Ani von My Mirror World hat mich in Versuchung gebracht, denn durch sie habe ich von chocri.de erfahren. Auf der Homepage der beiden Berliner Studenten Franz Duge und Michael Bruck kann man sich aus über 80 Zutaten seine Lieblingsschokolade zusammenstellen. Von verschiedenen Nusssorten und Trockenfrüchten über Gewürze bis hin zu Gummibärchen und Lakritzdrops sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, mehr als fünf Zutaten lassen sich aus Platzgründen allerdings nicht kombinieren. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe jeweils eine Tafel für mich und meinen Freund zusammengestellt. Ich habe mich für eine weiße Schokolade mit Macadamianüssen und Cranberries entschieden und für meinen Freund eine Vollmilchschokolade mit gebrannten Mandeln, Karamell-Schokoladentropfen und Haselnusskrokant kombiniert.
Die Schokolade an sich war schon sehr lecker und zart schmelzend, aber auch die gewählten Zutaten haben geschmacklich gehalten, was sie optisch versprochen haben. Bei den gebrannten Mandeln war ich anfangs etwas skeptisch, aber sie haben in Kombination mit der Vollmilchschokolade einfach himmlisch geschmeckt. Glücklicherweise habe ich mit meiner Auswahl und Zusammenstellung von Zutaten ganz gut den Geschmack meines Freundes getroffen.
Von den Folgen die übermäßiger Schokoladenverzehr nach sich zieht abgesehen, kann man die Schokolade von chocri.de mit gutem Gewissen genießen. Alle Zutaten, die in den drei Grundschokoladen (weiß, Vollmilch und Zartbitter) verarbeitet wurden stammen aus biologischem Anbau und wurden fair gehandelt. Außerdem kommt 1 % des Gesamtumsatzes einem Brunnenbau für ein Waisenhaus an der Elfenbeinküste zugute. Mein Fazit: Eine selbstkreierte Schokolade kann ein ganz besonderes Geschenk sein und einen Schokoladenfreund in helle Begeisterung versezten. Allerdings muss man dafür den Geschmack des Beschenkten schon sehr genau kennen. Für fair gehandelte Bio-Schokolade nach individuellen Wünschen ist der Preis von 1,90 € pro Tafel zuzüglich zwischen 0,05 € und 0,95 € pro Zutat völlig in Ordnung. Für regelmäßige Heißhungerattacken wäre mir der Preis aber einfach zu hoch.Dies wird sicherlich nicht meine letzte Bestellung gewesen sein. Eine Kombination aus weißer Schokolade mit Heidelbeeren und Mohn stelle ich mir zum Beispiel auch sehr reizvoll vor. Etwas schade finde ich allerdings, dass man eine Zutat nicht mehrmals hinzufügen kann. Ich hätte zum Beispiel gern ein wenig mehr Macadamianüsse als Cranberries in meiner Schokolade gehabt.
An diesem Wochenende habe ich Buchteln gemacht, das sind süße Hefeknödel, die in eine Auflaufform gesetzt und dann im Ofen gebacken werden. Schon während dem Backen riechen sie so lecker, dass man es kaum erwarten kann, sie zu vernaschen.

Zutaten für 2 Portionen:
Für die Buchteln:
125 g Mehl
½ Pck Trockenhefe
½ Pck Vanillezucker
2 EL Zucker
125 ml Milch, lauwarm
20 g Butter, weich
Salz
Puderzucker
Für die heißen Kirschen:
200 g Sauerkirschen mit Kirschsaft
(aus dem Glas)
1 TL Speisestärke
1 EL Zucker
Das Mehl mit der Hefe, dem Zucker, dem Vanillezucker und einer Prise Salz vermischen. Die Milch und die Butter dazugeben und alles mit den Knethaken des Handmixers zu einem glatten Teig verkneten. Diesen mit einem Küchentuch bedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.
Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche gut durchkneten und in 3 Portionen teilen. Aus diesen Portionen Kugeln formen und diese in eine gefettete Auflaufform setzen. Die Form abdecken und an einem warmen Ort wieder 30 Minuten gehen lassen.
Die Buchteln mit etwas Milch begießen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad auf der untersten Schiene für etwa 20 bis 25 Minuten goldgelb backen.
Die Sauerkirschen in einem Topf erwärmen. Etwas Speisestärke unterrühren, mit dem Zucker süßen und aufkochen lassen. Zusammen mit den Buchteln auf einem Teller anrichten und die Buchteln mit etwas Puderzucker bestreuen.
Nach "essen&trinken Für jeden Tag" Nr. 01/08 bzw. essen-und-trinken.de
Nachdem ich heute etwas erschrocken festgestellt habe, dass gar kein Brot mehr da ist, ich aber natürlich welches brauche um den morgigen Tag zu überstehen, habe ich kurzerhand eins gebacken. Gerade habe ich es frisch aus dem Ofen geholt und eine noch warme Scheibe gekostet: Schmeckt wie gekauft, nur besser. :)
Zutaten für ein Brot:500 g Mehl1 Pck Trockenhefe (7 g)300 ml Wasser, lauwarm9 g SalzDie Hefe gut mit dem Mehl vermischen, die anderen Zutaten dazugeben und alles mit den Knethaken des Handmixers gut verrühren. Anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Nun den Teig zudecken und an einem warmen Ort (ca. 25°C) für 30 Minuten ruhen lassen.Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten und dann zu einem Brot formen. Anschließend den Brotteig noch einmal zudecken und weitere 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 30 Minuten backen. Anschließend abgedeckt auf einem Backgitter auskühlen lassen.Nach chefkoch.de
Heute möchte ich Euch eines unserer Lieblingsessen vorstellen: Elsässer Flammkuchen. Der ist ganz schnell gemacht und während der Backofen seine Arbeit macht, kann man ein bisschen die Küche in Ordnung bringen.Ein Gläschen Federweißer dazu und fertig ist ein perfektes Essen, das sogar meinem Freund ganz toll gelingt. :)
Zutaten für ein Blech:
Für den Boden:
200 g Mehl
100 ml Wasser
2 EL Öl
Salz
Für den Belag:
200 g Crème fraîche
100 g Schinkenspeck, gewürfelt
1 Zwiebel
Pfeffer
Salz
Aus dem Mehl, dem Öl, dem Wassser und dem Salz mit den Knethaken eines Handmixers einen glatten Teig kneten. Den Teig mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche sehr dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.Die Crème fraîche mit Pfeffer und Salz abschmecken und damit den Teig bestreichen. Die Zwiebel in dünne Streifen schneiden und zusammen mit dem Schinkenspeck auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 225°C ca. 15 bis 20 Minuten backen.
Nach chefkoch.de
Ein wenig früh, aber doch passend zum tristen Wetter und den fast kahlen Bäumen vor der Haustür gab es bei uns kürzlich diesen himmlisch leckeren Wintersalat mit warmem Ziegenfrischkäse aus dem Ofen, knackigen Birnenstreifen und gerösteten Pinienkernen.Zum Beispiel nach einem gemütlichen Spaziergang zusammen mit einem frisch aufgebackenem Baguette.
Zutaten für 2 Portionen:150 g Radicchio60 g Rucola1 Birne4 Ziegenfrischkäsetaler20 g Pinienkerne2 EL Mandeln, gehackt2 EL Honig, flüssig3 EL Aceto Balsamico bianco3 EL OlivenölPfefferSalzDen Salat schneiden, waschen und in einer Salatschleuder trocken schleudern. Die Birnen waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem Salat auf zwei Tellern anrichten.Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten. Den Ziegenfrischkäse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, mit dem Honig beträufeln und mit den Mandeln bestreuen. Alles im vorgeheizten Backofen bei 200°C auf der mittleren Schiene für etwa 2 Minuten überbacken.Den Balsamico, das Olivenöl, Pfeffer und Salz verrühren und über den Salat geben. Die gerösteten Pinienkerne darüber streuen und den warmen Ziegenfrischkäse obenauf setzen und servieren. Dazu passt ein frisch aufgebackenes Baguette.Nach "Für Sie KOCHEN & VERWÖHNEN" Nr. 1/08
Vor einigen Wochen habe ich euch gefragt: Wie bekomme ich das perfekte Spiegelei hin? Ich war bis jetzt noch nicht nennenswert erfolgreicher, doch heute Morgen habe ich das perfekte Spiegelei von meinem Liebsten serviert bekommen. :-)
Wir hatten seit einiger Zeit Lust auf Tiramisu und am Wochenende habe ich dann endlich welches für uns gezaubert. Dazu muss mann eigentlich gar nicht viel schreiben - einfach nur lecker!
Zutaten für 4 bis 6 Portionen:250 g Mascarpone5 EL Amaretto2 Eier200 g Löffelbiskuits75 g Zucker3 Blätter Gelatine1 Tasse starken KaffeeZuckerKakaopulverEine Tasse starken Kaffee kochen und mit etwas Zucker süßen. Erkalten lassen.Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen, das Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen. Danach die Mascarpone und den Amaretto dazugeben und verrühren bis eine gleichmäßige Creme entsteht.Die Gelatine für etwa 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen und vorsichtig ausdrücken. In eine Schale geben und zum Auflösen für etwa 8 bis 10 Sekunden in die Mikrowelle stellen. Anschließend die Mascarpone löffelweise unter ständigem Rühren in die aufgelöste Gelatine geben (nicht umgekehrt!). Nun das Eiweiß unter die Creme heben.Den abgekühlten Kaffe in eine flache Schale geben. Jetzt nacheinander jede Seite der Löffelbiskuits sehr kurz (!) in den Kaffe tauchen und den Boden einer Form (am Besten mit Deckel) damit auslegen. Nun die Löffelbiskuits mit der Hälfte der Creme bedecken, darauf wieder in Kaffee getunkte Löffelbiskuits schichten und diese wieder mit Creme bedecken.Zum Schluss mit Kakaopulver bestäuben und für 3 Stunden kalt stellen (dafür macht sich der Deckel gut).Nach einem Rezept auf der Löffelbiskuit-Packung.
Ich bin wieder da! Nach meiner kochfieberfreien Zeit könnt ihr hier in Zukunft wieder auf meine Teller schauen. Nun bin ich voller neuer Ideen und Tatendrang und möchte euch gern daran teilhaben lassen.Vielen Dank für eure Kommentare und lieben Wünsche in der Zeit meiner Pause. Ich habe sie natürlich gelesen und mich sehr darüber gefreut.