Meine liebe Mutti hat mir kürzlich eine Tüte mit frisch gepflückten, gelben und grünen Bohnen vorbeigebracht. Die gelben Bohnen haben sich wunderbar zusammen mit einer Zucchini, einer Paprika und ein paar Champignons in einer leckeren Gemüsepfanne mit Basmatireis vereint.
Da wir mal wieder Lust auf Fisch hatten, wurden die grünen Bohnen zur Begleitung eines Pangasiusfilets und Bratkartoffeln.

Zutaten für 2 Portionen:
für die Pangasius-Päckchen:
200 g Pangasiusfilet (TK)
6 Cherrytomaten
Zitronensaft
Olivenöl
Rosmarin
Salz
Pfeffer
Das Filet auftauen lassen. Anschließend die Fischfilets trockentupfen, von beiden Seiten salzen und pfeffern und auf zwei große Stücke Backpapier legen. Die Cherrytomaten waschen, in Scheiben schneiden und auf den Filets verteilen. Etwas Rosmarin hacken und zusammen mit etwas Zitronensaft und Olivenöl über die Tomaten geben. Das Backpapier jeweils zu einem Bonbon formen und mit etwas Bindfaden zusammenbinden. Die beiden Päckchen im vorgeheizten Backofen bei 200°C für etwa 20 bis 25 Minuten garen.

für das Bohnengemüse:
300 g grüne Bohnen
getrocknete Tomaten (in Öl)Oliven
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Bohnen waschen und die Enden abschneiden. Die Bohnen anschließend für etwa 7 Minuten kochen. In der Zwischenzeit ein paar Oliven und getrocknete Tomaten abtropfen lassen und in Scheiben bzw. kleine Stücke schneiden. Die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen und in einer Pfanne mit Butter bei mittlerer Hitze etwas anbraten. Die Oliven und die getrockneten Tomaten dazu geben und mitbraten.
für die Bratkartoffeln:
4 mittelgroße Kartoffeln
Mehl
Die Kartoffeln putzen und waschen und in einem Topf mit Wasser kochen, bis sie beim Einstechen vom Messer rutschen. Die Kartoffeln abgießen, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in etwas Mehl wenden und in einer Pfanne mit Butter knusprig anbraten.
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Obwohl wir erst kürzlich asiatisch essen waren, hatte ich gestern wieder einmal großen Appetit auf gebratene Mie-Nudeln. Von meinem ersten Versuch war ich leider etwas enttäuscht, jetzt hatte ich jedoch einen Geheimtipp bekommen - dunkles Sesamöl. Ein großes danke schön an Food is just a 4-letter-word.
Der Geschmack ist nicht ganz an das Original vom Chinesen herangekommen. Trotzdem war es sehr lecker und ist vor allem im Nu zubereitet.
Mein Freund hat sich sogar an den Stäbchen versucht und fast den gesamten Teller damit leer gegessen. (:

Zutaten für 2 Portionen:
125 g Mie-Nudeln
1 Hühnchenbrustfilet
1 Ei
4 Frühlingszwiebeln
1 Möhre
Mungbohnenkeimlinge
Sonnenblumenöl
Sojasauce
dunkles Sesamöl
Milch
Salz
In einem kleinen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen und den Topf von der Kochstelle nehmen. Die Nudeln in das kochende Wasser geben, 4 Minuten ziehen lassen und sie anschließend in ein Sieb abgießen.
In der Zwischenzeit das Hühnchenfleisch waschen und trockentupfen, anschließend in kleine Stücke schneiden und etwas salzen. Nun die Frühlingszwiebeln putzen und vierteln. Die Möhre putzen und waschen und in Julienne (feine Streifen) schneiden.
In einer großen, beschichteten Pfanne oder einem Wok etwas Sonnenblumenöl heiß werden lassen und das Hühnchenfleisch darin goldbraun anbraten. Die Möhre und die Frühlingszwiebeln dazu geben und mitbraten. Das Ei in eine Schüssel schlagen und mit etwas Milch verrühren. Das Ei-Milch-Gemisch in eine Ecke der Pfanne geben und stocken lassen. Die Nudeln dazugeben und mitbraten.
Die Pfanne von der Kochstelle nehmen und die Nudeln mit dem Sesamöl und der Sojasauce abschmecken. Da das Sesamöl nicht gegart werden sollte, wird es erst nach dem Kochen zum Würzen verwendet.
Etwas für mich ganz Neues habe ich heute ausprobiert. Eine Gemüsepfanne ganz ohne Fleisch und vor allem ganz ohne ein Rezept. Noch vor einem Jahr wäre das sicher gründlich schief gegangen und das Resultat ungenießbar gewesen. Umso überraschter war ich von dem doch recht leckeren Resultat.

Zutaten für 2 Portionen:
125 g Basmatireis
gelbe Bohnen
1 handvoll Champignons
1 Zucchini
1 Paprika
Sojasauce
Oregano
Thymian
Rosmarin
Pfeffer
Salz
Ich habe die gelben Bohnen gewaschen und geputzt und anschließend für etwa 8 Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen. In der Zwischenzeit habe ich das restliche Gemüse geputzt und in Scheiben und Würfel geschnitten.
Nun die Zucchini in einer heißen Pfanne mit etwas Butter bei mittlerer Hitze ein paar Minuten dünsten. Nach einer Weile den Paprika und später die abgetropften Bohnen und die Champignons dazugeben. Mit der Sojasauce und den Gewürzen abschmecken.
Dazu gab es Basmatireis.
Bestimmt saß der ein oder andere von Euch gestern Abend ebenfalls mit einer Mischung aus Entsetzen und Schuldbewusstsein vorm Fernseher. Denn um 21:15 Uhr lud Jamie Oliver zu "Jamies Hühnerhölle" - einem Dinner der besonderen Art.
Natürlich weiß man etwas mit dem Begriff "Legebatterie" etwas anzufangen und ich habe ebenfalls bereits gewusst, dass einem Huhn in dieser Haltungsform nicht mal einen Lebensraum von der Größe eines DIN A4-Blattes zur Verfügung hat. Doch ich bin eine preisbewusste Käuferin und beim Blick auf das Preisschild im Supermarktregal waren die Gedanken an zusammengepferchte Hühner wieder aus meinem Kopf verschwunden. So kaufte ich eine Weile billige Käfigeier - das schlechte Gewissen gab es gratis dazu - bis ich schließlich beschloss zumindest zu den Eiern aus Bodenhaltung zu greifen.
Der erste Schritt ist gemacht. Doch was ist mit all den Fertigprodukten (wie z. B. Nudeln, Kekse), die Eier enthalten, ohne dass für mich nachvollziehbar ist unter welchen Bedingungen diese gelegt wurden? Wie haben die Tiere gelebt, aus denen die abgepackte Wurst im Kühlregal oder der frische Aufschnitt in der Metzgertheke hergestellt wurde? Und stammt meine Milch im Kaffee von glücklichen Kühen?
Ein paar neue Dinge lernte ich gestern allerdings dazu. Ich habe beispielsweise nicht gewusst, dass männliche Küken für die Lebensmittelindustrie wertlos sind und regelrecht entsorgt werden. Jamie setzte um diesen Vorgang zu veranschaulichen einige Küken in einen Glaskasten und entzog diesem den Sauerstoff bis sie allmählich bewusstlos wurden. Ein grausamer Anblick: Man möchte am liebsten einschreiten bevor man sich bewusst wird, dass so der Alltag aussehen muss.
Eigentlich ist es traurig, dass es erst eine solche Unterhaltungsshow geben muss um uns Menschen aufzurütteln genauer hinzuschauen was wir essen. Dennoch war es meiner Meinung nach eine durchweg gut durchdachte und umgesetzte Sendung, die hoffentlich nicht ohne Folgen bleibt.
Wer noch etwas mehr zu diesem Thema lesen mag, dem möchte ich den Eintrag "Qualität vs. Quantität" von Marcie ans Herz legen.
Gestern, an diesem regnerischen Sonntagnachmittag, überkam meinen Freund und mich die Lust auf eine süße Kleinigkeit. Da kamen mir diese leckeren Schokoküchlein von Tim Mälzer in den Sinn. Und da wir alle Zutaten da hatten konnte es losgehen.
Diese Schokoküchlein sind von außen ganz unscheinbar und sehen aus wie ein einfacher Schokoladenkuchen. Das Besondere ist der flüssige Kern. Außerdem sind sie mit wenigen Zutaten und ohne großen Aufwand schnell gemacht.
Zutaten für 2 Portionen:
50 g Bitterschokolade
33 g Butter, zimmerwarm
17 g Mehl
25 g Puderzucker
1 Ei
Die Bitterschokolade im heißen Wasserbad zum Schmelzen bringen. In der Zwischenzeit zwei ofenfeste Förmchen mit etwas Butter einfetten und anschließend mit Zucker ausstreuen.
Die zimmerwarme Butter mit dem Handmixer cremig schlagen, das Ei hineinschlagen und 30 Sekunden unterrühren. Nun nacheinander das Mehl und den Puderzucker hinzugeben. Herr Mälzer verwendet in seinem Rezept 33 g Puderzucker für zwei Portionen. Obwohl ich es sehr süß mag, habe ich die Menge etwas reduziert und es war perfekt für meinen Geschmack. Zum Schluss die geschmolzene und etwas abgekühlte Schokolade unterrühren. Den Teig in die Förmchen geben und im vorgeheizten Ofen bei 180°C auf der mittleren Schiene für 10 bis 12 Minuten backen, meine Törtchen waren nach 12 Minuten fertig. Nach dieser Zeit hat sich außen eine Kruste gebildet, der Kern sollte jedoch noch flüssig sein.
Die Küchlein habe ich anschließend auf Teller gestürzt und ihnen ein Häubchen aus Häagen Dazs Cookies & Cream aufgesetzt. Herr Mälzer serviert dazu Bananen-Kokos-Eis und Rumkirschen.
Nach essen&trinken Für jeden Tag Nr. 1/2008
Seit ein paar Wochen beginnt jeder Sommermorgen gleich: Zwischen dem Aufback-Brötchen-in-den-Ofen-schieben und einem frisch gebrühten Kaffee werfe ich schnell einen Blick auf den Balkon um nach meinen Sprösslingen zu schauen. Dort strecken meine fünf Tomatenpflänzchen täglich ihre Blüten und Früchte in Richtung Sonne. Allerdings wollen die kleinen Tomaten einfach nicht rot werden.

Ich muss mich wohl noch etwas gedulden bis sie reif sind und wir endlich die ersten naschen können. Bis dahin schaue ich ihnen weiterhin jeden Tag beim wachsen zu.
Meine Liebe zu diesem Gericht habe ich in einem ungarischen Restaurant am Balaton entdeckt. Am Wochenende war es Zeit, mal wieder etwas in Urlaubserinnerungen zu schwelgen. Da ich kein Freund von klassischen Salzkartoffeln bin, habe ich diese durch Wildreismix ersetzt.
Die Zubereitung der gefüllten Paprikaschoten ist zwar etwas zeitaufwendig, aber ich mag daran, dass man zwischendurch etwas Zeit hat. Zum Beispiel um ein mittleres Küchenchaos zu beseitigen...

Zutaten für 3 Portionen:
Wildreismix
3 kleine Paprikaschoten
250 g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe1 Eigelb
Paprikapulver
Pfeffer
Salz
250 ml Gemüsebrühe
Tomatenmark
2 EL Butter
2 EL Mehl
Die Paprika waschen und mit einem scharfen Messer einen Deckel abschneiden. Anschließend großzügig das Kerngehäuse entfernen. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe mit der flachen Seite eines Messers etwas andrücken, schälen und fein hacken. Das Hackfleisch mit den Zwiebelwürfeln, dem gehackten Knoblauch und dem Eigelb vermischen. Mit dem Paprikapulver, dem Pfeffer und dem Salz abschmecken und die Hackfleischmasse in die Paprikaschoten füllen.
Für die Soße eine Mehlschwitze herstellen: Die Butter in einem Topf zum schmelzen bringen, das Mehl dazugeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwas "schwitzen" lassen. Nun mit der Gemüsebrühe ablöschen, etwas Tomatenmark dazugeben und aufkochen lassen. Die gefüllten Paprikaschoten in den Topf setzen und bei schwacher bis mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel etwa 30 bis 40 Minuten schmoren lassen.
Den Reis nach Packungsanleitung kochen und mit der Paprika und viel Soße servieren.
Nach chefkoch.de
In meiner Kindheit habe ich genau einmal ein Soufflé gegessen. Dieses bestand aus einem luftig-süßen, nach Quark schmeckenden Souffléteig, gebettet auf leicht säuerlichen Birnenscheiben. Die Kombination von Süße und leichter Säure hat mich so begeistert, dass ich dieses Dessert nie vergessen und mich nun an einer Neuauflage versucht habe.

Die Birnen habe ich durch Passionsfrüchte ersetzt. Inspiriert hat mich dazu jenjen mit ihren baby lime cakes with passionfruit syrup. Ich liebe ihren Blog und ihre unglaublich tollen Fotos, die einem sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Es wurde tatsächlich so wie ich es mir vorgestellt hatte, das Soufflé hätte für unseren Geschmack nur einen kleinen Tick süßer sein können. Allerdings habe ich den Zucker nach Augenmaß zugegeben. Die Passionsfrüchte haben einen tollen geschmacklichen Kontrast gebildet, lediglich das Gefühl auf die knackigen Kerne zu beißen ist etwas ungewohnt.
Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man verhindert, dass das Soufflé sofort nach dem Herausholen aus dem Ofen in sich zusammenfällt. So schnell konnte ich gar nicht auf den Aulöser drücken.

Zutaten für 2 Soufflés:
125 g Magerquark
60 g Zucker
20 g Puderzucker
1 TL Speisestärke
10 g Butter
1 Ei
Salz
Ein tiefes Backblech auf die vorletzte Schiene von unten setzen, zur Hälfte mit Wasser füllen und den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Zwei Souffléförmchen mit Butter einfetten und mit 10 g von dem Zucker ausstreuen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und nach und nach die restlichen 50 g Zucker einrieseln lassen. Nun das Eigelb zusammen mit dem Puderzucker cremig schlagen. Den Quark in einem Küchentuch ausdrücken. Das ist wichtig, da die Soufflémasse sonst zu flüssig wird. Den ausgedrückten Quark und die Speisestärke zum Eigelb geben und alles verrühren. Anschließend nach und nach vorsichtig das steif geschlagene Eiweiß unterheben.
Die Masse in die Souffléförmchen füllen. Ich habe die Souffléförmchen anschließend kurz vorgewärmt, aus Angst sie würden den Temperaturschock nicht unbeschadet überstehen. Die Förmchen in das vorbereitete Wasserbad stellen und für etwa 20 bis 25 Minuten backen.
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