Ich habe den Teig für die Schnecken schon am Vorabend zubereitet, anschließend nur eine halbe Stunde gehen lassen und anschließend in den Kühlschrank gestellt, wo er über Nacht ruhen konnte. Wer will vor der ersten Mahlzeit des Tages schon lange in der Küche stehen?
Sie haben genauso geschmeckt, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich habe allerdings den Hagelzucker und Kardamom weggelassen, was im Originalrezept vorgesehen war.

Zutaten für eine große Ladung* Zimtschnecken:
Für den Teig:
375 g Mehl
65 g Zucker
21 g Hefe
75 g Butter
1 Ei
150 ml Milch
1 Prise Salz
Für die Füllung:
50 g Zucker
37 g Butter
1 EL Zimt
Die Milch langsam erwärmen. Ein paar Esslöffel davon in eine Tasse abnehmen und darin die Hefe auflösen. Einen halben Esslöffel Mehl (von den 375 g) dazu geben. Zur restlichen Milch die Butter geben und bei kleiner Hitze zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis die Butter-Milch-Mischung lauwarm ist.
Das restliche Mehl mit dem Zucker, dem Salz und dem halben Ei (dafür das Ei in eine Tasse schlagen, verquirlen und nach Augenmaß die Hälfte abnehmen, den Rest für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen) mit dem Handmixer zu einem Vorteig verkneten. Anschließend nochmals mit den Händen durchkneten. Der Teig sollte weich sein, aber nicht mehr kleben, andernfalls einfach noch etwas Mehl hinzugeben. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend den Teig in den Kühlschrank stellen und dort über Nacht gehen lassen.
Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank holen und nochmals durchkneten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 5 mm dicken Rechteck ausrollen.
Für die Füllung die Butter zerlassen und anschließend mit Zimt und Zucker verrühren. Die Zimt-Zucker-Butter mit einem Pinsel auf den Teig auftragen. Anschließend das Rechteck von der langen Seite her aufrollen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und nochmal für etwa 30 Minuten gehen lassen.
Nun die Teigrolle in Schnecken schneiden, auf dem Backblech anrichten und mit dem verquirltem Ei bestreichen.
Im Originalrezept steht, dass man die Zimtschnecken bei 250°C für etwa 5 bis 8 Minuten backen soll. Bei mir war es aber leider so, dass die Schnecken sehr schnell Farbe bekommen haben, aber innen noch nicht richtig durch gebacken waren. Daher habe ich die Temperatur später auf 180°C reduziert.
Nach Sarah Wiener über Dolce
* Ich weiß leider nicht mehr wie viele ich genau herausbekommen habe. Geschätzt waren es etwa 20 Stück. Es kommt aber auch sehr darauf an, wie breit ihr den Teig ausrollt.
Kommentare:
Mhmmm, was würde ich für so eine Schnecke jetzt geben!!!
Oh da hätt ich jetzt Lust drauf! Hagelzucker mag ich eh nicht, sieht nur hübscher damit aus, aber ich streif den immer runter :D
Lecker... ich finde Kardamom passt auch nur wirklich in der Vorweihnachtszeit. ;)
LG
Oh ich liebe Zimt und Zimtschnecken!!! Das Rezept muss ich mir sofort ausdrucken und mal nachbacken.
Und vorallem sind sie bestimmt herrlich mit einer Tasse Tee!
mmh...schauen die lecker aus! yum yum! ;)
Hallo,
die sehen zum anbeissen aus. Bin auch ein rießiger Fan von Zimtschnecken und dieses Rezept werde ich sicherlich ausprobieren. Dankeschön!!
Lg Sandra
Vielen Dank ihr Lieben.
Für alle Zimtschnecken-Fans: Merkt euch am besten auch noch dieses Rezept für Kürbis-Zimtschnecken für den Herbst vor. Die schmecken so fantastisch saftig, die müsst ihr einfach probieren. :-)
Habe das Rezept sofort ausprobiert. Waren super lecker!
Nur das mit den 250° ist totaler Schwachsinn. Die Schnecken auf dem oberen Blech waren sofort dunkelbraun...Lieber niedriger und länger backen....;)
Habe die Zimtschnecken heute zum Brunch gemacht. Sie waren absolut köstlich! Vor allem, als sie noch warm waren. Das nächste Mal mache ich aber weniger und rolle sie dafür dicker aus.
Gebacken habe ich sie bei 180°C so ca. 13 bis 15min. Hätten aber ruhig noch länger backen können.
Meine Gäste und sogar meine mäkeligen Kinder haben sie alle verputzt. So schnell konnte ich gar nicht gucken. ;-)
@ Valentina und Hoppsala: Ich freue mich, dass sie euch auch so gut geschmeckt haben. Ich werde sie in Zukunft auch definitiv nochmal backen und werde es dann wohl mal mit 200°C versuchen.
Das wäre doch gelacht, wenn wir die perfekte Temperatur nicht herausbekommen würden. ;-)
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