananassalat erinnert ziemlich an den bei uns bekannten und sehr unterschiedlich beliebten Schichtsalat. Er besteht aus Ananas (Überraschung!), Möhren, Kochschinken und Cashewkernen und wird mit einem Dressing aus Mayonnaise, saurer Sahne, Ingwer, Limette, Pfeffer und Salz abgeschmeckt. Der Salat (wir haben Romanasalat verwendet) ist eigentlich nur zur Dekoration gedacht. Ich habe aber auch ein bisschen davon unter den Salat gemischt.




Hier ist das Rezept für Birgit:

Zutaten für 4 Portionen:
1 Ananas
2 Möhren
Frühlingszwiebeln*
ein paar Salatblätter (Kopf- oder Romanasalat)
150 g gekochter Schinken
50 g Cashewkerne
1 Stück Ingwer
1 Limette
3 EL saure Sahne
2 EL Mayonaise
1 TL Zucker
Pfeffer
1/2 TL Salz


Die Limette halbieren und den Saft auspressen. Die Ananas halbieren und aushöhlen (dann kann man den Salat später dekorativ in die Hälften füllen) oder einfach putzen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Die Möhren schälen und anschließend grob raspeln. *Die Frühlingszwiebeln (kommen im Originalrezept nicht in der Zutatenliste vor, darum habe ich keine Mengenangabe) putzen und in dünne Ringe schneiden. Das Ingwerstück fein reiben. Die Ananas mit den Möhrenraspeln, den Frühlingszwiebelringen und dem geriebenen Ingwer in eine Schüssel geben. Die saure Sahne mit der Mayonaise verrühren, den Limettensaft mit dem Zucker, dem Salz und dem Pfeffer verrühren und das Dressing zum Salat geben. Gut verrühren.

Die Cashewkerne grob hacken und dann in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Inzwischen den Schinken in Würfel schneiden und die Salatblätter klein schneiden, waschen und trocken schütteln. Die restlichen Zutaten unter den Salat mischen und sofort servieren ggf. in die Ananashälften füllen.



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Nächster Stopp: Neuseeland

Mittwoch, 4. Mai 2011

USA: Käse-Steak-Sandwich mit Zwiebelringen aus Philadelphia

Dieses Sandwich braucht eigentlich nicht viele Worte und darum lasse ich einfach mal das Foto für sich sprechen:



Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die


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Samoa: Hähnchen-Gemüse-Curry mit gerösteten Kokosraspeln

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich so meine Bedenken als ich dieses Hähnchen-Gemüse-Curry gekocht habe. Die außergewöhnliche Kombination der Zutaten war der Grund dafür: Hähnchen, Limettensaft, grüne Bohnen, Sellerie, Kokosmilch und -raspeln sowie Spinat und Rohrzucker - das passte in meinem Kopf einfach nicht zusammen.

Das fertige Curry auf dem Teller belehrte mich eines besseren. Es schmeckt tatsächlich ganz gut, auch wenn ich nicht in Begeisterung verfallen bin.



Und hier das Rezept für Chris. Bitte entschuldige, dass es ein bisschen später geworden ist. ;-)

Zutaten für 2 Portionen:
375 g Hähnchenkeulen, davon das Fleisch
50 g Spinatblätter
75 g grüne Bohnen
1 Stange Sellerie
1 EL Kokosraspeln
125 ml Hühnerbrühe
125 ml Kokosmilch
1 EL grüne Currypaste
½ EL helle Sojasauce
1 EL Öl
½ Bio-Limette
½ frische grüne Chilischote
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
½ TL Rohrzucker

Die Hähnchenkeulen häuten und das Fleisch von den Knochen lösen und dieses in Streifen schneiden (Wie man auf dem Foto sieht habe ich Hähnchenunterkeulen im Ganzen mit Haut verwendet). Das Fleisch in eine Schüssel geben und mit dem Saft der halben Limette beträufeln. Die Kokosraspeln in eine beschichtete Pfanne geben und ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.

Die Bohnen und den Sellerie putzen und in 3 cm lange Stücke bzw. Stifte schneiden. Den Spinat waschen, trocken schütteln und anschließend fein hacken. Die Chilischote waschen, das Kerngehäuse entfernen (Handschuhe!) und das Fruchtfleisch fein hacken. Die Schalotte und die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein hacken.

In einem Schmortopf das Öl erhitzen, zuerst die feingehackte Schalotte und Knoblauchzehe hinein geben und hellbraun anbraten. Die Currypaste unterrühren und etwas anrösten. Nun Sellerie, Bohnen und das Fleisch dazugeben und etwas dünsten. Schließlich mit Kokosmilch und Hühnerbrühe ablöschen, salzen und für 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Mit der hellen Sojasauce, dem Zucker, der Limettenschale und (je nach Bedarf) noch etwas Salz abschmecken und in Schalen servieren. Mit den gerösteten Kokosraspeln bestreuen.


Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die


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Dienstag, 3. Mai 2011

Hawaii: Süßkartoffelauflauf mit Ananas und Bananen

Im Zuge der kulinarischen Weltreise habe ich ja schonmal die Bekanntschaft mit Süßkartoffeln gemacht. Nun habe ich ihre wahre Bestimmung gefunden: Süßkartoffeln eignen sich nach meinem Geschmack viel besser für Desserts als für herzhafte Gerichte. Und seit diesem Süßkartoffelauflauf aus Hawaii gehören sie in meiner Welt eindeutig in die Kategorie Obst. Dort finden sie sich in bester Gesellschaft, z. B. von Möhren und roter und gelber Paprikaschoten.



Für den Auflauf werden die Süßkartoffeln in Scheiben geschnitten, gekocht und in eine ausgebutterte Auflaufform geschichtet. Anschließend werden sie mit Zimt-Zucker bestreut und mit Bananenscheiben belegt. Das was wie geschmolzener Käse aussieht ist in Wirklichkeit pürierte Ananas mit Limettensaft und Honig.


Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die


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Montag, 2. Mai 2011

Tahiti: Vanille-Ingwer-Creme mit Kokosmilch

In der Heimat der Tahiti-Vanille kommen wir natürlich nicht an diesem edlen Gewürz vorbei. So entschied ich mich für eine mit Vanille und Ingwer aromatisierte Kokoscreme. Vorgesehen war eigentlich diese auf mit karamellisierter Ananas dekorierte Teller zu stürzen - sie ist aber leider auch nach einer Nacht im Kühlschrank nicht fest geworden.



Geschmacklich kann man sie mit Panna Cotta vergleichen. Wer diese und Kokosgeschmack mag und es mit der Konsistenz nicht so ernst nimmt, hat an diesem Dessert seine Freude.


Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die


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Sonntag, 1. Mai 2011

Moorea: Geeiste Melonen-Papaya-Suppe mit Vanille und Basilikum

Heute ist tatsächlich der 1. Mai. Das bedeutet für mich, dass mein Projekt "kulinarische Weltreise" mit großen Schritten dem Ende entgegen geht. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass ich noch 15 Tage für 36 verbleibende Länderküchen habe. Ein guter Zeitpunkt um mir einzugestehen, was ich schon seit Wochen weiß, aber nicht wahrhaben wollte: Ich werde es wohl nicht ganz pünktlich beenden können. Bis der Juni an die Tür klopft möchte ich daran aber unbedingt einen Haken machen.



In Moorea, einer weiteren Insel Französisch Polynesiens, habe ich mich für ein Rezept entschieden, welches perfekt zu den sommerlichen Temperaturen passt. Die wohltuende Erfrischung in Suppenform ist eine interessante Kombination exotischer Zutaten und schmeckt sehr gut.



Zuerst wird aus Zucker, Wasser, Ingwer, Chili und Gewürznelken ein Sirup gekocht. Dieses wird schließlich mit Vanillemark und Sahne zur pürierten Honigmelone gegeben und für mindestens 30 Minuten in den Gefrierschrank gegeben. Anschließend wird die Suppe mit untergerührten Papayakügelchen und Basilikumblättchen bestreut serviert. Da ich keinen Melonenausstecher besitze, habe ich einen Ausstecher für Linzer Plätzchen genommen und kleine Herzchen aus der Papaya gestochen.




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