Lauren schreibt in ihrem Rezept, dass sie die Törtchen innerhalb von etwa 20 Minuten zubereitet hat. Ähm... das habe ich leider nicht ganz geschafft. Zuallererst ist es leider so, dass man - klärt mich auf, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt - in deutschen Supermärkten vergeblich nach Kürbismus in Dosen suchen kann. Glücklicherweise lässt sich selbiges leicht selbst herstellen, es braucht nur ein kleines bisschen Zeit, einen Backofen, ein scharfes Messer und etwas Muskelkraft. Wenn das jedoch geschafft ist, hat man jede Menge Kürbismus und eine Basis für viele köstliche Rezepte.
Schließlich musste ich außerdem feststellen, dass mein Mixer es nicht mit Oreos aufnehmen kann. Auch dass ich vorausschauender Weise schon die geschmolzene Butter zu den Keksstückchen gegeben hatte konnte ihn nicht überzeugen feine Oreokrümel zu produzieren. So griff ich schließlich auf die Nudelholzmethode zurück, die sich schon beim Oreo Cheesecake bewährt hatte.
Als aber schließlich der magische Moment kam, in dem ich den ersten Bissen probiert habe, war all dieser Aufwand vergessen. Denn sie schmecken einfach umwerfend!

Für das Kürbismus:
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Einen Kürbis waschen und trocken tupfen. Mit einem sehr scharfen Messer halbieren und die Hälften in Spalten schneiden. Nun noch die Kerne herausschneiden und die Spalten, die jetzt nur noch aus Schale und Fruchtfleisch bestehen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Im vorgeheizten Ofen für etwa 30 Minuten backen. Das Blech herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend das Fruchtfleisch von der Schale lösen (beim Hokkaido kann diese auch drangelassen werden) und in eine Schüssel geben. Nun alles unter Zugabe von so wenig Wasser wie möglich mit dem Stabmixer pürieren.
Nach: Kuriositätenladen.com

Zutaten für 5 bis 6 Tartelettes:
Für den Boden:
16 Oreo Cookies
4 EL Butter, geschmolzen
Für die Füllung:
170 g Kürbismus
60 g Frischkäse
60 g Quark
115 g Zucker
davon einen Teil durch Vanillezucker ersetzen
Muskatnuss, gerieben
Zimt
Für das Topping:
100 g Schlagsahne
Zucker und Vanillezucker nach Belieben
4 EL Walnusskerne, gehackt
Die Oreo-Kekse grob zerbröseln und in einen Gefrierbeutel geben. Diesen mit einem Clip verschließen und anschließend mit dem Nudelholz bearbeiten, sodass feine Kekskrümel entstehen. Die geschmolzene Butter dazugeben und alles gut vermischen.
Sechs kleine Tartlette-Förmchen oder ein Muffinbackblech bereitstellen und den Keksteig an den Boden und die Wände der Förmchen drücken. In den Kühlschrank stellen.
Für die Füllung das Kürbismus zusammen mit dem Frischkäse, dem Quark, dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem H Mandmixer verrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Zimt und geriebener Muskatnuss abschmecken.
Die Füllung in die vorbereiteten Törtchen mit dem Oreoboden füllen. Die Sahne halbsteif schlagen und mit einem Löffel klecksförmig auf die Törtchen setzen. Mit Walnüssen bestreuen.
Die fertigen Törtchen für einige Minuten in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren die Törtchen vorsichtig mit einem Messer (bei beschichteten Formen ein Holzstäbchen verwenden) vom Rand lösen und servieren.
Nach: laurenslatest.com
Mit diesem Beitrag würde ich gern am aktuellen Fremdkochen der Hüttenhilfe teilnehmen. Bis zum 31. Oktober können dort noch fremdgekochte, also aus anderen Blogs stibitzte Rezepte zum Thema Tartes eingereicht werden.
Außerdem möchte ich mich auch heute wieder an der Initiative Sonntagssüß beteiligen, nachdem meine Premiere in der vergangenen Woche so nett war.
Kommentare:
Das sich der Aufwand spätestens beim ersten Bissen gelohnt hat kann ich mir vorstellen! :)
Ich wünsch dir noch einen schönen Sonntag Abend.
WoW was für ein Anblick ... da muss man sich ja direkt das Rz sichern und nachbacken.
Ich hab noch nie mit diesen Keksen gebacken ... jetzt wird´s aber mal Zeit .
Lg Kerstin
OmG... das sieht ja sowas von lecker aus!
LG
Mmmmh, hab gestern auch mit Kürbis gekocht! Pastarolle mit Kürbis, Spinat und Ricotta. Göttlich! Da werd ich dein Rezept auch gleich mal ausprobieren :)
Schauen wunderbar aus. Habe Kürbis noch nie in einer süßen Form gegessen. Von daher werde ich das bestimmt mal ausprobieren :)
Liebe Grüße
annelovesfood.com
Oreo-Kekse mag ich ja eigentlich nicht so gerne, aber diese Tartelettes mit der Kürbiscremefüllung sehen umwerfend aus! Und in den USA/Kanada usw. gibt es wohl tatsächlich Kürbispüree fertig in Dosen zu kaufen, da geht das dann schon deutlich schneller. Mit selbstgemachtem Kürbismus schmeckt es aber sicherlich besser :)
Viele Grüße und schöner Tag noch,
Juliane
Oh mein Gott!!! Das sieht ja sowas von abartig lecker und großartig aus, ich fass es nicht! Kürbis = Liebe, Oreos = Liebe, ich kann mir nicht vorstellen dass mir diese Törtchen schmecken *ironie*
Vielen, vielen Dank fürs Fremdkochen, sonst hätte ich dieses klasse Rezept glatt verpasst!
Liebe Grüße,
~Lilly
der titel deines süß hat mich sehr neugierig gemacht, ich hatte bereits ein bild im kopf aber das ergebnis übertrifft es! gefällt mir richtig gut, schön, dass du auch zum zweiten mal bei der initiative dabei bist!
Orange ist eeeeigentlich nicht meine Lieblingsfarbe, aber die Regel vergesse ich hier mal ganz schnell - die sehen nämlich einfach nur umwerfend aus, die Oreo-Kürbis-Törtchen!
LG, Katharina
Die sehen schön aus! Kann mir vorstellen, dass die geschmeckt haben!
Wow, die sehen wirklich toll aus und die Kombination schreit förmlich danach, sie so schnell wie möglich nachzubacken! Glücklicherweise sind wir ja noch ganz am Beginn der Kürbissaison, es bleibt also noch etwas Zeit ;o)
Vielen Dank für diesen tollen Event-Beitrag!
Ach so, schickst Du uns bitte noch ein Bild Deiner Tartelettes in Originalgröße an redaktion@huettenhilfe.de? Dann können wir auch Deinen Beitrag in das PDF-Kochbuch mit einbinden.
Vielen lieben Dank für eure lieben Kommentare. Ich habe mir ja schon gedacht, dass sie ganz gut ankommen werden, aber von der Resonanz bin ich dann doch etwas überrascht. :-)
@ Isabell, Kerstin und Manu: Danke schön!
@ TheSoulOfLinz: Deine Pastarolle klingt auch sehr toll. Ich werde gleich mal bei dir vorbei schauen.
@ Anne: Ich mag Kürbis mittlerweile fast lieber in der süßen Variante. Das steht ihm wirklich gut.
@ Juliane: Man kann die Oreos sicherlich durch andere Kekse ersetzen. Othello-Kekse stelle ich mir zum Beispiel toll vor. Die sind auch schön schokoladig, aber ohne die pappsüße Creme, die nicht jedermanns Sache ist.
@ Lilly: Worauf wartest du noch? ;-)
@ Julie: Vielen Dank! Und schön, dass ich zum zweiten Mal auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen durfte. ;-)
@ Katharina und Petra: Danke ihr beiden!
@ Steph: Hach danke! Ich habte heute versucht noch ein besseres Foto zu machen und schicke euch dann diese Woche noch eine E-Mail. ;-)
Ich schon wieder ;o)
Haste vielleicht ein Bild parat, dass Du mir demnächst schicken könntest? Wir sind nämlich bereits dabei, das PDF zu basteln und brauchen langsam aber sicher die Bilder
Das sieht ja lecker aus! Sehr ungewöhnlich die Komination aus Oreo-Keks und Kürbismus. Das muss nachgebacken werden.
Liebe Grüße
Eva
Ich hab mich mal von dir inspirieren lassen und folgendes ist heraus gekommen :)
http://gutentag.info/blog/?p=5707
@ Eva: Vielen lieben Dank!
@ Anne: Ich habe deine Version soeben auf deinem Blog bestaunt. Eine spannende Kombination!
DAS ist genial *-* darf ich das nachkochen und eventuell bei einem Wettbewerb von einem interenationalen Kunstforum teilnehmen? :-) ich bin mir noch nicht sicher..
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