Donnerstag, 31. März 2011

Oman: Hühnerleber mit Zwiebelgemüse

In Hühnerleber mit Salbei in Rotweinsauce könnte ich mich reinlegen. Diese Variante mit Zwiebeln und Zitronensaft ist aber ebenfalls sehr lecker. Dazu passt Reis oder Fladenbrot.



Zutaten für 2 Portionen:
250 g Hühnerleber
1 EL Butter
2 EL Zitronensaft
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
fein gehackte Petersilie
1 Messerspitze gemahlener Kardamom
1 Messerspitze gemahlener Kreuzkümmel
1 Messerspitze Nelkenpulver
frisch geriebene Muskatnuss
Pfeffer
Salz

Die Hühnerleber putzen. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Die Butter in eine Pfanne geben, darin zerlassen und die Leber darin bei mittlerer Hitze von allen Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel in die Pfanne geben und glasig dünsten. Mit den Gewürzen bestäuben und alles anrösten, dann mit dem Zitronensaft ablöschen.

Die Hühnerleber und das Zwiebelgemüse vermischen und alles für etwa 3 Minuten ziehen lassen. Nach Bedarf noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen und mit der Petersilie bestreut servieren.


N
ach: 1000 Recipes To Try Before You Die

!بالهناء والشفاء

Nächster Stopp: Saudi Arabien

Dienstag, 29. März 2011

Libanon: Bulgursalat Tabbouleh mit Petersilie und Tomaten

Tabbouleh oder Tamoulé ist laut "1000 Recipes To Try Before You Die" fast ein libanesisches Nationalgericht. Der Salat wird sowohl als Vorspeise oder Zwischengang als auch mit Thunfisch oder Krevetten als Hauptgericht serviert. Charakteristisch für den Geschmack sind Petersilie und Pfefferminze.



Zutaten für 2 Personen:
200 g Tomaten
1 Romana-Salatherz
2 EL feiner Bulgur
30 ml Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
1 Zwiebel
1 Bund Petersilie
1 EL fein gehackte Minze
Piment
Pfeffer
Salz

Den Bulgur in ein Sieb geben, mit Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Die Tomaten waschen, trocken tupfen und klein Würfeln. Zusammen mit dem Bulgur in eine Schüssel geben, mit dem Zitronensaft beträufeln und gut verrühren. Für etwa 20 Minuten ziehen lassen.

Die Petersilie waschen, trocken schütteln und die groben Stiele entfernen. Den Rest fein hacken. Die Zwiebeln schälen und wie die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Die Petersilie, die Zwiebel und die Minze zum salat geben und mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Piment abschmecken. Alles gut vermengen und mit dem Romanasalat anrichten.


N
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!بالهناء والشفاء

Nächster Stopp: Oman

Montag, 28. März 2011

Jordanien: Radieschen-Joghurt-Creme mit Oliven und Chilischoten

Diese Radieschencreme schmeckt super als Brotaufstrich und auch zu Gegrilltem stelle ich sie mir toll vor. Sie erinnert ein wenig an Tzatziki. Sie hat nur eine leichte Schärfe, ich vermute aber, das unsere Radieschen etwas lasch waren.

Im Buch hat sich mal wieder der Fehlerteufel eingeschlichen. Während man laut der Zutatenliste Schwarzkümmel verwenden soll, wird die Creme in der Rezeptbeschreibung mit Kreuzkümmel bestreut. Ich habe mich für letzteres entschieden, weil ich ihn lieber mag.



Zutaten für 4 Portionen:
1 Bund Radieschen mit schönen Blättern
20 schwarze Oliven
2 frische grüne Chilischoten
1 kleines Bund Petersilie
5 Knoblauchzehen
500 g türkischer Joghurt
2 EL Olivenöl
1 TL Kreuz- oder Schwarzkümmel
Pfeffer
Salz

Die Radieschenblätter verlesen, welke aussortieren. Die Petersilie und die Radieschen mit Grün waschen und trocken schütteln. Alles fein hacken und in eine Schüssel geben.

Den Knoblauch schälen. Die Chilischote längs aufschlitzen (Handschuhe!), die Kerne enfernen und zusammen mit dem Knoblauch und den Oliven fein hacken. Zu den Radieschen geben.

Den Joghurt mit Salz und Pfeffer abschmecken und ebenfalls in die Schüssel geben. Alles gut verrühren und abgedeckt für 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Vor dem Servieren das Olivenöl unter die Radieschenrecme rühren und bei Bedarf nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Kümmel bestreut servieren.


Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die

!بالهناء والشفاء

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Sonntag, 27. März 2011

Israel: Gemüsesalat mit Paprikaschoten und Ei

Zugegeben, dieser israelische Gemüsesalat ist nicht besonders exotisch. Aber Salatrezepte kann man nie genug haben und die leuchtenden Farben locken den Frühling hoffentlich ein wenig schneller heraus.



Zutaten für 4 Portionen:
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 grüne Paprika
1 kleine Salatgurke
4 Tomaten
2 Stangen Sellerie
2 weiße Zwiebeln
1 EL gehackte Petersilie
50 ml Olivenöl
2 EL Weißweinessig
Pfeffer
Salz

außerdem:
4 hart gekochte Eier

Die Paprikashcoten und die Tomaten waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Paprika halbieren, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Gurke längs halbieren und mit einem Löffel die Kerne herauskratzen. Die Tomaten vierteln, entkernen und beides ebenfalls fein würfeln. Die Zwiebel und die Selleriestangen schälen und wie das andere Gemüse klein würfeln. Alles in eine Schüssel geben.

Das Olivenöl mit dem Essig verrühren, mit dem Pfeffer und dem Salz würzen und über das Gemüse gießen. Die Petersilie dazu geben und alles gut verrühren.

Die Eier schälen und in Spalten schneiden. Den Salat in kleine Schüsseln geben und mit den Eiern garnieren.



N
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בתיאבון

Nächster Stopp: Jordanien

Samstag, 26. März 2011

Iran: Knoblauch-Auberginen-Omelette mit Tomaten

Heute war ein so anstrengender Tag, dass ich nicht das Bedürfnis habe viele Worte zu verlieren. Darum gibt es heute ganz klassisch: Foto mit Rezept. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel.



Zutaten für 2 Portionen:

400 g Auberginen
2 Tomaten
3 Eier
2 Knoblauchzehen
50 ml Olivenöl
fein gehackter Koriander
1/2 TL Kurkuma
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Den Backofen auf 220°C vorheizen. Die Auberginen waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und auf ein Backblech legen. Für etwa 30 Minuten im heißen Ofen backen. Anschließend abkühlen lassen, die Schale abziehen und das Fruchtfleisch fein hacken. Die Tomaten waschen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und ebenfalls klein würfeln.

Das Öl in einer großen, beschichteten Pfann erhitzen, den Knoblauch hinein geben und anschwitzen. Die gehackten Auberginen dazu geben und anbraten. Nun die Tomatenwürfel dazu geben und das Gemüse so lange unter Rühren garen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Mit den Gewürzen abschmecken.
Die Eier verquirlen und in die Pfanne geben. Alles miteinander verrühren und bei geringer Hitze garen, bis die Eier gestockt sind. Mit dem Koriander bestreuen und sofort servieren.


N
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!نوش جان

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Freitag, 25. März 2011

Sambia: Süße Erdnussplätzchen vom Blech

Wäre der Teig für diese Erdnussplätzchen nicht so ein störrischer, würden sie glatt in meine Favoritenliste kommen. Geschmacklich überzeugen sie mich nämlich auf ganzer Linie. Mit Mürbeteig kämpfe ich jedes Mal aufs neue und meist endet es damit, dass ich ihn bröckchenweise in eine Tarteform drücke. In diesem Fall habe ich noch etwas mehr weiche Butter untergeknetet und die Plätzchen ganz vorsichtig von der Arbeitsfläche aufs Backblech gehoben. Ob es daran lag, dass ich dem Palmzucker durch herkömmlichen Zucker ersetzt habe?

Trotzdem: Sie sind so lecker. Toll stelle ich mir auch vor, wenn man die Kekse zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade taucht. Man könnte auch zwischen zwei Kekse eine Schokoladencreme streichen, z. B. wie bei diesen Schokoladen-Olivenöl-Macarons.



Zutaten für 4 Personen:
150 g gemahlene Erdnüsse
150 g Weizenmehl
100 g Palmzucker
4 EL weiche Butter
Salz

Den Zucker und die Butter in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig schlagen. Das Mehl in eine zweite Schüssel sieben und löffelweise unter die Buttercreme rühren. Die gemahlenen Erdnüsse und eine Prise Salz dazugeben und alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und mit einem runden Ausstecher Plätzchen ausstechen. Die Kekse auf einem mit Backpapier belegtem Backblech für etwa 20 Minuten im heißen Ofen goldbraun backen.


N
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Enjoy your meal
!

Nächster Stopp: Iran (auch an Afrika kann ich einen Haken machen :)


Donnerstag, 24. März 2011

Südafrika: Glasierte Hähnchenbrust mit Honig und Orangensaft

Hühnchen und Backofen sind eine Kombination, die manchmal einen erhöhten Getränkebedarf am Esstisch erfordert. Nicht so bei diesem Rezept. Denn durch die Sauce aus Orangensaft, Honig und Geflügelbrühe bleibt das Fleisch schön saftig und bekommt außerdem einen fruchtigen Geschmack. Sehr lecker und auch für Sellerie-Nicht-Möger geeignet. Den schmeckt man nämlich gar nicht, wenn man es nicht weiß. ;-)



Zutaten für 2 Portionen:
2 Hähnchenbrustfilets
1 kleine Stange Sellerie
1 EL gehackte Macadamianüsse
1 TL Semmelbrösel
1 TL fein gehackte Petersilie
150 ml Orangensaft
60 ml Geflügelbrühe
1 Ei
1 EL Honig
Pfeffer
Salz

Den Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Selleriewürfel mit der Petersilie, den gehackten Macadamianüssen, den Semmelbröseln und dem Ei verrühren und die Paste mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Hähnchenbrustfilets waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In jedes Filet von der schmalen Längsseite eine Tasche schneiden und diese mit der vorbereiteten Paste füllen. Die Tasche mit Zahnstochern verschließen und von allen Seiten salzen und pfeffern.

Die gefüllten Filets in eine ofenfeste Form setzen mit dem Honig bestreichen und mit der Hälfte des Orangensaftes begießen. Die Form in den heißen Ofen schieben und für etwa 20 bis 25 Minuten backen. Den restlichen Honig und Orangensaft zusammen in einem kleinen Topf erwärmen, bis sich der Honig auflöst. Die Hähnchenbrüste mehrmals damit bestreichen, bis sie gar sind.



N
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Smaaklike ete!

Nächster Stopp: Sambia

Mittwoch, 23. März 2011

Namibia: Antons saftiger Bananenkuchen

Bananenkuchen die zweite. Ich hatte ja bereits diesen zypriotischen Bananenkuchen gebacken und weil er so lecker war wollte ich diese Variante in Kastenform ebenfalls ausprobieren. Das Rezept ergänze ich morgen, wenn ihr mögt.



Zutaten für eine Kastenform:
4 reife Bananen
3 Eier
150 g weiche Butter plus extra Butter für die Form
250 g Mehl
2 TL Backpulver
150 g Zucker (an die Reife der Bananen anpassen)
1 Vanilleschote
Saft von 1/2 Zitrone
Salz

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Eier trennen und das Eiweiß zur Seite stellen. Das Eigelb zur Buttercreme geben und darunter rühren.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in eine Schüssel sieben. Die Vanilleschote mit einem scharfen Messer aufschlitzen und das Mark heraus kratzen. Die Eiercreme, das Vanillemark und eine Prise Salz dazugeben und alles mit dem Handmixer verrühren. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Die Bananen schälen und im Mixer mit dem Zitronensaft pürieren und die Masse in den Teig rühren. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig in den Teig unterrühren.

Eine Kastenform mit Butter ausfetten und den Teig hinein füllen. Im heißen Ofen für etwa 60 Minuten backen. Gegen Ende regelmäßig eine Stäbchenprobe machen und bei Bedarf mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Den Kuchen aus dem Herd nehmen und für ein paar Minuten in der Form auskühlen lassen. Anschließend auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
gebacken und weil er so lecker war wollte ich diese Variante in Kastenform ebenfalls ausprobieren. Das Rezept ergänze ich morgen, wenn ihr mögt.

N
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Enjoy your meal!

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Dienstag, 22. März 2011

Tansania: Süßkartoffeln-Möhren-Taler mit Corned Beef und Zimt

Einmal Murks bitte! Dabei habe ich mich so abgemüht Kartoffeln und Möhren klein zu raspeln und dann sowas (man bedenke, es sollten Puffer werden):



Im Buch ist übrigens eine Zubereitungszeit von 40 Minuten angegeben. Diese Zeit habe ich (gefühlt) mit der Reibe verbracht, um das Gemüse vorzubereiten. Hier das vorläufige Ergebnis (das ist ein Suppenteller und dabei habe ich die Mengen etwa halbiert):



Zutaten für 4 Portionen:
3 Süßkartoffeln
3 Möhren
200 g Corned Beef
2 Eier
100 ml Pflanzenöl
1 kleine Zwiebel
3 EL Maisstärke
1/2 TL Curry
1/2 TL Zimt
Salz

Die Süßkartoffeln, die Möhren und die Zwiebel schälen und alles fein raspeln. Mit der Maisstärke bestäuben und gut durchmengen.

Die Eier zusammen mit den Gewürzen verquirlen. Das Corned Beef in kleine Würfel schneiden und unter das geraspelte Gemüse mischen. Die verquirlten Eier dazu geben und gut unterrühren.

Das Öl in einer tiefen beschichteten Pfanne erhitzen und den Teig darin portionsweise von beiden Seiten goldbraun ausbacken. Anschließend auf etwas Küchenpapier geben und abtropfen lassen. Die Küchlein warm stellen, bis alles verarbeitet ist und anschließend servieren.


N
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Furahia chakula chako!

Nächster Stopp:Namibia

Montag, 21. März 2011

La Réunion: Fischcarri mit Chili und Tomaten

Dieses traditionelle Fischcarri aus La Réunion gehört für mich zu den absoluten Überraschungen. Optisch recht unscheinbar, aber sooo lecker. Ein klarer Fall für die Favourites-Liste.

Ich habe mich genau an das Originalrezept gehalten, lediglich Garam Masala musste ich weglassen, da ich das nicht bekommen habe. Wenn es mir mal in die Hände fällt, möchte ich das Fischcarri gern damit probieren.



Zutaten für 2 Personen:
500 g Fischfilet
125 ml Fischbrühe
50 ml Öl
3 reife Tomaten
1 kleines Stück Ingwer
2 getrocknete Chilischoten
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
fein gehackte Petersilie
1/2 EL grobes Meersalz
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Garam Masala
Salz

Den Knoblauch, den Ingwer und die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch und den Ingwer zusammen mit dem Meersalz und den Chilischoten im Mixer zu einer musigen Masse zermahlen. Die Fischfilets waschen, trocken tupfen und in etwa 4 cm dicke Stücke schneiden.

Die Tomaten nach Belieben häuten, vierteln, entkernen und hacken. Die Hälfte des Öls in einem Schmortopf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Anschließend die Knoblauchpaste und die Tomaten dazu geben und mit Garam Masala, Kurkuma und Salz würzen. Aufkochen und bei niedriger Hitze für etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen und die Fischstückchen darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun anbraten. Nun den Fisch in den Topf zur Sauce geben und für etwa 5 Minuten garen. Das Fischcarri in vorgewärmte Schalen oder Teller füllen und mit Petersilie bestreut servieren.


N
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Bon appétit!

Nächster Stopp: Tansania

Samstag, 19. März 2011

Mauritius: Kartoffel-Gartenkresse-Suppe mit Spinat

Im Original heißt dieses Rezept Kartoffel-Brunnenkresse-Suppe. Zum einen wird also statt Gartenkresse Brunnenkresse verwendet und zum anderen kommt kein Spinat darin vor. Verwirrender Weise befindet sich aber im Buch ein Bild mit Gartenkresse, so dass mir gar nicht aufgefallen ist, dass ich die falsche Sorte im Kopf hatte.

So kam es, dass ich schließlich vor dem Problem stand 300 g Gartenkresse aufzutreiben. Ein kleines Schälchen aus dem Supermarkt wiegt geschätzte 5 g. Was also tun? Den Balkon mit Erde aufschütten, ein halbes Kilo Samen ausähen und eine Woche abwarten?

Nein, ich habe schließlich nur ein Schälchen Kresse in die Suppe gegeben und für die schöne grüne Farbe etwas Spinat zugefügt. Und mal ehrlich, rein optisch hätte es niemand gemerkt. ;-)



Zutaten für 4 Portionen:
500 g Kartoffeln
200 g Spinat
1 Schälchen Gartenkresse
750 ml Hühnerbrühe*
100 g Sahne
1 EL Butter
1 Zwiebel
Pfeffer
Salz

Die Kartoffeln schälen und würfeln, die Zwiebel schälen und fein hacken.

In einem großen Topf die Butter zerlassen, die Zwiebel dazu geben und glasig dünsten. Die Kartoffelwürfel zufügen und mit der Brühe angießen. Zum Kochen bringen und für etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Die Brunnenkresse abschneiden, welke Blätter und grobe Stiele aussortieren. Den Rest waschen, gut abtropfen lassen und hacken. Vom Spinat ebenfalls die Stiele abschneiden, ihn anschließend gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Beides in den Topf geben und ein paar Minuten ziehen lassen.

Alles mit dem Stabmixer zu einer Suppe pürieren. Die Sahne dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit dem Stabmixer schaumig aufschlagen und servieren.

*Für die vegetarische Variante: Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe ersetzen

N
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Enjoy your meal!

Nächster Stopp: La Réunion


Donnerstag, 17. März 2011

Madagaskar: Hähnchen in Kokos-Vanille-Sauce

Dieses Hähnchen kommt recht exotisch daher, mit Kokosmilch, Kokosraspeln und Vanilleschote. Da Kokos und Hühnchen nicht meine Lieblingskombination ist, hatte ich so meine Bedenken. Wie sich aber herausgestellt hat waren diese grundlos. Es hat wirklich exotisch, aber lecker geschmeckt. Vielleicht könnte man es noch mit etwas Chili aufpeppen.



Zutaten für 2 Personen:
2 Hähnchenober- oder 4 Hähnchenunterkeulen
250 ml Kokosmilch
2 EL Öl
1/2 Vanilleschote
25 g Kokosraspeln
1 kleines Stück Ingwer
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL frisch gehackter Koriander
1/4 TL Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
Pfeffer
Salz

Das Hähnchenfleisch mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Den Knoblauch, die Zwiebel und ein kleines Stück Ingwer schälen und fein hacken. Zusammen mit etwas Kreuzkümmel in einen Mörser geben und zu einer musigen Paste zermahlen.

In einer tiefen Pfanne oder einem Topf das Öl erhitzen, das Fleisch darin von allen Seiten goldbraun anbraten und die Paste zugeben und mitrösten. Mit der Kokosmilch ablöschen und köcheln lassen. Eine halbe Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Beides in den Topf geben, die Kokosraspeln zufügen und unterrühren. Bei geschlossenem Deckel für etwa 35 Minuten bei wenig Hitze köcheln lassen.

Die Vanilleschote herausfischen und die Sauce mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Poularde auf Teller geben und nach Belieben mit dem Koriander bestreuen. Dazu passt gekochter Langkornreis.


N
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Mazotòa homana!

Nächster Stopp: Mauritius

Dienstag, 15. März 2011

Kenia: Gebackener Viktoriabarsch Kisumu mit Zwiebelringen

Mjam! Ich stehe auf frittiertes. Beste Voraussetzungen also für dieses Rezept in den Club der Favourites aufzusteigen. Meine Erwartungen wurden glücklicher Weise nicht enttäuscht und es war sehr lecker. Dazu habe ich einen Kartoffelbrei zubereitet. Außerdem stelle ich mir einen frischen Gurkensalat toll dazu vor.



Zutaten für 2 Portionen:
2 Viktoriabarschfilets à 200 g
1 frisches Ei
1 große Zwiebel
1 TL Erdnussbutter
1 EL Maisstärke
1/2 TL Kurkuma
Kichererbsenmehl
(alternativ Weizenmehl)
Pfeffer
Salz
Öl zum Ausbacken

Die Fischfilets waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden und in der Maisstärke wenden.

Das Öl etwa 3 cm hoch in eine Pfanne oder einen Topf füllen, erhitzen und die Zwiebelringe darin goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier geben und abtropfen lassen.

In der Zwischenzeit die Eier mit Pfeffer, Salz, Kurkuma und der Erdnussbutter verrühren in einen tiefen Teller geben, das Mehl in einen zweiten Teller geben. Die Fischfilets nun zuerst im Mehl und anschließend in der Eiermasse wenden und im heißen Öl bei mittlerer Hitze goldbraun ausbacken. Ebenfalls auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Das Fischfilet auf Tellern anrichten und mit den Zwiebelringen belegen. Dazu passt Kartoffelpüree.


N
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Furahia chakula hiki!

Nächster Stopp: Madagaskar

Montag, 14. März 2011

Äthiopien: Fladenbrot Injera in der Pfanne gebacken

Dieses Fladenbrot hat mich ein bisschen an Siegfried (den herzhaften Verwandten von Hermann dem Rumreich-Kuchen) erinnert. Der Teig dafür wird 3 Tage zu vor angesetzt und bei Zimmertemperatur gehen gelassen. Dabei sollte man sich ihm ein- bis zweimal täglich widmen, in man den Teig so lange umrührt wird bis sich blubbernd bedankt. Nach dieser Vorlaufzeit wird es ohne Fett in einer Pfanne gebacken.



Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die

Melkam Megeb!

Nächster Stopp: Kenia


Sonntag, 13. März 2011

Senegal: Hähnchen mit scharfem Tomatenreis und Auberginen

Dieses Gericht ist perfekt, wenn man möglichst wenig Chaos hinterlassen möchte oder nicht so viel Küchenzubehör zur Verfügung hat. Denn hier wird alles in einem einzigen Topf zubereitet. Zusätzlich braucht man lediglich ein Schneidebrettchen und ein Messer. Aus diesem Grund habe ich diesen scharfen Tomatenreis mit Hühnchen auch kurz vor unserem Umzug zubereitet, als das meiste Habgut schon in Kartons verstaut war.



Zutaten für 2 Portionen:
1/2 Brathähnchen oder Hähnchenteile
125 g Langkornreis
1 kleine Aubergine
2 Tomaten
1 bis 2 frische rote Chilischoten
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
250 ml Hühnerbrühe
50 ml Erdnussöl
2 EL Tomatenmark
Pfeffer
Salz

Das Hähnchen waschen, mit etwas Küchenpapier trocken tupfen und in Stücke zerteilen. Von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz würzen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein Würfeln. Die Chilischote(n) samt Kernen in dünne Röllchen schneiden (Handschuhe!). Die Tomaten nach Belieben häuten und anschließend vierteln und entkernen. Die Aubergine und die Tomaten in kleine Würfel schneiden.

In einer tiefen Pfanne oder einem Topf das Öl erhitzen und das Hähnchenfleisch hinein geben. Von beiden Seiten anbraten, etwas an den Rand schieben und in der Mitte die klein geschnittene Zwiebel und den Knoblauch glasig dünsten.

Nun die Aubgerginenwürfel und den Reis dazugeben und anschwitzen. Das Tomatenmark unterrühren und anrösten. Schließlich die Tomatenwürfel dazu geben und die Brühe angießen. Alles zum Kochen bringen und bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Anschließend weitere 5 Minuten offen köcheln lassen und heiß servieren.


N
ach: 1000 Recipes To Try Before You Die

Bon appétit!

Nächster Stopp: Äthiopien

Mittwoch, 9. März 2011

Kamerun: Bananenkrapfen

Heute ist ja bekanntlich Aschermittwoch, der das Ende der 5. Jahreszeit und gleichzeitig den Beginn der Fastenzeit einleitet. Es gibt also wahrscheinlich keinen unpassenderen Zeitpunkt um diese kleinen Kalorienbömchen zu bloggen. Dabei schmecken sie aber so lecker, dass doch niemand lange widerstehen kann.



Zutaten für 4 Portionen:
2 reife Bananen
Öl (z. B. Sonneblumenöl)
250 g Mehl
1 EL Backpulver
2 EL Rohrzucker
1 TL Zimt
1 Prise geriebene Muskatnuss
1 Prise Salz

Die Bananen schälen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Das Mehl, das Backpulver, den Zucker und die Gewürze sowie 100 ml lauwarmes Wasser dazu geben und mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verrühren. Abschmecken und je nach Belieben und Reife der Bananen nachsüßen.

Einen tiefen Topf etwa 3 cm hoch mit dem Öl füllen und dieses erhitzen bis es bei Teigkontakt blubbert. Vom Teig teelöffelgroße Stückchen abstechen und portionsweise für etwa 5 Minuten ausbacken. Anschließend kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm servieren. Dazu passt ein Obssalat.


N
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Bon appétit!

Nächster Stopp: Senegal

Dienstag, 8. März 2011

Guinea: Tomaten-Gurken-Salat mit Erdnüssen

Wer heute noch keinen Fuß vor die Tür gesetzt hat könnte glatt meinen, der Frühling wäre endlich angekommen. Und auch ich bekomme fast ein wenig Lust den Grill hervorzuholen. Aber da ich mich noch gut erinnern kann, dass ich mir heute morgen Handschuhe herbei gewünscht habe, kann ich mich gerade so beherrschen.

Die passende Beilage zu Gegrilltem habe ich trotzdem schon mal vorbereitet:



Zutaten für 4 Portionen:
1 Salatgurke
4 Tomaten
1 grüne Chilischote
100 g Erdnüsse, geschält
1 Schalotte
2 EL Öl
Saft von 1/2 Zitrone
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 EL Koriander, fein gehackt
1/2 TL Schwarzkümmel
1/2 TL Senfkörner
Pfeffer
Salz

Die Tomaten waschen, trocken tupfen und mit einem scharfen Messer würfeln. Die Gurke ebenfalls waschen und trocken tupfen, dann zuerst halbieren, in Streifen schneiden und dann ebenfalls in Würfel schneiden. Die Chilischote längs halbieren, entkernen und fein hacken. Die Schalotte von der Schale befreien und in Ringe schneiden. Die Erdnüsse grob hacken. Alle Zutaten in einer Salatschüssel vermengen.

Das Öl mit dem Zitronensaft und dem Pfeffer und dem Salz verrühren und in die Schüssel geben. Den Salat mit Petersilie und Koriander bestreuen und alles gut verrühren. In kleinen Schälchen anrichten.

In einer Pfanne ohne Fett die Senfkörner und den Schwarzkümmel anrösten und den Salat damit bestreuen.


Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die

Bon appétit!

Nächster Stopp: Kamerun

Montag, 7. März 2011

Ghana: Scharfer Erdnusseintopf mit Süßkartoffeln und Spinat

Dieser Eintopf war leider gar nicht so feurig wie gedacht. Da habe ich wohl eine recht milde Chilisorte erwischt. Mit ein wenig Chilipulver kann man sich aber vorsichtig an die individuelle Wohlfühlschärfe herantasten. So mache ich das recht oft.

In diesem Eintopf habe ich mich zum ersten Mal an Süßkartoffeln herangetraut und jetzt weiß ich auch warum sie so heißen. Ich hätte nicht gedacht, dass man das so deutlich schmeckt. :-)



Zutaten für zwei Personen:
1 Süßkartoffel
1 Möhre
2 Tomaten
125 g Spinat
70 g Erdnüsse, geschält
1 rote Chilischote
1 kleine Zwiebel
Sonnenblumenöl
Pfeffer
Salz

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Chilischote waschen, trocken tupfen und mit einem scharfen Messer nur den Stiel entferenen (Handschuhe!), die restliche Frucht in dünne Ringe schneiden. Die Schale der Möhren und der Süßkartoffeln mit einem Sparschäler entfernen. Die Süßkartoffel der Länge nach halbieren oder vierteln und anschließend zusammen mit der Möhre in Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen, trocken tupfen und würfeln. Den Spinat verlesen, waschen und gut abtropfen lassen, anschließend grob hacken.

In einem großen Topf einen Esslöffel Öl erhitzen, die gehackte Zwiebel und Chilischote dazu geben und andünsten. Die Möhren- und Süßkartoffelscheiben hinzufügen und anschwitzen. Die Tomatenstückchen in den Topf geben, 375 ml Wasser angießen und alles zum Kochen bringen. Mit Salz und Pfeffer würzen und für etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze offen köcheln lassen.

Die Erdnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und anschließend zusammen mit etwas Brühe und einen Esslöffel Öl im Mixer pürieren. In den Eintopf einrühren
, den Spinat dazugeben und für 5 Minuten mitgaren. Falls nötig den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die

Enjoy your meal!

Nächster Stopp: Guinea



Sonntag, 6. März 2011

Gambia: Süßes Hirse-Dessert mit Joghurt und Orangen

Auch zum Sonntag serviere ich euch eine süße Gaumenfreude. Diese Hirse-Joghurt-Creme ist nicht so alltäglich, kommt mit wenigen Zutaten aus und schmeckt zudem toll. Zusammen mit den Orangen ist sie ein erfrischendes Dessert für sonnige Frühlingsnachmittage, die hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Eine minimale Abwandlung habe ich auch hier am Rezept vorgenommen: Statt des Orangenblütenwassers habe ich Cointreau verwendet. Ich bin immer wieder entzückt, wie sehr er Desserts oder andere Süßspeisen aufpeppen kann und so war es auch hier.



Zutaten für 2 bis 3 Portionen:

100 g Hirse
250 g Naturjoghurt
50 g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Orange
1 TL Orangenblütenwasser
(alternativ: 2 EL Cointreau)
Salz

In einem kleinen Topf 250 ml Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen bringen. Nun die Hirse einrühren und nochmals zusammen aufkochen. Bei geschlossenem Deckel und auf kleiner Flamme für etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis das meiste Wasser in die Hirse gezogen ist.

Den Topf vom Herd nehmen und den Zucker dazu geben, gut verrühren und zugedeckt für etwa 20 Minuten quellen lassen. Dabei platzen die Hirsekörner auf. Anschließend in eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.

Die Vanilleschote mit einem Messer aufschlitzen, halbieren und aus einer Hälfte das Mark heraus kratzen. Den Joghurt mit dem Vanillemark und dem Cointreau bzw. dem Orangenblütenwasser verrühren. Die Hirse dazu geben und gut unterrühren. Alles in Dessertgläser füllen und für eine Stunde kühl stellen.

Die Orangen schälen und Filets herausschneiden. Den Hirsejoghurt damit garnieren und gut gekühlt servieren.

N
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Enjoy your meal!

Nächster Stopp: Ghana


Freitag, 4. März 2011

Cote D'Ivoire: Pfannkuchen mit Mangokompott

Hmm... was Süßes muss auch mal sein. Und so habe ich mich für diese mit Mangokompott gefüllten Pfannkuchen entschieden, obwohl das gebratene Perlhuhn in Erdnusssauce auch verlockend klingt.

Damit diese Pfannkuchen gelingen, ist es wichtig, dass ihr eine wirklich reife Mango verwendet. Im Laden könnt ihr diese daran erkennen, dass sie auf leichten Druck nachgeben. Sie reifen aber notfalls auch nach, wenn man sie ein paar Tage bei Zimmertemperatur lagert. Am besten Zusammen mit Äpfeln.



Zutaten für 2 Personen:
30 g Mehl
80 ml Milch
1 Ei
1 reife Mango
Butter
1 EL Zitronensaft
1 TL Puderzucker
Kakao
Zucker
Salz

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch der Mango mit einem scharfen Messer bis zum Kern einschneiden und diese so in zwei Hälften teilen. Die beiden Hälften mit den Händen auseinander ziehen und den Kern entferenen. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.

Das Mehl mit der Milch, dem Ei und je einer Prise Salz und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer zu einem dickflüssigen Teig verquirlen. Zur Seite stellen und etwas quellen lassen.

Einen Esslöffel Butter in einem kleinen Topf zerlassen, den Puderzucker hineingeben und auflösen lassen. Anschließend die Mangowürfel und den Zitronensaft dazugeben und auf kleiner Flamme für einige Minuten dünsten. Warm stellen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Butter zerlassen und eine Schöpfkelle mit Teig hineingeben. Die Pfanne sofort schwenken, so dass sich der Teig darin verteilt. Bei mittlerer Hitze dünne Pfannkuchen ausbacken, wenn sich der Rand kräuselt: Wenden.

Die Pfannkuchen mit dem Mangokompott füllen und zusammenrollen. Mit etwas Kakaopulver bestäuben und sofort servieren.

Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die

Bon appétit!

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Mittwoch, 2. März 2011

Tunesien: Gefüllte Teigtaschen mit Ei und Thunfisch

Thunfisch zu essen ist immer so eine Sache. Ohne schlechtes Gewissen kann ich es gar nicht mehr. Aber mein Freund liebt diesen Geschmack so, dass wir ihn uns ganz selten mal gönnen. Dieses Rezept hat er ausgesucht und sich dabei so gefreut, dass ich ihm diesen Wunsch nicht abschlagen konnte.



Zutaten für 2 Portionen:
6 Brik-Teigblätter (ersatzweise Strudelteig)
1/2 Dose Thunfisch (in eigenem Saft)
2 Eigelb
1 Eiweiß
25 g Kapern
1 kleine Zwiebel
1 EL Olivenöl
Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
1 EL fein gehackte Petersilie
Pfeffer
Salz

Den Thunfisch und die Kapern in einem Sieb gut abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Anschließend in einer Pfanne mit Olivenöl anschwitzen. Die fein gehackte Petersilie dazugeben und ein paar Minuten mit dünsten. Von der Kochstelle nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Thunfisch vorsichtig mit einer Gabel zerpflücken, mit den Kapern und der Zwiebel-Petersilie-Mischung vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jeweils drei Teigblätter mit etwas Wasser befeuchten, aufeinander legen und die Seiten so nach innen falten, dass ein Quadrat entsteht. Nun die Hälfte der Füllung auf die Hälfte eines Quadrates geben, dabei etwas Rand aussparen. Mit einem Löffel eine kleine Mulde hinein drücken und ein Eigelb vorsichtig in diese hinein gleiten lassen. Den Teigrand mit Eiweis bestreichen. Die unbelegte Teighälfte vorsichtig über die Füllung legen, so dass ein Dreieck entsteht und die Ränder zusammendrücken. Das ganze für den restlichen Teig wiederholen.

Das Öl in einer Fritteuse oder einem tiefen Topf auf 175°C erwärmen. Die Teigtaschen darin goldbraun ausbacken (etwa 3 Minuten auf jeder Seite). Anschließend auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

N
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Dienstag, 1. März 2011

Marokko: Fastensuppe aus roten Linsen und Möhren

Rein optisch war das Wetter heute wirklich frühlingsreif. Wenn man sich von der Sonne aus der Tür hat locken lassen, stellte man aber ziemlich schnell fest, dass es noch ganz schön frisch ist. Darum passt diese wärmende Suppe mit viel Gemüse trotzdem wunderbar zu diesem Tag, wenn auch erst auf den zweiten Blick.

Ich habe nur zwei Dinge am Original geändert: Da ich keine gelben Linsen bekommen habe, habe ich sie durch rote ersetzt. Dafür wurde aus der roten Zwiebel eine weiße. Zufällig passt dieses Rezept gerade wunderbar zum aktuellen Blogevent von Julia "Kulinarisch durch die Fastenzeit".



Zutaten für 4 Portionen:
250 g gelbe Linsen (alternativ: rote Linsen)
2 Möhren
2 mittelgroße Kartoffeln
2 Gemüsezwiebeln
1 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
1 EL Butter
2 Lorbeerblätter
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
Pfeffer
Salz

Die Linsen in einem Sieb gründlich mit kaltem Wasser abspülen. Anschließend in einen Topf geben, die Lorbeerblätter darauf legen, alles mit einem Liter kaltem Wasser begießen und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die weißen Zwiebeln, den Knoblauch, die Möhren und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Alles in den Topf zu den Linsen geben, das Tomatenmark zufügen und verrühren. Bei geringer Hitze für etwa 60 Minuten köcheln lassen.

Kurz vor Ende der Kochzeit die rote Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und diese in einer Pfanne mit der Butter braun anbraten. Die Lorbeerblätter aus der Suppe fischen und das Gemüse mit dem Zauberstab vorsichtig pürieren. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Schälchen füllen. Mit den Zwiebelringen belegen und mit dem Kreuzkümmel bestreuen.


N
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Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)