Freitag, 31. Dezember 2010

Guten Rutsch!

Ich wünsche euch allen einen tollen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

An dieser Stelle möchte ich mich für euer Interesse, eure regelmäßigen Besuche hier und all die hinterlassenen Kommentare bedanken, die mir so viel Freude bringen und mich zum weitermachen ermutigen. Ich hoffe wir lesen im neuen Jahr wieder voneinander.

Lebkuchenmännchen als Platzkärtchen

Diese niedlichen Lebkuchenmännchen habe ich mit den Initialien der Gäste verziert und gleich als Platzkärtchen benutzt. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt habe ich die Männchen für die Frauen mit einem roten und die für die Herren mit einem cremefarbenen Bändchen verziert. Das hat super geklappt, denn jeder von ihnen hat sich artig an seinen Platz gesetzt.

Was ich mit dem Lebkuchenherz gemacht habe, von dem im Rezept die Rede ist, erfahrt ihr im neuen Jahr.



Zutaten für 8 Lebkuchenmännchen
und ein größeres Lebkuchenherz:
600 g Mehl
1/2 Pck Backpulver
1 Ei
100 g Butter
270 g Honig
125 g Zucker
14 g Kakao
2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz

Zum Verzieren:
Puderzucker
Wasser oder Zitronensaft

Die Butter mit dem Honig und dem Zucker in einen Topf geben und bei geringer Hitze unter Rühren erwärmen. Wenn alles gut verschmischt und der Zucker aufgelöst ist den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Mehl mit dem Backpulver, dem Kakao, dem Lebkuchengewürz und dem Salz in eine Schüssel geben. Das Ei dazugeben und schließlich auch die Honig-Butter-Masse. Alles mit den Knethaken des Handmixers zu einem klebrigen Teig verrühren. Für 12 bis 24 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm (ich habe ihn etwas dicker gelassen) ausrollen und die Lebkuchenmännchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. In der mittleren Schiene des Backofens für 10 Minuten backen.

Den restlichen Teig erneut ausrollen, zu einem Herz formen und anschließend ebenfalls 10 Minuten backen.

Alles abkühlen lassen. Den Puderzucker mit ein paar Tropfen Wasser oder Zitronensaft zu einer Zuckerpaste verrühren und damit die Lebkuchenmännchen und das Herz verzieren.

Nach Geschenke aus meiner Küche von Annik Wecker

Noch mehr Geschenkideen gibt es hier.

Backmischung für White-Chocolate-Macadamia-Cookies

Erinnert ihr euch noch an diese White-Chocolate-Macadamia-Cookies? Wir schon. Ich weiß noch ganz genau wie sie schmecken, nämlich sehr köstlich. Und da ich weiß, dass in meiner Familie gern Backmischungen verwendet werden, habe ich selbst welche gemacht. Da hat man nicht nur alle Zutaten plus Rezept parat, sondern weiß auch genau was drin ist. Die Idee dazu habe ich von bakerella.com.



Zutaten für 1 Backmischung:
90 g weiße Schokolade
65 g Macadamianüsse, grob gehackt
155 g Mehl
2 g Natron (zum backen)
80 g brauner Zucker
45 g weißer Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 g Salz

Die weiße Schokolade in kleine Würfel schneiden und die Macadamia-Nüsse mit dem Messer grob hacken.

Alle Zutaten in Gläser schichten und mit einem Schraubdeckel verschließen. Wenn ihr auch zu kleine Gläser habt, könnt ihr z. B. die Macadamianüsse in einen Klarsichtbeutel geben und an das Glas binden.

Eine Anleitung ausdrucken und an das Glas binden:
"Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Backmischung und die Nüsse mit einem Ei und 115 g Butter in eine Schüssel geben und verrühren. Mit zwei Teelöffeln den Teig kreisförmig auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Die Cookies im vorgeheizten Ofen für 10 Minuten backen. Auskühlen lassen."

Noch mehr Ideen für Geschenke aus der Küche findet ihr hier.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Glühweingewürz

Glühwein selber machen? Klar, das schmeckt doch viel besser. Für faule Mitmenschen die das Heißgetränk mögen ist das hier das perfekte Geschenk: Ein fertiges Glühweingewürz und die Flasche Rotwein gibt es gleich dazu.



Für drei Portionen braucht man:
1 Bio Orange
3 Zimtstangen
brauner Kandiszucker
Nelken

Die Orange waschen gut abtrocknen und mit einem Sparschäler die Schale abziehen, und zwar so, dass möglichst wenig weiße Schale daran ist. Die Streifen auf Küchenkrepp geben und einige Stunden bei Zimmertemperatur auf der Heizung antrocknen lassen. Anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im Backofen bei 50°C zu Ende trocknen.

Drei kleine Folietütchen mit jeweils 3 EL Kandiszucker, 5 bis 6 Nelken und einer Zimtstange füllen. Die Orangenschale dazu geben. Die Beutel mit Küchengarn zubinden und an die Flaschenhälse hängen.

Die Tütchen beschriften und eine Anleitung dazu legen:
"Den Rotwein mit dem Glühweingewürz in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen (nicht kochen!). Durch ein Sieb in Tassen füllen."

Noch mehr Ideen für Geschenke aus der Küche findet ihr hier.

Mohn-Orangen-Kuchen im Glas

Dieser Orangen-Mohn-Kuchen von Annik Wecker ist mir erst auf dem zweiten Blick aufgefallen. Vielleicht weil er etwas unscheinbar wirkt? Dieser Einruck täuscht allerdings. Denn er schmeckt unvergleichlich lecker. Ich habe das Originalrezept allerdings ein wenig abgewandelt, indem ich den Teig noch mit etwas Cointreau abgeschmeckt habe. Außerdem habe ich den Sirup, mit dem man den Kuchen eigentlich tränken soll, weggelassen, weil ich schlicht zu wenig Flaschen hatte. Er ist aber schön fluffig geworden, sodass er auch ohne Sirpu nicht zu trocken schmeckt.

Dadurch, dass er im Glas gebacken und anschließend sofort verschlossen wird, hält sich dieser Kuchen laut Annik etwa 3 Monate. Das macht ihn zusammen mit dem tollen Geschmack natürlich zum idealen Geschenk.



Zutaten für 3 Gläser und einen
kleinen Muffin als Kostprobe:
150 g Mehl
110 g Zucker
1 TL Backpulver
25 g Mohn
70 ml Milch
125 g Butter
2 Eier
1/2 Vanilleschote
1 Bio-Orange
Cointreau
1 Prise Salz

Die Gläser sterilisiern und mit einem Pinsel und flüssiger Butter einfetten. Dabei darauf achten, dass der Rand freigelassen wird, er muss ganz sauber bleiben. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die Orang waschen, trocknen und die Schale fein abreiben.

Die Butter mit dem Zucker, der Vanille und der Orangenschale in eine Schüssel geben und mit den Rührbesen des Handmixers cremig schlagen. Die Eier nacheinander dazu geben und nach jedem etwa 30 Sekunden rühren. Das Mehl, das Backpulver, das Salz, die Milch und den Mohn dazugeben, alles zu einem glatten Teig verrühren und diesen mit Cointreau abschmecken.

Den Teig in die Gläser füllen und dabei auf die Ränder achten. Am besten funktioniert das mit einem Trichter mit großer Öffnung. Wenn etwas Teig übrig bleibt, diesen in Muffinförmchen füllen. Die Gläser auf ein Blech in der mittleren Schiene des Backofens setzen und etwa 30 Minuten backen.

Die Gläser herausnehmen und sofort verschließen.

Nach Geschenke aus meiner Küche von Annik Wecker

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Dienstag, 28. Dezember 2010

Bratapfelkonfitüre

Diese Bratapfelkonfitüre ist einfach köstlich. Das hat mir ein kleiner Löffel voll Kostprobe verraten. Denn leider hat sie nur gerade so für die drei Gläser, die ich verschenken wollte gereicht. Auf dem Foto seht ihr ja, dass noch etwas mehr hinein gepasst hätte.

Ich bin eigentlich kein Marmeladen-Fan, aber diese hier muss ich in den nächsten Tagen unbedingt noch einmal kochen, damit wir auch eine für unseren Frühstückstisch haben. Sie schmeckt richtig winterlich, wie man sich Bratapfelgeschmack eben vorstellt. Schon die Zutatenliste liest sich toll: Äpfel, Amaretto, Mandeln, Rosinen, Rum, Vanille, Zimt...



Zutaten für 3 kleine Gläser (etwa 1 Jahr haltbar):
600 g Äpfel
250 g Gelierzucker (2:1)
20 g gehackte Mandeln
30 g Rosinen
2 EL Zitronensaft
2 EL Rum
1 EL Amaretto
1 ausgekratzte Vanilleschote
1 TL Bio-Zitronenschale
Zimt

Die Rosinen in eine kleine Schale geben und mit dem Rum beträufeln. Beiseite stellen und ziehen lassen. Die Mandeln in eine Pfanne ohne Fett geben und goldgelb rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch klein würfeln. In einen kleinen Topf geben und mit dem Gelierzucker, dem Zitronensaft und der -schale vermischen. Die ausgekratzte Vanilleschote dazugeben und alles für etwa 1 Stunde abgedeckt durchziehen lassen.

Im Topf sollte sich jetzt etwas Flüssigkeit gebildet haben. Den Zimt, die Mandeln und die Rumrosinen dazugeben und bei mittlerer Hitze langsam aufkochen. Dabei immer wieder umrühren. Für 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und vom Herd nehmen. Den Amaretto unterrühren, alles sofort in sterile* Schraubgläser füllen und verschließen. Die Gläser 10 Minuten auf den Kopf stellen, anschließend wieder umdrehen.

*Gläser sterilisieren: Die sauberen Gläser für 10 Minuten bei 150°C in den Backofen stellen oder in einen großen Topf mit kochendem Wasser geben.


Nach Geschenke aus meiner Küche von Annik Wecker

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Geschenke aus der Küche

Es war sehr knapp, aber die Entscheidung ist gefallen: Mit 24 zu 22 Stimmen habt ihr euch für die Geschenke aus der Küche entschieden. Ich gebe mir aber Mühe, auch das Menü schnellstmöglich zu bloggen. Habt bitte ein klein wenig Geduld.

Vom Buch "Geschenke aus meiner Küche" von Annik Wecker hatte ich euch schon einmal kurz berichtet, als ich Birnensenf für den Gartenblogevent gekocht habe. Ich bin im Buchladen darauf gestossen und es ist genau das wonach ich gesucht hatte. Mit 80 Rezeptideen für verschiedenste Anlässe, findet man ganz sicher das richtige Geschenk für jeden Menschen. Besonders ansprechend finde ich das Layout des Buches. Das ist mir immer besonders wichtig, weil mich ansprechende Bilder und liebevoll angeordnete Texte erst so richtig zum Nachkochen animieren. Sehr praktisch ist auch, dass bei jedem Rezept die ungefähre Haltbarkeit angegeben ist. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich dann aber doch: Über den ersten habe ich hier schon geschrieben, der zweite betrifft das Aussehen der Hände, die auf manchen Fotos (z. B. Seiten 10/11) abgebildet sind. Etwas Pflege hätte ihnen sich gut getan. Das mag vielleicht penibel klingen, aber bei einem Kochbuch ist das meiner Meinung nach durchaus angebracht.



Die Auswahl ist mir nicht ganz leicht gefallen, aber ich scheine die richtige getroffen zu haben, denn die Beschenkten machten ganz zufriedene Gesichter. Und das ist schließlich, dass was zählt. So sah der Inhalt der Kartons schließlich aus:



Enthalten waren im Einzelnen:
- Bratapfelkonfitüre
- Orangen-Mohn-Kuchen
- eine Backmischung für White-Chocolate-Macadamia-Cookies
- eine Flasche Rotwein mit Glühweingewürz
- Chilisauce für die die es scharf mögen und
- ein Lebkuchenmännchen mit dem Initial drauf, was vorher als Platzkärtchen gedient hat

Montag, 27. Dezember 2010

Umfrage: 3-Gänge-Menü vs. Geschenke aus der Küche

Gestern war ja der große Tag und ich kann euch berichten, dass alles toll gelaufen ist. Das Menü ist super angekommen und hat allen (zumindestens hat niemand etwas anderes gesagt) richtig gut geschmeckt. Und da ich das meiste am Vortag vorbereitet habe, aber auch dank der lieben Unterstützung meiner Mutti - vielen Dank noch einmal an dieser Stelle - musste ich gar nicht soo lange in der Küche stehen.

Auch über die selbst gemachten Geschenke haben sich unsere Gäste sehr gefreut. In kleine Kartons gepackt und mit einem persönlichen Geschenk für jeden Gast ergänzt, haben die Köstlichkeiten in Gläsern richtig was her gemacht.

Nun seid ihr gefragt: Was möchtet ihr zuerst lesen? Die Rezepte und Bilder des weihnachtlichen 3-Gänge-Menüs oder die der kulinarischen Geschenke? Um es euch noch ein wenig einfacher (oder auch schwerer) zu machen, hier ein kleiner Vorgeschmack.



Bitte stimmt in der Umfrage, rechts in der Sidebar ab, worüber ich morgen bloggen soll.

Update: Gestern hat die Umfrage eindeutig auf die Geschenke gedeutet und heute hat das Menü aufgeholt, sodass es fast gleich steht. Es bleibt also spannend. Bis 12:00 Uhr habt ihr noch Zeit abzustimmen.

Freitag, 24. Dezember 2010

Weihnachtsstress und Halbzeit

In meinem Blog ist seit ein paar Tagen Stille eingekehrt, doch in der Kochfieber-Küche geht es derzeit so hektisch wie selten zu. Ich gehöre (leider) zu den Menschen, die Dinge meist in der letzten Minute erledigen. So kam es, dass ich mir zwar Anfang November vornahm meinen Lieben in diesem Jahr selbstgemachtes aus der Küche zu schenken, meine Pläne jedoch erst Anfang dieser Woche in die Tat umsetzte.

So schnippelte, köchelte und mischte ich also vor mich hin, hatte ein schlechtes Gewissen meinen Blog so zu vernachlässigen und verpasste sogar einen wichtigen Termin: Gestern war Halbzeit! Die Hälfte der Zeit, die mir für die kulinarische Weltreise bleibt ist um! Ein Blick in den Fahrplan verrät, dass noch nicht mal annähernd die Hälfte der Gerichte verbloggt ist. In Wahrheit habe ich allerdings schon eine beachtliche Anzahl gekocht und abgelichtet. Sie warten nur noch darauf sich hier vorzustellen. Ein beruhigender Gedanke. Nach dem Weihnachtstrubel werde ich mir dann den Film "Julie&Julia" gönnen, in der Hoffnung er macht mir wieder Mut (und zeigt meinem Freund, dass es kein Drama ist, wenn der Esstisch ständig vom Laptop blockiert wird - Schatz, so ist das mit einer Kochbloggerin als Freundin).

Da ich nicht davon ausgehe, dass ihr verrückt genug seid, am Heilig Abend noch Weihnachtsgeschenke zu basteln, blogge ich die Bilder mit Rezepten der Ergebnisse nach Weihnachten. Das nächste Fest kommt bestimmt. Dann könnt ihr euch hier gern inspirieren lassen und die Chaoten unter euch können sich vornehmen, dieses Mal ganz bestimmt rechtzeitig anzufangen.

Jetzt stürzen wir uns ins Supermarkt-Getümmel, schließlich habe ich die Ehre am zweiten Weihnachtsfeiertag für 8 Personen zu kochen. Ein Drei-Gänge-Menü wird es werden, mit Gerichten, die ich noch nie zuvor gekocht habe. Ich liebe Herausforderungen.

Nun bleibt mir noch euch ein wunderschönes, besinnliches Fest zu wünschen. Genießt die Zeit mit den lieben Menschen in eurem Leben. Fröhliche Weihnachten!

Freitag, 17. Dezember 2010

Plätzchenparade 2010: Zitronen-Schneeflocken mit Lemon-Curd-Füllung

Eigentlich heißen diese Plätzchen X-Mas Küsschen. Da ich diesen Namen etwas dämlich finde, stelle ich sie euch einfach als Zitronen-Schneeflocken mit Lemon-Curd-Füllung vor. Das klingt nicht nur besser, dann könnt ihr euch auch leichter vorstellen, wie göttlich sie schmecken. Außerdem habe ich diese tollen Schneeflocken-Ausstecher verwendet, statt Rollen in kleine Kreise zu schneiden.

In den Teig wird abgeriebene Zitronenschale (im Originalrezept werden Limetten verwendet, aber die habe ich nicht in der Bio-Variante bekommen) gegeben, wodurch er schon ein tolles Aroma bekommt. Die gebackenen Plätzchen werden mit dem Lemon Curd bestrichen, zusammengesetzt und mit weißer Schokolade verziert. Lecker!

Den Lemon Curd findet ihr übrigens in größeren Supermärkten bei den Marmeladen (teilweise auch neben dem Honig). Man kann ihn natürlich auch selbst herstellen. Wegen den rohen Eiern sollte man die Plätzchen dann allerdings schnellstens vernaschen - was im Grunde kein Problem ist. :)



Zutaten für ca. 35 Stück:

Für den Teig:
250 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
50 g gemahlene Mandeln
1 Bio-Zitrone oder Limette
125 g Butter

1 Ei
75 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz

Außerdem:
120 g Lemon-Curd
60 g weiße Kuvertüre

Die Zitrone (bzw. Limette) gründlich waschen und trocken tupfen. Die Schale (nur den gelben bzw. grünen Teil) fein abreiben. Die Butter in Würfel schneiden.

Das Mehl zusammen mit den gemahlenen Mandeln, dem Backpulver, Zucker und Vanillezucker, dem Ei, der Butter, der Zitronenschale und dem Salz in eine Schüssel geben. Alles mit den Knethaken des Handmixers vermengen und anschließend mit den Händen zu einem glattem Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa eine Stunde kalt stellen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und daraus Schneeflocken ausstechen. Die Plätzchen vorsichtig aus den Ausstechern lösen und auf mit Backpapier belegte Bleche geben. Im vorgeheizten Backofen für etwa 8 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Die Hälfte der kalten Plätzchen mit Lemon-Curd bestreichen, dazu die Masse in einen Spritz- oder Gefrierbeutel mit kleiner Lochöffnung füllen und dünn auf die Schneeflocken malen. Mit den unbestrichenen Plätzchen belegen.

Die Kuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen, ebenfalls in einen Gefrierbeutel mit kleiner Lochöffnung geben und die Oberseite der Plätzchen damit verzieren. Gut trocknen lassen und anschließend in Blechdosen verstauen.

Nach lecker.de


Mittwoch, 15. Dezember 2010

Kulinarischer Adventskalender 2010: Türchen 15 - Weiße Trüffel mit Cointreau

Heute habe ich die Ehre, euch den Inhalt des 15. Türchens des diesjährigen kulinarischen Adventskalenders zu präsentieren. Für mich ist es eine Premiere und darum viel mir auch die Entscheidung für ein Rezept ausgesprochen schwer. Möglicherweise verirrt sich auch der ein oder andere Besucher zum ersten Mal hierher. Und da soll der erste Eindruck am besten ein guter sein.

So überlegte ich also hin und her und entschied mich letztendlich für einen echten Klassiker. Für diese Trüffel aus weißer Schokolade, die mit einem Hauch Cointreau aromatisiert werden, habe ich schon sehr viel Lob erhalten. Sie waren und sind sogar so begehrt, dass ich sie seitdem eigentlich jedes Jahr mindestens einmal gemacht habe.

Täglich im kulinarischen Adventskalender vorbeizuschauen lohnt sich übrigens nicht nur wegen der kleinen und großen Köstlichkeiten. Zorra denkt sich wieder ein paar Fragen aus und wer diese richtig beantworten kann, hat die Chance tolle Preise von Betty Bossy, Braun, cupcakes-cupcakes.de, Deutsche See, Kuhn Rikon, MySwisschocolate.ch, Senseo und Trisa Electronics
zu gewinnen.



Zutaten für ca. 25 Trüffel:
250 g weiße Schokolade
30 g dunkle Schokolade
75 g Butter
3 EL Sahne
2 - 3 EL Cointreau
1 Prise Salz

180 g der weißen Schokolade mit einem Messer hacken. Die Butter in Würfel schneiden. Beides zusammen mit der Sahne und dem Salz in eine Schüssel geben und im Wasserbad (darauf achten, dass es nicht zu heiß wird!) schmelzen.

Die Masse etwas abkühlen lassen, den Cointreau unterrühren und abschmecken. Die Masse für etwa 2 Stunden kühl stellen.

Mit einem Löffel Nocken aus der Masse stechen und diese mit den Händen schnell zu Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Alufolie belegtes Brettchen oder Tablett legen und nochmals kühl stellen.

Die restliche weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Kugeln einzeln auf Zahnstocher spießen, vorsichtig in die weiße Schokolade tauchen, herausnehmen und auf einem Pralinengitter abtropfen und antrocknen lassen.

Die dunkle Schokolade hacken, in einen Gefrierbeutel geben und diesen ins Wasserbad tauchen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, eine kleine Ecke abschneiden und die Pralinen mit der dunklen Schokolade verzieren. Die Pralinen bis zum Verzehr kühl aufbewahren.

Nach chefkoch.de


Sonntag, 12. Dezember 2010

Plätzchenparade 2010: Schoko-Nuss-Busserl

Hier kommt die zweite Ladung der diesjährigen Plätzchenparade. Diese Plätzchen haben es uns ebenfalls sehr angetan, mir sogar noch mehr als die Nougat-Bambis. Sie bestehen ebenfalls aus einem dunklen Schokomürbeteig, werden aber mit einer Baiserhaube und Walnusshälften verziert. Absolut köstlich!



Zutaten für etwa 40 Stück:
150 g Mehl
10 g Kakaopulver
160 g Zucker
1 EL Vanillezucker
75 g weiche Butter
1 Ei
2 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
40 Walnusskern-Hälften
1 Prise Salz

Das Mehl mit dem Kakaopulver, 60 g des Zuckers, dem Vanillezucker, dem Salz, der Butter und dem Ei in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handmixers vermengen. Mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig darauf etwa 3 mm dick ausrollen und Kreise mit etwa 4 cm Durchmesser ausstechen. Die Teigkreise auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Das Eiweiß mit den Rührbesen des Handmixers schaumig schlagen. Den Zitronensaft dazu geben und den restlichen Zucker einrieseln lassen und dabei steif schlagen (die Oberfläche sollte glänzen). Den Eischnee in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und auf die Plätzchenkreise aufbringen, dabei einen kleinen Rand von etwa 2 mm lassen. In die Mitte jedes Plätzchens eine Walnusshälfte setzen und die Bleche für etwa 12 bis 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.

Aus dem Ofen nehmen, auf einem Backgitter auskühlen lassen und in Blechdosen verpacken.

Nach lecker.de


Donnerstag, 9. Dezember 2010

Lettland: Geschichtetes Roggenbrot-Dessert mit Brombeeren

Roggenbrot als Dessert? Das klang ungewöhnlich in meinen Ohren. Aber ungewöhnlich muss ja nicht schlecht sein und darum hilft nur: Ausprobieren.

Das haben wir natürlich, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht begeistert bin. Es hat nicht schlecht geschmeckt, aber dieser herbe Brotgeschmack hat mich doch etwas gestört. Da bevorzuge ich doch lieber einen lockeren Biskuitteig oder zerbröselte Kekse. Einen Versuch war es aber dennoch wert.



Zutaten für zwei Personen:
125 g trockenes Roggenbrot
100 g Brombeeren (frisch oder TK)
50 g Brombeermarmelade
125 g Sahne
1 EL Butter
1 EL Amaretto
2 EL Puderzucker
1 EL Vanillezucker
Zucker

Das Brot in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen, die Brotwürfel hineingeben und goldbraun anrösten. In eine Schüssel füllen, mit Puderzucker bestreuen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Die Brombeeren verlesen, waschen und abtropfen lassen bzw. auftauen (zwei Brombeeren zum Garnieren zur Seite legen), mit der Brombeermarmelade und dem Amaretto verrühren. Ja nach Belieben mit etwas Zucker abschmecken. Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen.

Zwei Dessertgläser abwechseln mit jeweils zwei Schichten Brot, Brombeeren und Schlagsahne befüllen. Nach Belieben mit den beiseite gelegten Brombeeren garnieren und sofort servieren.

Nach:
1000 Recipes To Try Before You Die


Labu apetīti!

Nächster Stopp: Litauen


Mittwoch, 8. Dezember 2010

Plätzchenparade 2010: Nougatbambis

In den letzten Tagen habe ich geknetet, gerollt und ausgestochen was das Zeug hält und auch unser Ofen hatte gut zu tun. Die Ergebnisse zeige ich euch hier in den nächsten Tagen: In der Plätzchenparade 2010.

Diese Nougatbambis waren Liebe auf den ersten Blick, denn als ich sie auf livingathome.de gesehen habe, war ich sofort hin und weg. Kein Wunder, sie sehen ja auch wirklich niedlich aus. Und - wie sich nach dem Backen zeigte - sie schmecken auch noch lecker. Wer Nougat mag, wird sie lieben.



Zutaten für etwa 30 Plätzchen:
300 g Mehl
125 g Puderzucker
12 g Kakaopulver
150 g weiche Butter
150 g Nougatmasse
1 Ei
Salz

Die Butter mit 75 g des Zuckers und dem Ei mit den Knethaken des Handmixers verrühren. Das Mehl, den Kakao und das Salz darübersieben, alles verrühren und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 2 Stunden kalt stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen und Bambis ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad auf der zweiten Schiene von unten für etwa 8 Minuten backen.

Die Plätzchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Das Nougat im heißen Wasserbad schmelzen und die Hälfte der Plätzchen damit bestreichen (die Beine auslassen). Die unbestrichenen Bambis leicht versetzt auf die bestrichenen setzen und trocknen lassen.

Den Puderzucker mit ein paar Tropfen Wasser glatt rühren, in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung (ein Gefrierbeutel funktioniert auch sehr gut) geben und den Bambis weiße Punkte aufspritzen.

Nach livingathome.de


Donnerstag, 2. Dezember 2010

Georgien: Chatschapuri oder gefüllte Käsefladen

Diese georgischen Fladen, die mit zwei verschiedenen Käsesorten gefüllt werden, kommen euch vielleicht schon bekannt vor. Sie waren nämlich schon am Dienstag im Hintergrund des Matjessalats zu sehen. Wir haben die beiden zu einer Mahlzeit kombiniert.

Dabei haben wir zum ersten Mal Büffelmozzarella probiert und waren - leider - recht enttäuscht davon. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass er etwas cremiger und intensiver schmeckt (ähnlich wie Käse aus Ziegenmilch). Stattdessen schmeckte er säuerlich und wenig aromatisch und ich frage mich: Muss das so sein oder habe ich einfach einen seltsamen erwischt?

Als Gesamtpaket konnten die Fladen dennoch überzeugen. Ich würde sie vielleicht noch mit etwas Rosmarin aromatisieren. Sehr interessant finde ich auch diesen Teig, dessen Konsistenz an Hefeteig erinnert, der jedoch aus Mehl, Backpulver und Joghurt besteht.



Zutaten für 4 Stück:
500 g Weizenmehl
1/4 TL Backpulver
250 g Sahnejoghurt
250 g Feta
250 g Büffelmozzarella
150 g Butter
3 Eier
Salz

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und auf die Arbeitsfläche sieben. In der Mitte eine Mulde formen in die anschließend der Joghurt, eine Prise Salz und ein Ei gegeben wird. Alle Zutaten mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten (bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugeben), zu einer Kugel formen und an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Die beiden Käsesorten in Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Die beiden übrigen Eier dazugeben und alles zu einer cremigen Masse verrühren.

Den Teig in 4 Teile teilen und jeden zu einem dünnen Kreis ausrollen. Auf jeden Kreis 1/4 der Käsemasse streichen, sodass eine Hälfte bedeckt ist und ein Rand frei bleibt. Die andere Hälfte umschlagen und die Teigränder zusammen drücken. Die Teigtaschen vorsichtig flach drücken.

In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und die Teigfladen hinein geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Anschließend wenden und in der offenen Pfanne fertig braten.

Nach:
1000 Recipes To Try Before You Die


Vakhtanguri!

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