Dienstag, 23. September 2008

Unfassbar...

Da platzt von heute auf morgen der Herbst herein und während die Temperaturen die 0°C-Grenze kitzelt beginnen doch tatsächlich meine Erdbeerpflänzchen zu blühen.

Photobucket

Nächstes Jahr werde ich um einiges eher mit dem Aussähen der kleinen Pflänzchen beginnen, damit wir auch mal in den Genuss der ein oder anderen Erdbeere kommen.

Sonntag, 21. September 2008

Gute Besserung mit Beeren-Frischkäse-Muffins

Mein Freund fühlt sich seit ein paar Tagen erschöpft und als ob eine Erkältung im Anmarsch ist. Als er sich heute nach dem Frühstück noch einmal hingelegt hat, habe ich ihm spontan Gute-Besserungs-Muffins zur Aufmunterung gebacken.

Photobucket

Leider sind meine Muffins nicht so schön aufgegangen wie die von Svenschka. Ob es daran liegt, dass ich die Beeren obenauf getan und nicht in den Teig gedrückt habe? Dazu muss ich allerdings gestehen, dass mir noch nie der perfekte Muffin gelungen ist. Dem Geschmack tat das heute glücklicherweise keinen Abbruch - sie waren sehr lecker und nicht zu trocken.

Mein Freund hat sich jedenfalls sehr darüber gefreut. Nun hoffe ich, dass es ihm bald besser geht und dass ich mich nicht anstecke.

Photobucket

Zutaten für 4 Portionen:
83 g Mehl
½ TL Backpulver
42 g Zucker
50 g Frischkäse
42 g Butter, weich
42 g Milch
½ Ei
1 Prise Salz
42 g Beeren

Zuerst das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in eine Schüssel sieben. Die restlichen Zutaten bis auf die Beeren dazugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Die noch gefrorenen Beeren unterheben.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig mit zwei Teelöffeln einfüllen. Im Ofen bei 180°C (Umluft) für etwa 20 bis 25 Minuten backen.

Nach: Svenschka lebt und chefkoch.de

Samstag, 20. September 2008

Nachgemacht: Quesadillas mit Tomaten-Thunfisch-Füllung

Freitags haben wir meist Lust auf etwas Schnelles. Lecker sollte es aber dennoch sein. Da kamen mir gestern die Thunfisch-Tomaten-Quesadillas von Mareen (KochMOP) in den Sinn, die ich seit längerem schon ausprobieren wollte.



Zutaten für 3 Portionen:
6 Tortilla-Fladen
250 g Cherrytomaten
1 Dose Thunfisch
geriebener Käse
Pfeffer
Salz

Ich habe die Cherrytomaten gewaschen und in kleine Stücke geschnitten, den Thunfisch etwas abtropfen lassen und dann beides zusammen mit dem geriebenen Käse in eine Schüssel gegeben und verrührt. Das ganze noch mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, dünn auf einen Tortilla-Fladen streichen und einen zweiten obenauf legen.

Die Fladen habe ich dann in einer Pfanne etwas kross gebacken. Das Wenden hat sich etwas schwierig gestaltet, da etwas von der Füllung herausgepurzelt ist. Das nächste Mal, es wird definitiv ein nächstes Mal geben, werde ich sie mal in den Backofen schieben.
Fazit: Ein schnelles und leckeres Essen, dass sicherlich wiederholt wird. Danke Mareen!

Freitag, 12. September 2008

Mediterrane Rotbarsch-Röllchen mit Fusilli Lunghi in Zitronen-Basilikum-Sahne-Sauce

Anna hat mich so neugierig auf eine Zitronen-Basilikum-Sahne-Sauce für Nudeln gemacht, dass ich diese unbedingt ausprobieren musste. Ich habe mich für Fusilli Lunghi entschieden, die mir meine liebe Mutter aus ihrem letzten Italienurlaub mitgebracht hat. Die Begleitung kam in Form von mediterranen Rotbarsch-Röllchen daher und leckeres Zucchinigemüse machte das Trio komplett.

Die Zitronen-Sahne-Sauce war leider nicht ganz nach unserem Geschmack. Möglicherweise habe ich es mit der Zitronenschale und dem Saft etwas zu gut gemeint. Sollte ich diese Sauce nochmal kochen, werde ich weniger davon dazugeben und vielleicht statt dem Basilikum etwas Thymian hineingeben, das stelle ich mir interessant vor.


Photobucket Image Hosting


Zutaten für 2 Portionen:

Für die mediterranen Rotbarsch-Röllchen:
250 g Rotbarschfilet
1 bis 2 Zucchini
1 EL Crème fraîche
1 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
1 EL Aceto Balsamico
Basilikum
Pfeffer
Salz

Die Zucchini waschen und mit einer Schneidemaschine in hauchünne Scheiben schneiden. Pro Filet 3 Scheiben in einer Pfanne mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze von beiden Seiten etwas andünsten, bis sie eine goldene Farbe annehmen. Die restlichen Zucchinischeiben beiseite stellen.

Die Filets waschen und trockentupfen. Anschließend von beiden Seiten salzen und pfeffern, mit dem Zitronensaft beträufeln und mit der Crème fraîche bestreichen. Nun mit jeweils drei Zucchinischeiben belegen und aufrollen. Die Röllchen in eine feuerfeste Form setzen und mit dem Aceto Balsamico beträufeln.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 10 bis 15 Minuten garen.


Photobucket


Für die Fusilli Lunghi in Zitronen-Basilikum-Sahne-Sauce:
150 g Fusilli Lunghi
100 g Sahne
1 kleine unbehandelte Zitrone
1 Eigelb
1 TL Gemüsebrühe
etwas Basilikum
Pfeffer
Salz

Die Zitrone waschen und trockentupfen. Etwas Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen. Den Basilikum fein hacken.

In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Etwas Salz und anschließend die Nudeln hineingeben und al dente geben.

Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen. Einen Teelöffel Gemüsebrühe in etwa der Hälfte des Zitronensafts auflösen und in die kochende Sahne rühren. Die Sauce mit Pfeffer und Salz sowie behutsam mit der Zitronenschale und eventuell noch etwas Zitronensaft abschmecken. Alles für etwa 5 - 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen, darauf achten dass die Sauce nicht mehr kocht, damit das Eigelb nicht gerinnt. Nun etwas von der Sauce abnehmen, mit dem Eigelb verquirlen und wieder in die Sauce einrühren. Den fein gehackten Basilikum dazugeben und ebenfalls unterrühren.

Die Nudeln abgießen und zusammen mit der Sauce neben den Schollenröllchen auf Tellern anrichten.


Für das Zucchini-Gemüse:
Zucchinischeiben
(die nicht für den Fisch benötigt wurden)
Olivenöl
Salz

Die Zucchinischeiben bei mittlerer Hitze in einer Pfanne mit etwas Olivenöl dünsten. Salzen und pfeffern, auf den Tellern anrichten und sofort servieren.

Montag, 8. September 2008

sehen, staunen, genießen - Besuch der Le Gourmet

Den gestrigen Tag haben mein Freund und ich damit verbracht Köchen, Baristas und Grillmeistern über die Schulter zu schauen, deren Kreationen zu bestaunen und schließlich zu probieren – das alles gab es auf der Le Gourmet in Leipzig.

Die Größe der Veranstaltungsfläche war sehr überschaubar, dennoch ließen zahlreiche Vorführungen, Verkostungen und andere Showeinlagen keine Langeweile aufkommen.

An der Grillstation schwang Grillmeister Andreas Rummel die Grillzange und zeigte, wie man mit wenig Aufwand zum Helden der nächsten Grillparty wird. Zum Beispiel mit einem simplen Trick der Abwasch und Hackfleisch unter den Nägeln erspart: Hierzu nimmt man einen Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss und gibt etwas Hackfleisch, fein gehackte Zwiebel und Gewürze nach Belieben hinein und verschließt den Beutel. Durch Schütteln und Kneten wird die Masse vermischt und durch eine abgeschnittene Ecke kann man sie anschließend sauber und genau in Champignonköpfe oder ausgehöhlte Zucchinischeiben gespritzt werden.

Ein weiteres Highlight auf das ich ganz besonders gespannt war zeigte Molekularkoch Andreas Kinsinger. Zu verkosten gab es aus dem kulinarischen Chemielabor unter anderem Kokos-Kaviar und Tomaten-Balsamico-Eis, welches mithilfe von flüssigem Stickstoff in wenigen Minuten vor den Augen der Besucher gefror.

Anschließend lud der aus dem bayerischen Neureichenau stammende erste Diplom-Biersommelier Deutschlands Bernhard Sitter zu einer Bierreise ein. 13 verschiedene Biere galt es zu verkosten, darunter auch ein Bier der Brauerei Plank, welches mit etwa 20 $ pro Glas wohl zu den teuersten Bieren zählt.

Photobucket

Zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages mit vielen neuen Eindrücken bestaunten wir die beeindruckenden Kunstwerke, die Barista und Latte-Art-Künstler Thomas Schießl mit Milch­schaum und viel Fingerspitzengefühl auf einen Cappuccino zauberte. Nebenbei gab er Tipps zum Brühen des perfekten Espressos und informierte über Fair-Trade-Produkte.

Latte Art

Die nächste Le Gourmet findet übrigens vom 04. bis 06. September 2009 auf der Neuen Messe in Leipzig statt. Wir werden definitiv wieder dabei sein und dieses Mal mehr Zeit mitbringen.

Kreative Schaffenspause

Da bin ich wieder! Einige von euch haben sich gewundert wohin ich plötzlich mit dem Kochfieber verschwunden bin. Nun ich hatte in den letzten Wochen viel um die Ohren und habe leider keine Zeit gefunden euch mit neuen Bildern, Texten und Rezepten zu versorgen. Ich brauchte einfach mal eine Pause mit ungewissem Ausgang.

Während diesen Tagen hatte ich so viele neue Ideen, die ich gerne verwirklichen würde, dass ich mich entschieden habe auch zukünftig das Kochfieber wüten zu lassen.

Bitte habt Nachsicht mit mir, wenn es nicht ganz so regelmäßig Neuigkeiten zu lesen gibt. Ihr wart ganz tolle Leser und ich hoffe sehr ihr bleibt es weiterhin.