Und weil ich weiß, wie gern mein Freund ab und zu diese kleinen Milchreisbecher aus dem Kühlregal isst, habe ich ihm selbst einen Topf Milchreis gekocht und in Portionen in Gläschen abgefüllt. Das tolle daran ist nicht nur, der herrlich fruchtige Duft, der noch lange nach dem Kochen in der Luft liegt, sondern vor allem, dass man gute Zutaten verwenden und so auf Aromen verzichten kann. Und das schmeckt man auch.

Die Idee dazu hat Nicky mit diesem Rezept geliefert. Ich habe mich weitestgehend an das Rezept gehalten, allerdings habe ich statt Himbeeren Erdbeeren verwendet und davon auch fast die doppelte Menge gebraucht. Meinem Freund hat der Inhalt der kleinen Gläschen sehr gut geschmeckt, das hat mir das überzeugende "Lecker!" und das zufriedene Lächeln in seinem Gesicht gezeigt. Und das ist das wohl schönste Kompliment.

Ihr kennt das bestimmt auch: Man findet ein köstlich klingendes Rezept und möchte es nachkochen. Soweit so gut. Manchmal wird für zwei Portionen nur eine halbe Zwiebel benötigt (ein kleines Exemplar tut es hier natürlich auch, aber die habe ich in solchen Momenten oft nicht im Haus).
Man könnte die nicht benötigte Hälfte natürlich einfach in den Kühlschrank legen, sollte sie dann aber recht bald aufbrauchen. Für mich hat sich folgendes bewährt: Ich schneide die ganze Zwiebel in kleine Würfel und gebe die Hälfte davon in eine kleine, gefriergeeignete Dose, verschließe sie mit einem Deckel und lege sie in das Gefrierfach. Wenn ich das nächste Mal eine halbe Zwiebel benötige, zaubere ich meine fertig geschnittenen Zwiebelwürfel hervor. Wenn man sie in etwas Butter anschwitzen möchte, müssen sie nicht mal aufgetaut werden, sondern können so wie sie sind in den Topf. So kann man wunderbar etwas Zeit sparen.

Helft ihr euch hin und wieder auch mit kleinen Küchentricks? Ich möchte euch einladen, hier oder in euren Blogs davon zu berichten. Vielleicht können wir uns noch den einen oder anderen Kniff voneinander abschauen. Ich freue mich auf eure Kommentare.
Die Buntköchin hat zur Mozzarella-Revolution aufgerufen und bei so einer tollen Zutat habe ich mich nicht lange bitten lassen.
Da wir die Zutaten für eine Pizza Rucola e Parma im Kühlschrank hatten, sah ich vor meinem inneren Auge recht schnell, wie sich Mozzarella und Parmaschinken zusammen auf einem Rucolabett tummeln. Bis dahin ist das ja wenig revolutionär, doch jetzt kommen die Feigen ins Spiel. Sie geben dem Salat eine fruchtige Note. Natürlich dürfen auch ein paar Pinienkerne nicht fehlen. Die Krönung bekommt die bunte Zusammenstellung durch die Brombeervinaigrette, die eher eine spontane Eingebung war. Darauf bin ich besonders stolz, weil ich mich oft sehr eng an Rezepte halte und Köche bewundere, die einfach so eine neue Kreation aus dem Hut zaubern können.

Zuerst hatte ich etwas Bedenken ob der Ruccola und der Parmaschinken mit ihrem intensiven Aroma, den Mozzarella und die Feigen, die ja beide eher zarte Gemüter sind, überdecken könnten. Diese Bedenken waren aber unbegründet, im Mund hat man die einzelnen Komponenten sehr gut herausschmecken können und es war sehr stimmig.
Für die Brombeervinaigrette:
80 g Brombeeren
2 EL Olivenöl
1 EL Crema di Balsamico
Honig
Pfeffer
Salz
Die Brombeeren durch ein Sieb passieren, dabei das Mus auffangen. Dieses Mus mit Salz und Pfeffer würzen, die Crema di Balsamico und ein paar Tropfen Honig dazugeben und alles gut verrühren. Nun langsam und tröpfchenweise unter ständigem Rühren das Olivenöl dazugeben und weiterrühren, bis sich alles gut verbunden hat.


Hausmannskost ist etwas recht seltenes in der Kochfieber-Küche. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Mir fallen einige Gerichte ein, die mir sehr gut schmecken und in diese Kategorie gehören. Vielleicht ist es, weil ich so gern neue Gerichte ausprobiere und mich gern durch die verschiedenen Länderküchen koche. Ja, das könnten die Gründe sein.
Diese Senfeier jedenfalls haben uns auch sehr gut geschmeckt. Ich bin kürzlich in unserer Kantine auf den Geruch getroffen und hatte plötzlich Appetit darauf. Also habe ich nach einem Rezept gesucht, denn ich muss gestehen, dass ich sie noch nie in meinem Leben selbst zubereitet habe. Dazu gab es einen klassischen Gurkensalat.

Zutaten für zwei Portionen:
12 mittelgroße Kartoffeln
4 Eier
25 g Butter
2 EL Mehl
etwa 2 EL mittelscharfer Senf
250 ml Gemüsebrühe
Pfeffer
Salz
Die Kartoffeln in warmem Wasser putzen und mit Schale in kochendem Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Eier mit einem speziellen Eierpiekser einstechen und im Eierkocher oder in einem Topf mit Wasser wachsweich kochen. Um zu testen ob die Kartoffel gar sind, kann man sie mit einem scharfen Messer einstechen und etwas anheben - wenn sie zurück ins Wasser rutschen sind sie fertig.
Die Grundlage für die Senfsauce ist eine einfache Mehlschwitze. Dafür gibt man die Butter in einen kleinen Topf und lässt sie bei mittlerer Hitze zerlaufen. Nun gibt man das Mehl hinzu sowie etwa zwei großzügige Esslöffel Senf und verrührt alles mit einem Schneebesen zu einer cremigen Masse. Anschließend gießt man diese nach und nach mit der Gemüsebrühe auf. Die Sauce so lange bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis sie eine schöne sämige Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Eier schälen und halbieren. Auf Tellern die Kartoffeln und Eierhälften kreisförmig anrichten und alles mit der Senfsauce übergießen.
Nach vegetarische-rezepte.com