Von diesem Kuchen habe ich schon so viel Gutes gehört, dass ich einfach ausprobieren musste und so stand es schon einige Zeit auf meiner ungeschriebenen Nachbackliste. Gestern war mir nach Kuchen. Also habe ich die am Tag zuvor eingekauften Zutaten ausgepackt und diesen wundervollen Kuchen gebacken.
Und? Es hat sich gelohnt. Er ist wirklich super saftig und schmeckt richtig lecker. Ich hatte ihn mir lediglich etwas schokoladiger vorgestellt. Echte Schokoholics sollten die Schokoladenmenge ruhig verdoppeln. Außerdem habe ich etwas weniger Backpulver als im Originalrezept verwendet.

Zutaten für eine Kastenform:
250 g Mehl
3/4 Pck Backpulver
50 bis 100 g Zartbitterschokolade
50 g getrocknete Cranberries
250 g Butter, zimmerwarm
4 Eier
125 ml Rotwein
200 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 EL Kakao
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Für die Glasur:
Puderzucker
Rotwein
2 EL Cranberries
Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker, dem Zimt und dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit den Rührbesen des Handmixers einige Minuten cremig rühren. Die Eier einzeln dazu geben und ebenfalls sehr cremig schlagen.
Den Ofen auf 175°C vorheizen. Nun das Mehl, das Backpulver und den Kakao in die Schüssel sieben, den Rotwein dazu gießen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Schokolade mit einem scharfen Messer in Stückchen hacken und zusammen mit den Cranberries zum Teig geben und unterheben.
Eine Kasten- oder Kranzform einfetten, den Teig hinein gießen und im vorgeheizten Backofen auf der vorletzten Schiene (von unten) für etwa 50 Minuten (ich habe ihn etwa 10 Minuten länger gebacken) backen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, für etwa 10 Minuten in der Form ruhen lassen und anschließend auf ein Kuchengitter stürzen. Abkühlen lassen.
Den Puderzucker mit ein paar Tropfen Rotwein verrühren, bis ein dickflüssiger Guss entsteht und diesen über den Kuchen geben. Mit den Cranberries bestreuen.
Nach essen-und-trinken.de

Ich liebe Ungarn. Das Land, die Sprache und natürlich das Essen. Aber von diesem Paprikahühnchen war ich irgendwie enttäuscht. Es hat mir irgendwie nicht so gut geschmeckt. Ich vermute aber, dass es nicht am Rezept lag - es enthält schließlich nichts, was ich nicht mag - sondern, dass eine der Zutaten qualitativ nicht so toll war.
Obwohl ich es nicht in meine Favoritenliste aufnehmen kann, werde ich ihm eine zweite Chance geben und es bei Gelegenheit wieder kochen.

Zutaten für 2 bis 3 Personen:
1 kleines Brathähnchen à 800 g
oder Hähnchenteile
50 g Räucherspeck
125 ml Hühnerbrühe
60 g saure Sahne
1 rote Paprikaschote
1 Tomate
1 kleine Zwiebel
1 TL Schweineschmalz oder Butter
1 TL Mehl
1/2 EL Paprikapulver, rosenscharf
Pfeffer
Salz
Das Hähnchen mit einer Geflügelschere in 6 Teile zerlegen. Die Paprikaschote waschen, trocken tupfen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Die Tomate ebenfalls waschen, trocken tupfen und die Kerne und den Strunk entfernen (wer sie nicht mag entfernt außerdem die Haut). Das Fruchtfleisch grob hacken. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Speck ebenfals würfeln.
Einen großen Schmortopf mit Deckel auf den Herd setzen und das Schmalz bzw. die Butter darin erhitzen. Die gehackte Zwiebel dazugeben und goldbraun dünsten. Mit dem Paprikapulver bestäuben und die Hühnchenteile dazu geben. Nun salzen und pfeffern und das Fleisch von allen Seiten anbraten.
Die Paprikastreifen und die gehackten Tomaten in den Topf geben und einen Teil der Brühe angießen. Alles bei geschlossenem Deckel für etwa 25 Minuten schmoren. In dieser Zeit nach und nach die restliche Brühe dazu gießen.
Die Hühnchenteile aus dem Topf nehmen und warm stellen. Die saure Sahne mit dem Mehl verquirlen und in die Sauce rühren. Köcheln lassen bis diese bindet und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce über das Fleisch gießen und zusammen mit etwas Reis servieren.
Nach: 1000 Recipes To Try Before You DieJó étvátgyat!
Nächster Stopp: Ukraine
Den türkischen Beitrag für die kulinarische Weltreise hat mein Freund ganz allein gekocht und fotografiert. Auch wenn die Spitzen der Teigröllchen etwas viel Farbe bekommen haben, ist ihm das ganz gut gelungen und ich bin stolz auf ihn.
Ich hoffe ihr verzeiht mir diese kleine Schummelei - eigentlich habe ich mir ja vorgenommen alle 114 Rezepte selbst nachzukochen. Außerdem habe ich den türkischen Joghurt ersetzen müssen und dafür - ich traue mich fast gar nicht, das hier zu schreiben - griechischen Joghurt verwendet.

Zutaten für 4 Personen:
400 g Yufka-Teigblätter
(ersatzweise: Strudelteigblätter)
400 g Schafskäse
150 g türkischer Joghurt
100 ml Olivenöl
2 Eier, 1 Eigelb
1 Bund glatte Petersilie
2 EL Sesam
2 EL Paprikapulver (edelsüß)
Pfeffer
Salz
Die Petersilie fein hacken. Den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken. Beides in einer Schüssel zusammen mit dem Joghurt vermischen und mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Eier dazugeben und gründlich unterrühren. Den Backofen auf 225°C vorheizen.
Ein sauberes Küchentuch mit Wasser befeuchten, die Teigblätter darauf legen und bis zur Verarbeitung feucht halten. Die Teigblätter in Dreiecke schneiden, dünn mit Olivenöl bepinseln und jeweils einen Esslöffel der Füllung auf die Dreiecksspitze setzen. Die Schafskäsecreme gleichmäßig nach unten verstreichen und auf allen Seiten 2 cm von Rand frei lassen. Die Teigblätter von der langen Seite zur Spitze möglichst fest aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Das Eigelb mit dem restlichen Öl verquirlen und die Oberseiten der Röllchen damit bestreichen. Mit dem Sesam bestreuen. Im heißen Ofen für etwa 15 bis 20 Minuten backen.
Nach: 1000 Recipes To Try Before You DieAfiyet Olsun!
Nächster Stopp: Ungarn
Gibt es ein Gesetz, welches dafür sorgt, dass auf ein nicht so gelungenes Gericht ein ganz fantastischer Gaumenschnaus folgt? Hmm.. vielleicht. Einen ganz entscheidenden Anteil könnte jedoch auch das Bier in der Sauce haben. Denn wie ihr vielleicht wisst, erwecken solche Rezepte immer recht schnell mein Interesse. Man könnte auch sagen: Was für Steph der Safran, ist für mich das Bier.

Zutaten für 2 Portionen:
2 Kalbskoteletts
25 g Speck
125 ml Bier
100 g Sahne
1 EL Butter
1/2 TL Senf
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Schnittlauch
1/2 TL Mehl
Paprikapulver
Pfeffer
Salz
Den Backofen auf 150°C vorheizen. Die Koteletts waschen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und von beiden Seiten salzen und pfeffern.
Die Butter in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von beiden Seiten goldbraun anbraten. Die Koteletts in eine feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Ofen für etwa 15 Minuten garen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Speck ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Alles in einer Pfanne anbraten, mit dem Mehl und dem Paprikapulver bestäuben und Bier und Sahne angießen. Aufkochen, umrühren und köcheln lassen, bis die Sauce eine schöne Konsistenz bekommt. Mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken.
Den Schnittlauch in Röllchen schneiden. Die Koteletts aus dem Ofen nehmen, auf vorgewärmten Tellern anrichten, mit Sauce begießen und mit den Schnittlauchröllchen bestreuen. Dazu passen zum Beispiel Kartoffelecken.
Nach: 1000 Recipes To Try Before You DieDobrou chut'! Nächster Stopp: TürkeiLust auf mehr Rezepte mit Bier? Dann probiert auch Rindergulasch mit Guiness und Backpflaumen oder Kabeljau unter der Zwiebelkruste in Biersauce.
Nach so viel Schlemmerei und gelungenen Gerichten, war es fast mal wieder an der Zeit, dass etwas daneben geht. So kam es schließlich auch und zwar in Form von Lachs unter der Kartoffelkruste.

Okay, richtig daneben gegangen ist es nicht. Aber der Lachs ist leider etwas trocken geworden, was dem Genuss ein wenig geschadet hat. Darum habe ich ein wenig wehmütig an die Pelmeni auf der nächsten Seite im Buch denken müssen, die hatte ich zuerst vor zu machen. Manchmal ist der erste Gedanke doch der beste.

Zu Weihnachten habe ich von meinem Freund einen Gutschein für einen Sushi-Kurs bekommen. Gestern war es so weit und wir haben uns an die japanischen Reisröllchen gewagt.
Bevor wir zu Taten schreiten konnten, wurden zuerst alle Zutaten erklärt, die man für die Zubereitung von Sushi benötigt. Vom richtigen Reis über die Nori-Blätter, den Reisessig und die typischen Füllungen. Außerdem durften die richtigen Begleiter nicht fehlen: Neben der Sojasauce, Wasabi und Gari wurde auch eine Reihe von Getränken vorgestellt, die zu Sushi serviert werden. Besonders gut hat mir Calpis - ein japanisches Molkegetränk - geschmeckt.
Schließlich wurden die Zutaten, die unmittelbar im Sushi verarbeitet werden, vorbereitet. Wir lernten, wie man Fisch und Gemüse für die verschiedenen Sushivarianten schneidet. Dann wurde es ernst: Der Koch zeigte vor unseren Augen, wie es gemacht wird und wir versuchten es möglichst genau so nachzubauen.
Unsere Ergebnisse können sich echt sehen lassen. Okay, ich muss noch darauf achten, nicht zu viel Reis zu nehmen und daran arbeiten, sie etwas quadratischer zu bekommen. Aber für das erste Mal sind die Röllchen gar nicht so schlecht gelungen.


Nun möchten wir natürlich auch mal zu Hause selbst Sushi machen. Bis ich den Fischhändler meines Vertrauens gefunden habe, werden wir aber erstmal auf rohen Fisch verzichten und die geräucherte Variante vorziehen.

Auch aus Polen kommt ein schnelles und einfaches Alltagsgericht: Gebratene Krakauer mit Kartoffelbrei und gebratenen Zwiebelringen. Manchmal haben solche einfachen Gerichte einen besonderen Charme.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Für den Kartoffelbrei 250 g Kartoffeln schälen, gar kochen und etwas ausdampfen lassen. Anschließend zu Brei stampfen und mit Salz, Pfeffer und etwas Butter abschmecken. Außerdem kann das Pürree noch z. B. mit Milch, Frischkäse, Sahne, Muskat, Majoran, Schnittlauchröllchen oder Speckwürfeln verfeinert werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Die Krakauer Würstchen werden halbiert und auf der Oberseite mit einem Messer mehrmals eingeritzt und in einer Pfanne von beiden Seiten angebraten. Eine Zwiebel in Ringe schneiden und diese ebenfalls in der Pfanne anbraten.

Nun, wo ich euch alle weihnachtlichen Schlemmereien gezeigt habe, ist es wieder an der Zeit, mich der kulinarischen Weltreise zu widmen. Schließlich bleibt gar nicht mehr so viel Zeit. In 4 1/2 Monaten ist das Abenteuer schon zu Ende und bis dahin müssen noch eine Menge Länder besucht und Rezepte gekocht werden.
Das litauische Rezept musste ich etwas abwandeln, sodass es nur noch entfernte Ähnlichkeit mit dem Original hat. Geplant war nämlich eine legierte (also gebundene) Waldpilzcremesuppe mit Möhren. Dafür hatten wir uns vorgenommen in den Wald zu fahren und nach ein paar Maronen und Steinpilzen zu suchen. Irgendwie ist es nur beim Wollen geblieben und wir haben schließlich einfach eine Schale Champignons gekauft.
Die zweite Änderung geschah eher unfreiwillig. Ich habe zwar extra für die Suppe Möhren eingekauft, im Rezept tauchten diese (bis auf den Hinweis, dass man sie in Scheiben schneiden soll) aber nicht mehr auf, sodass ich sie schlicht vergaß. Lecker war sie dennoch und vielleicht probiere ich im nächsten Spätsommer bzw. Herbst mal das Originalrezept.

Zutaten für 4 Portionen:
400 g Champigons bzw. gemischte Waldpilze
2 Möhren
1 EL Mehl
1 l Milch
2 Eigelb
3 EL Butter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
frischen Schnittlauch
Pfeffer
Salz
Die Pilze mit einer Bürste säubern, putzen und dann sehr fein hacken oder durch einen Fleischwolf drehen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Die Möhre waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden.
2 EL Butter in einen großen Topf geben, die gehackte Zwiebel und den Knoblauch dazu geben und glasig dünsten. Das Mehl darüber streuen und kurz anschwitzen (es soll keine Farbe nehmen). Die Milch dazugeben und unter Rühren aufkochen. Für etwa 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.
In der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne die restliche Butter zerlassen und die fein gehackten Pilze und die Möhrenscheiben dazu geben. So lange braten, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. In den Topf geben und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Auf kleiner Hitze für weitere 5 Minuten ziehen lassen.
Etwas Suppe in eine Tasse geben, die Eigelbe dazu geben und gut verquirlen, alles zurück in den Topf gießen und gut unterrühren (ab jetzt darf sie nicht mehr kochen). Die Suppe in tiefe Teller geben, nach Belieben mit steif geschlagener Sahne verzieren und mit Schnittlauchröllchen bestreuen.
Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die
Skanau!
Nächster Stopp: Polen

Was passt besser zu Weihnachten als ein Parfait aus Lebkuchen? Damit es den Genießern beim Vernaschen nicht fröstelt, wird es mit heißen Pflaumen serviert. Die Konsistenz des Parfaits hat besonders begeistert, denn von Eiskristallen - wie man es von Rezepten ohne Ei kennt - war keine Spur.
Für die Lebkuchen-Stückchen habe ich den restlichen Teig der Lebkuchenmännchen verwendet. Diesen habe ich flach ausgerollt und ebenfalls gebacken. Außerdem habe ich als Verzierung mit einem kleinen Ausstecher, der eigentlich für Linzer-Plätzchen gedacht ist, kleine Herzen aus dem Lebkuchen gestochen.
Übrigens: Die fertige Masse für das Parfait schmeckt im flüssigen Zustand viel zu süß. Nicht erschrecken, denn wenn sie erst gefroren ist, ist es genau richtig.

Zutaten für 10 Personen:
6 Eigelb
250 ml Milch
350 g Schlagsahne
200 g Zucker
60 g Lebkuchen
1 Vanilleschote
2 TL Lebkuchengewürz
für die Sauce:
2 Gläser Pflaumen
6 EL Rotwein
3 TL Speisestärke
4 - 6 Gewürznelken
Das Eigelb und den Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer cremig schlagen. Die Milch in einen Topf gießen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark heraus kratzen und zusammen mit dem Lebkuchengewürz zur Milch geben. Die Vanillemilch unter Rühren aufkochen.
Die heiße Vanillemilch langsam mit einer Schöpfkelle zum Eierschaum geben und dabei mit dem Handmixer ständig rühren. Nun die Eier-Milch-Masse in den Topf zurück gießen und bei geringer Hitze unter Rühren erwärmen (sie darf nicht kochen!) bis sie dicklich wird.
Zurück in eine Rührschüssel füllen und kalt schlagen. Die Sahne steif schlagen und kühl stellen. Den Lebkuchen in Würfel schneiden und zusammen mit der Sahne unter die abgekühlte Eiermasse heben. In eine Kastenform füllen und ins Gefrierfach stellen und gefrieren lassen.
Kurz vor dem Servieren die Pflaumen in einen Topf geben. Die Speisestärke mit dem Rotwein anrühren und in die Pflaumen rühren. Die Nelken dazu geben und alles aufkochen.
Die Pflaumensauce auf Tellern anrichten. Das Parfait in Scheiben schneiden und auf die Pflaumen legen. Sofort servieren.
Nach lecker.de
Die anderen Gänge des Weihnachtsmenüs 2010 anschauen.
Über Ossobuco habe ich schon so viel gutes Gutes gelesen, dass es auf meiner Nachkochliste ziemlich weit oben stand. Und da bei so viel Lob nicht mehr viel schief gehen kann und auch weil ich euch keine alten Schinken zeigen möchte, gab es die Premiere als wir 6 Gäste zu Besuch hatten. Ein Grund dafür war aber auch, dass es sich super vorbereiten lässt. Am Abend zuvor fertig gekocht, musste ich es am nächsten Tag nur noch aufwärmen.
Und - ihr ahnt es vielleicht schon - es ist ein Volltreffer geworden. So habe ich mir das vorgestellt.

Zutaten für 4 Portionen:
für das Ossobuco:
4 Kalbshaxenscheiben oder Rinderbeinscheiben
200 g Staudensellerie
200 g Möhren
200 g Dosentomaten
200 ml Rotwein500 ml Kalbsfond oder Fleischbrühe
4 EL Olivenöl
3 EL Aceto Balsamico
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Lorbeerblatt
Pfeffer
Salz
Die Schale der Selleriestangen mit einem Sparschäler entfernen. Die Möhren waschen und den Strunk abschneiden. Beide Gemüse in kleine Würfel schneiden. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln.
Die Haxenscheiben mit Küchengarn rund binden und auf beiden Seiten in etwas Mehl wenden, salzen und pfeffern. Die Butter in einem großen Bräter zerlassen und das Fleisch darin von beiden Seiten braun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.
Das Gemüse in den Bräter geben und ebenfalls etwas anbraten. Mit dem Wein ablöschen und die Brühe angießen. Die Beinscheiben wieder dazugeben. Die Tomaten aus der Dose fischen und grob hacken. Sauce und Tomaten zum Fleisch geben, die Kräuter hinein geben und alles für etwa 90 Minuten köcheln lassen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren die Kräuter herausfischen.
Nach Cucina Casalinga und rezeptewiki.org
für die Gremolata:
1 Bio-Zitrone
2 Knoblauchzehen
1 Bund glatte Petersilie
Die Zitrone waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und das gelbe der Zitronenschale fein abreiben. Den Knoblauch schälen. Knoblauch und Petersilie mit einem großen Messer fein hacken. Alle drei Zutaten vermischen und in ein Schälchen geben.
Die Gremolata am Tisch über das Fleisch streuen.
Nach Rezepte-Wiki
für das Risotto alla Milanese:
250 g Risottoreis
150 ml trockenen Weißwein
750 ml Brühe
30 g Parmesan
1 EL Butter
1 Schalotte
1 Messerspitze Safran
weißer Pfeffer
Salz
Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Schalottenwürfel dazu geben und glasig andünsten. Den Reis dazugeben und mitdünsten bis er glasig glänzt.
Die Brühe erhitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und köcheln lassen bis er fast verdunstet ist. Anschließend mit etwas Brühe aufgießen und bei geringer Hitze und unter Rühren köcheln. Wenn die Brühe fast verkocht ist, wieder welche aufgießen.
Nach 10 Minuten den Safran in etwas Brühe auflösen und in das Risotto einrühren. Für weitere 15 bis 20 Minuten kochen, bis der Reis nur noch leicht bissfest ist. Den Topf vom Herd nehmen und den Parmesan hinein reiben. Mit weißem Pfeffer und Salz abschmecken.
Nach Barbaras Spielwiese

Die anderen Gänge des Weihnachtsmenüs 2010 anschauen.
Dieser Salat passt wegen der Walnüsse und den Orangenfilets perfekt in die winterliche Jahreszeit. Mit dem Dressing sollte man sparsam umgehen, da es sonst - je nach Reife und Qualität der Orangen - zu säuerlich schmecken könnte.
Mir ist im Weihnachtstrubel außerdem ein kleiner logistischer Fehler passiert, so dass nicht genügend Walnusskerne da waren. Ich habe das mit ein paar zusätzlichen Pinienkernen überspielt. Ein aufmerksamer Gast hat es zwar gemerkt, aber es hat den Gesamteindruck dennoch nicht getrübt. Glück gehabt.

Zutaten für 2 Personen:
150 g gemischten Salat
1 Orange
1 Schalotte
30 g Speck in Scheiben
50 g Walnusskerne
3 EL Olivenöl
1 EL Weißweinessig
1/2 EL Honig
Pfeffer
Salz
Den Salat in mundgerechte Stücke schneiden, waschen und in einer Salatschleuder trocknen. Die Schalotte in feine Ringe schneiden. Die Walnusskerne grob hacken
Die Orange so schälen, dass die weiße und orange Schale vollständig entfernt ist. Das Fruchtfleisch mit einem Messer aus den Trennhäuten lösen. Die Filets beisete stellen und mit den Händen den Saft aus den Trennhäuten drücken.
Den Speck in eine beschichtete Pfanne geben und ohne Fett kross anbraten.
Für das Dressing den aufgefangenen Orangensaft mit dem Olivenöl, dem Weißweinessig und dem Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Salat auf Tellern anrichten. Mit den Orangenfilets, den Schalottenringen und dem Walnusskernen belegen und mit dem Dressing beträufeln. Den kross gebratenen Speck darauf setzen und sofort servieren.
Nach lecker.de
Die anderen Gänge des Weihnachtsmenüs 2010 anschauen.
Ich hoffe ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr und nutze natürlich an dieser Stelle die Gelegenheit euch alles Gute für 2011 zu wünschen. Mit Schulden ins neue Jahr zu gehen ist kein schönes Gefühl, darum möchte ich euch die versprochenen Weihnachtsbilder nicht länger vorenthalten und blogge die letzten Geschenkideen und morgen endlich auch das Weihnachtsmenü.
Bei dieser Chilisauce kann ich leider nicht mit Anmerkungen zu den Mengenangaben dienen. Die Zucker- und Essigmenge (ich habe Weißweinessig verwendet) erschienen mir so hoch, sodass ich sie etwas reduziert habe. Später habe ich jedoch wieder etwas Zucker hinzugegeben, da die Masse zu flüssig war. Darum schreibe ich euch einfach die originalen Mengenangaben auf.

Zutaten für 1 Glas a 250 ml (etwa 1 Jahr haltbar):
100 g rote Chilischoten
300 ml Reisessig oder Weinessig
250 g Zucker
2 TL Salz
Eine saubere Flasche sterilisieren. Die Chilischoten waschen, den Strunk entfernen und das Fruchtfleisch inklusive den Kernen klein schneiden.
Den Essig in einen Topf geben, den Zucker zufügen und beides bei mittlerer Hitze um Kochen bringen. Dabei ab und zu umrühren, damit sich der Zucker löst. Nun die Hitze etwas hochschalten und die Flüssigkeit für 5 Minuten sprudelnd zu einem Sirup einkochen. Die kleingeschnittene Chili und das Salz zugeben und weitere 3 Minuten kochen.
Die Sauce anschließend sofort in die Flasche füllen, das funktioniert am besten mit einem Trichter. Fest verschließen, für 10 Minuten auf den Kopf und anschließend wieder richtig rum drehen.
Nach Geschenke aus meiner Küche von Annik WeckerNoch mehr Geschenkideen gibt es hier.