Ich wünsche Euch allen eine feuchtfröhliche Silvesterfeier, einen guten Rutsch und einen guten, katerfreien Start in das neue Jahr. Und außerdem natürlich viel Erfolg und Glück für 2010.
Danke, dass ihr meinem Blog im vergangenen Jahr so treue Leser wart. Ich hoffe natürlich, dass das im neuen Jahr so bleibt und freue mich weiterhin über jeden einzelnen Kommentar von euch.

Gerade noch rechtzeitig kommt hier der letzte Teil der Plätzchenparade.

Die Schneeflöckchen haben wir ziemlich schnell zu unseren Lieblingen unter den diesjährigen Plätzchen auserkoren.
Für das Schwarz-Grün-Gebäck habe ich eine ganze Weile vergeblich Ausschau nach ungesalzenen Pistazien gesucht, bis ich schließlich bei Aldi (Nord) fündig geworden bin. Der Teig könnte für meinen Geschmack aber noch etwas mehr an die grünen Nüsse erinnern und auch danach aussehen.
Die erste Ladung der Schoko-Husarenkrapfen ist im Ofen leider ein bisschen zu dunkel geraten. Das zweite Blech habe ich dann in der mittleren Schiene platziert und das hat gleich besser geklappt. Ein paar Änderungen habe ich auch am Rezept vorgenommen: Ich habe nur die Hälfte der im Rezept angegebenen Menge an Schokoladenraspeln verwendet und statt gehackten Haselnüssen Mandeln verwendet.
Die Angaben für die Schokoladenfüllung waren auch mehr als großzügig bemessen. Ich habe etwa die Hälfte zusammengerührt und hatte immer noch genug für diese Schokobananen (eine Banane in Scheiben geschnitten, diese auf zwei Schaschlikspieße gesteckt und mit der Schoko-Sahne-Mischung überzogen) übrig.

Die Espresso-Orangen-Plätzchen hatte ich euch ja bereits vor einigen Tagen an dieser Stelle vorgestellt.
Hier ist Teil 2 der versprochenen Plätzchenparade. Glubschi (das vorletzte Männchen in der mittleren Reihe) und seine Freunde habe ich nach diesem Rezept gebacken und heute gemeinsam mit meinem Freund verziert - er hatte riesigen Spaß daran, den kleinen Männchen Badeshorts und Krawatten anzuziehen (der Fußballer mit der Nummer 1 ist aber von mir).


Eigentlich hatte ich ja vor, jeder Plätzchensorte einen eigenen Eintrag zu widmen - das wird zeitlich etwas knapp wenn ich das noch in der Weihnachtszeit (also heute und morgen) schaffen möchte. Darum wird es morgen die restlichen Plätzchen auf einmal geben.
Das Rezept schreibe ich in den nächsten Tagen noch mit meinen Anmerkungen in den Blog.
Ich wünsche euch allen, die meinen Blog so treu verfolgen ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben und eine schöne Zeit mit leckerem Essen.
Die versprochenen Plätzchen habe ich nicht vergessen, die werde ich in den nächsten Tagen noch nachreichen.
Ich war noch nie eine begeisterte Plätzchenbackerin. Als Kind bereitete mir das Ausrollen und Ausstechen des Teigs großen Spaß - doch das Ergebnis fristete meist ein trostloses Dasein in Blechdosen, weil es niemand essen wollte. Das hatte zur Folge, dass ich mich lieber anderen Dingen zugewendet habe.
Mein Freund war es schließlich, der mich wieder dafür begeistern konnte. Er hat sich letztes Jahr einfach Vanillekipferl gewünscht, die wir dann zusammen gebacken haben. Die sind uns nämlich so gut gelungen, dass ich dieses Jahr weitere Rezepte ausprobieren wollte.
Zuerst scheiterte dieses Vorhaben an der mangelnden Zeit, später an der erfolglosen Suche nach passenden Blechdosen (zu klein, zu kitschig, zu teuer oder eine Kombination davon) - die mühevoll gekneteten, ausgestochenen und verzierten Teiglinge sollten schließlich noch lange gut schmecken.
Diese Hürden sind nun alle genommen und die ersten Plätzchen sind bereits fertig. Und so kann ich euch nun nach und nach die Plätzchenparade vorstellen. Ich werde jeder Sorte einen eigenen Eintrag widmen.
Orangen-Espresso-Plätzchen
Diese Plätzchen bestechen durch ihren zarten Espresso-Geschmack, den ich mir allerdings noch etwas stärker gewünscht hätte. Beim nächsten Mal würde ich zum Teig noch etwas Kaffeelikör geben. Die fruchtige Süße aus dem Orangeat harmoniert aber toll dazu.

Zutaten für etwa 25 Plätzchen:
150 g Mehl
4 EL Puderzucker
2 ½ EL Kakaopulver
2 TL grob gemahlenes Espressopulver
gewürfeltes Orangeat
150 g Butter, zimmerwarm
Orangenmarmelade
(ersatzweise: Quittengelee und 1 EL Cointreau)
Zartbitterschokolade
Vom Orangeat 5 EL abmessen und sehr fein hacken - das geht besonders einfach in einer Küchenmaschine mit Schneideaufsatz.
Das Mehl mit dem Espresso- und dem Kakaopulver sowie dem Puderzucker und zwei EL vom gehackten Orangeat vermischen. Die Butter dazugeben, alles mit den Knethaken eines Handrührgerätes zu einer krümeligen Masse verrühren und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Aus diesem Teig eine Kugel formen und in Klarsichtfolie verpacken. Für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Den Backofen auf etwa 175°C Ober- und Unterhitze (oder 160°C Umluft) vorheizen. Wer einen runden Ausstecher zur Hand hat, kann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und daraus Plätzchen ausstechen. Ohne diesen kann man auch runde Kügelchen formen und diese etwas platt drücken (sie sollten etwa einen Durchmesser von 3 cm haben). Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im heißen Ofen für etwa 12 bis 15 Minuten backen. Wenn sie fertig sind, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Etwas Orangenmarmelade (uns war sie zu bitter, darum habe ich etwas Quittengelee mit einem Esslöffel Cointrau verrührt) erwärmen und das fein gehackte Orangeat bereitstellen. Die abgekühlten Plätzchen nun nacheinander jeweils zur Hälfte in die Marmelade tauchen, auf Backpapier ablegen und ein wenig antrocknen lassen (so haftet die Schokolade besser). In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Die Plätzchen mit der Marmeladenseite wiederum in die Schokolade tauchen und mit etwas Orangeat bestreuen. Zurück auf das Backpapier legen und trocknen lassen.
Nach kuechengoetter.de
Ja, ihr habt richtig gelesen. Obwohl er so simpel ist, ist dieser hier mein Liebling unter den Salaten.

Für dieses Exemplar haben sich gemischte Pflücksalate mit Tomaten und ein paar Pinienkernen auf dem Teller zusammengefunden. Letztere schmecken noch besser, wenn sie in einer Pfanne ohne Fett leicht angeröstet werden, bis sie goldbraun sind. Dann entfalten sie ihr tolles Aroma erst richtig. Eine Vinaigrette aus Olivenöl, etwas Weißweinessig, Salz und Pfeffer verbindet alles zu einem schlichten, aber leckeren Gesamtkunstwerk.
Noch ein bisschen lieber mag ich ihn mit Feldsalat. Dessen nussigen Geschmack haben meine Geschmacksnerven besonders gern.
Welche Salate mögt ihr am liebsten? Die unscheinbaren Gaumenschmeichler oder lieber ausgefallene Augenschmäuse?
Während in anderen Blogs schon fleißig Plätzchen gebacken werden, habe ich mich mit einer Kürbis-Spaghetti-Frittata endgültig von der Kürbissaison verabschiedet. Sie hat raffiniert geschmeckt und ist - mal abgesehen vom Raspeln des Kürbis, was etwas mühselig ist - recht leicht und schnell zubereitet.
Ich habe mich bis auf zwei kleine Änderungen recht nah an dieses Rezept gehalten. Zum einen habe ich frische Spaghetti gekocht und statt des Pecorino habe ich Parmesanspäne über die fertige Frittata gegeben.

