Hier habe ich mich für diesen köstlichen Strudelkuchen entschieden. Frau Pils und ihren Kollegen beschreiben es sogar als slowenisches Nationalgericht und schlagen vor die Füllung mit Äpfeln, Rosinen und Walnüssen zu variieren. Das stelle ich mir ebenfalls sehr lecker vor, aber auch diese Füllung war toll. Sie hat sowohl optisch, als auch geschmacklich an diesen Mohn-Marzipan-Joghurt aus der Kühltheke erinnert - nur besser.

Zutaten für eine kleine Springform:
200 g Strudelteig
250 g Quark
125 g saure Sahne
1 EL Schlagsahne
100 g Butter
(zusätzlich welche für die Springform)
1 Ei und etwas Eigelb
25 g Mohn, gemahlen
75 g Zucker
1 EL Vanillezucker
abgeriebene Schale
von 1/2 Bio-Zitrone
Aus dem Strudelteig 8 Kreise in der Größe der Springform und einen größeren Kreis, er bildet später den Rand und soll etwas über die Springform hinaus schauen, ausschneiden. Den Backofen auf 180°C vorheizen und die Butter zerlassen.
Für die Füllung den Quark mit dem Ei, dem Mohn, dem Zucker, dem Vanillezucker und der Zitronenschale verrühren. Die Springform mit etwas Butter auspinseln und den größeren Teigkreis hinein legen und so in die Form legen, dass der Rand bedeckt ist. Mit etwas flüssiger Butter bestreichen und 1/4 der Quark-Mohn-Masse daraufgeben und glatt streichen.

Einen der kleineren Teigkreise darauf legen, mit Butter bestreichen und mit dem nächsten Kreis bedecken. Jetzt werden wieder Butter und Quarkmasse darauf gegeben, danach folgen wieder zwei Teigkreise mit Butter dazwischen. So weiter machen bis alle Kreise, bis auf einen, aufgebraucht sind. Anschließend die Ränder des ersten, größten Teigkreises umklappen, mit etwas Butter bestreichen und den letzten Kreis auflegen.

Die Sahne mit dem Eigelb verquirlen und den Kuchen damit bestreichen. Im heißen Backofen für etwa 30 bis 35 Minuten backen.
Anmerkung: Wenn ihr diesen Kuchen in einer normal großen Springform backen möchtet, einfach alle Zutaten verdoppeln und die Backzeit auf etwa 45 bis 50 Minuten erhöhen.
Nach: 1000 Recipes To Try Before You Die
Dober tek!
Nächster Stopp: Portugal
Kommentare:
sieht total lecker aus. Grüsse...
Wahnsinnig toll. Das mit dem Mohn ist ne gute Idee. Ich denke, das werde ich nachbacken.
Ja, genau das kenne ich auch.Aber in anderer Variation: Äpfel, oder Feigen, oder eben Nuss.
Das essen wir immer unterwegs beim Autostop wenns nach Kroatien geht!!
Ich schließe mich, der sieht echt super aus und wird gemerkt.
@nesrin: Danke schön! Du bist mal wieder die erste. ;-)
@Lilou: Ja, die Kombination ist wirklich lecker. Hast du einen neuen Namen?
@mirizzza: Hmmm... Feigen klingen auch gut. Oder vielleicht Datteln? Dann ist es orientalisch angehaucht - aber das ist ja erst später eine Station. ;-)
@Suse: Merci! :-)
Kommentar veröffentlichen